Zu Besuch bei Fech Fenstertechnik

Im Frühjahr hatte Fech Fenstertechnik den Preis Fensterbauer des Jahres 2018 in der Kategorie Produktentwicklung und Fertigung erhalten. Heute hat GFF den Gründer und Geschäftsführer Werner Fech am Firmensitz in Nordendorf bei Augsburg besucht.

„Als deutschlandweiter Preis hat mich die Auszeichnung besonders gefreut. Auch die Übergabe vor Fachpublikum war klasse und sehr bewegend“, sagt Fech. Seine Innovation besteht in einem patentierten Profilsystem aus PVC oder Aluminium, bei dem sich der Außenrahmen mit dem speziell entwickelten Fenster- bzw. Türprofil verzahnt – vergleichbar mit der Funktionsweise eines Kabelbinders. Damit werde zum einen das ausgeschnittene Loch in den Paneelwänden z.B. einer Gewerbehalle wasserdicht abgedeckt und zum anderen der Blendrahmen für das Fenster oder die Tür gebildet. Von Vorteil seien die schnelle Montage, eine besonders gute Optik ohne Schrauben sowie das Fehlen von Wärmebrücken und einer tragenden Unterkonstruktion.

Während das System aktuell in Industriehallen zum Einsatz kommt, arbeitet der Tüftler bereits an einer Umsetzung für Wohnhäuser, dann mit Holzeinsatz an der Innenseite des Paneels. In fünf Jahren soll Sohn Tobias die operative Geschäftsführung übernehmen, dann hat Fech mehr Zeit für solche Weiterentwicklungen. „Das würde uns ein ganz neues Geschäftsfeld eröffnen.“