Wo sind sie denn, die Schwellen?

Der 2013 eröffnete Neubau der Senioreneinrichtung Espachstift (betreutes Wohnen, ambulante Pflege) in Kaufbeuren zeichnet sich durch Barrierefreiheit pur aus: vom Eingang bis zum Balkon überquert der Bewohner keine Schwelle. Bei den Balkontüren kommt dabei die Magnetdoppel-Dichtung von Alumat zum Einsatz, in allen 44 Wohneinheiten. „In der Pflege wäre alles andere als 0 Zentimeter Schwachsinn“, erläutert Geschäftsführer Markus Poppler mit drastischen Worten. Insofern wundern ihn Diskussionen zur Machbarkeit und Umsetzbarkeit. Er selbst kenne es gar nicht anders aus seiner bisherigen Berufserfahrung.

Die Espachstiftung als Bauherr hat ganz bewusst Schwellenfreiheit verlangt – das komme den Bewohnern zugute und helfe gleichzeitig bei der Außendarstellung. Der Architekt forschte sodann nach, wälzte Fachbücher und entschied sich schließlich für die Alumat-Lösung als beste Variante. Wie GFF erfuhr, sind auch im Altbau Alumat-Schwellen verbaut – seit wohl zirka 15 Jahren. Dem Espachstift dürfte damit eine Pionierrolle bei schwellenfreien Pflegeeinrichtungen zu kommen. Probleme habe es in dieser langen Zeit nie gegeben: „Das Wasser bleibt draußen“, sagt Poppler.

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Mehr über das Espachstift sowie Stimmen von Bauherr, Alumat und Architekt lesen Sie in der nächsten GFF.