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Messebilanz Mit GFF-Messefilm: glasstec setzt Impulse für die Zukunft

Die Glasbranche zeigte sich zur 25. Jubiläumsveranstaltung der glasstec in guter Stimmung und Investitionslaune. Vom 23. bis 26. Oktober 2018 kamen mehr als 42.000 Besucher aus über 120 Ländern nach Düsseldorf. 1.280 Aussteller aus 50 Ländern zeigten ihre Produkthighlights in den neun Messehallen.

Mehr als 70 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland nach Düsseldorf. „Die glasstec bleibt die international führende Premierenplattform für die Glasindustriet. Die Industrie tickt im Rhythmus des zweijährigen Turnus der glasstec und richtet ihre Innovationen auf diesen Moment aus“, freut sich Wolfram Diener, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

Maschinenbau setzt auf Digitalisierung

Auch die VDMA-Mitgliedsunternehmen sind mit dem Messeverlauf zufrieden. „Mit den Besuchern konnten viele kompetente Fachgespräche geführt werden, aus denen ersichtlich ist, dass daraus im Anschluss Aufträge entstehen werden. Ganz klar im Fokus stehen bei den Maschinenbauern die Themen Digitalisierung und vernetzte Produktion“, bestätigt Egbert Wenninger, Vorstandsvorsitzender des Forum Glastechnik und Vorsitzender des Ausstellerbeirates der glasstec.

glass technology live als Anlaufpunkt

D ie Sonderschau glass technology live war zentraler Anlaufpunkt für Besucher der glasstec und zeigte sich zur Jubiläumsveranstaltung in einem frischen Outfit. Mit der Ausdehnung der konzeptionellen Partner auf vier Technische Universitäten (Darmstadt, Dresden, Delft und Dortmund) wurde ein stärkerer Fokus auf die wissenschaftliche Glasforschung gelegt. Interaktive Fassaden und Display-Glas, Energie und Performance, Konstruktives Glas (massives Glas, Dünnglas und Hohlglas) sowie neue Technologien gehörten zu den Schwerpunktthemen.

GFF-Messefilm zur glasstec 2018

Mit der Kamera im Gepäck besuchte die GFF-Redaktion Arne Klöfkorn, Vorstandsvorsitzender von Bohle, Bernhard Hötger und Dr. Heinrich Ostendarp, beide General Manager bei der Hegla Gruppe, sowie Messechefin Birgit Horn.

Fit für das Handwerk von Morgen

Der Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks zeigte seine Vision des Handwerks. Neben innovativen Anwendungen, die die Angebotspalette des Glasers erweitern werden, stellten die Glasfachschulen ihre Meisterstücke aus. Die Sonderschau Handwerk Live präsentierte das Thema „Bearbeitung von Glas: Vom Lager bis zum Endprodukt“. Die Besucher konnten hier erfahren, welche Voraussetzungen, Abläufe und Produkte die Bearbeitung und den Transport von Glas erleichtern. "Auch in Zeiten politischer Turbulenzen und Querelen haben wir allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Das Glaserhandwerk braucht keine Nachrüstpakete, um auch zukünftig gesichert überleben zu können“, äußert sich Bundesinnungsmeister Martin Gutmann, Präsident der glasstec 2018.

Wettbewerb für Young Professionals

Als weiteres und neues Highlight stand die glasstec challenge auf dem Programm. Die drei Glasfachschulen aus Vilshofen, Hadamar und Rheinbach schickten dafür Zweierteams - bestehend aus Schülern des 3. Ausbildungsjahres – nach Düsseldorf. Hier konnten sier ihr Fachwissen und ihre Fertigkeiten unter Wettbewerbsbedingungen unter Beweis stellen. An verschiedenen Mitmachstationen wurden unterschiedlichste Glasprodukte hergestellt. Bewertet wurden neben der Qualität der Exponate auch die zeitliche Umsetzung, die Vorbereitung und der Einsatz von Schutzausrüstung und Arbeitskleidung. Die Gewinner erhielten Preise wie Weiterbildungsgutscheine und kostenlose Seminarteilnahmen.

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