„Was nicht vorgeschrieben ist, beauftragt der Investor nicht.“

Dem Argument zur Normenverschärfung, nach dem gut beratenden Glaser- und Fensterbaubetrieben durch den vorgeschriebenen Einsatz von Sicherheitsglas in Balkontüren ab Brüstungshöhe ein Differenzierungsmerkmal verlorengehe, hat Bundesverband Flachglas-Vorstandsmitglied Thomas Stukenkemper (unser Bild; Foto: Kober) im Exklusivinterview mit diesem Medium entgegengehalten, institutionelle, wirtschaftliche Investoren, wie sie im Geschäft mit vermieteten Wohneinheiten typisch sind, seien außer durch Vorschriften nicht zum Einsatz des höherwertigen Produkts zu bewegen. Im Gespräch am Rand des Glaskongresses in Leipzig, das Sie komplett noch in unserer Maiausgabe lesen, ging es u.a. aber auch um die zu erwartende Preisentwicklung bei Produkten, die auf Grundlage der DIN 18008-Verschärfung künftig für die beschriebene Anwendung Standard sein sollen.