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Erstes Halbjahr 2019 Geschäftsbilanz: SFS mit leichtem Wachstum

Trotz anspruchsvollem wirtschaftlichen Umfeld konnte SFS im ersten Halbjahr 2019 die Wettbewerbsfähigkeit verteidigen. Der Umsatz stieg dank positiver Konsolidierungseffekte um 1,4 Prozent. Der Betriebserfolg wurde durch Mixeffekte und Auslastungsschwankungen gekennzeichnet und lag bei einer normalisierten EBIT-Marge von 12,6 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2019 erwirtschaftete SFS einen Umsatz von 867,8 Millionen Schweizer Franken (CHF). Der EBIT lag bei 109,2 Millionen CHF. Dies entspricht einer normalisierten Marge von 12,6 Prozent (Vorjahr; 13,6 Prozent). Der Konzerngewinn betrug 88,6 Millionen CHF (Vorjahr: 88,9 Millionen CHF).

Segment Fastening Systems

Das Segment Fastening Systems zeigte in seinen beiden Divisionen eine unterschiedliche Entwicklung. Die Division Construction, die Kunden aus der Bauindustrie bedient, profitierte von einem stabilen Marktumfeld. Durch die Akquisition von TFC, einem führenden Anbieter von Befestigern und weiteren Produkten, erweiterte die Division Construction den Markt- und Kundenzugang in den USA. Im Gegensatz dazu erlebte die Division Riveting, die primär auf Kunden aus der Automobilbranche sowie generell industrielle Aktivitäten in Europa ausgerichtet ist, in einem anspruchsvollen Marktumfeld eine deutliche Abschwächung der Nachfrage. Insgesamt lag der Segmentumsatz mit 248,3 Millionen CHF um 16,6 Prozent über der Vorjahresperiode.

Leicht positive Entwicklung erwartet

SFS geht davon aus, dass das volatile politische und wirtschaftliche Umfeld und insbesondere die Handelskonflikte anhalten werden. Für das zweite Halbjahr 2019 erwartet die Gruppe entgegen den ursprünglichen Annahmen nur eine leichte Belebung der Geschäftsentwicklung. Diese wird durch den Hochlauf von Neuprojekten unterstützt. SFS schätzt das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2019 unter Einbezug der Akquisitionseffekte auf drei bis sechs Prozent.

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