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Investitionsstau Fenstertausch: KfW verbessert Förderung

Mancher Hausbesitzer blickt durch trübe Fenster nach draußen, weil er den Aufwand für neue Fenster scheut. Fachhandwerker können Endkunden die Investition unter Umständen erleichtern, indem sie auf Fördermittel der KfW hinweisen. Nach VFF-Angaben sei die verbesserte KfW-Förderung und die neue steuerliche Förderung nach §35c EStG sehr attraktiv.

Ein wichtiger Faktor, der für den Fenstertausch spricht, ist die fortschrittliche Wärmedämmung. Die Heizung kann in der kalten Jahreszeit öfter ausbleiben und gleichzeitig kann man die Sonne als kostenlose Heizung nutzen, so der Verband. "Rechnet man das jahrelang unnütz ausgegebene Geld für die Heizung sowie den eingeschränkten Wohnkomfort zusammen, ergibt sich daraus ein hübscher Batzen, den man auch gut in zukunftssichere Fenster hätte investieren können", sagt Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

Zuschüsse und Steuervorteile

Den Angaben zufolge gibt es lukrative Förderprogramme von Bund, Ländern und Gemeinden. Interessant seien laut VFF zum Beispiel die neuen KfW-Förderprogramme wie das Programm Energieeffizient Sanieren. Dabei seien bis zu 40 Prozent Tilgungs- oder Investitionszuschuss möglich. "Haus- und Wohnungseigentümer, die selbst in der Wohnung wohnen, können alternativ nach § 35c EStG jetzt 20 Prozent der Investition über die Steuer zurückbekommen. Außerdem profitieren sie derzeit von 3 Prozent weniger Mehrwertsteuer, sollten Sie Ihre Investition noch dieses Jahr abschließen", heißt es in einer VFF-Mitteilung.

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