Vitrum: „Es ist ein weiter Weg.“

Im Vorfeld der 2015er-Ausgabe von Vitrum Milano verbreitete die neue Führungsriege um Unternehmer Dr.-Ing. Dino Zandonella Necca Aufbruchsstimmung für die Heim-Messe der italienischen Maschinenbauer für die Glasbranche. Nach dem Live-Eindruck von der Fiera Rho (unser Bild; Foto: Kober) muss man dem Chef des Diamantwerkzeug-Herstellers und Präsidenten von Vitrum wie seinen Mitstreitern um Gimav-Vorsitzende Cinzia Schiatti – auch sie trägt im gleichnamigen Unternehmen Verantwortung – Mut attestieren, sich für die Revitalisierung der weiter schwächelnden Veranstaltung zu engagieren: Aller Anfang ist schwierig – oder wie Zandonella Necca bei einer Auftaktveranstaltung für Medienvertreter GFF sagte: „Es ist ein weiter Weg.“ Neu in der Fokussierung der Reformer ist ein integrativer Ansatz, der sich in der Einbindung eines Kongresses italienischer Glastechniker (A.T.I.V.) ebenso zeigt wie durch Kunsthandwerk aus dem transparenten Werkstoff oder mit einer stärkeren Akzentuierung des Hohlglas-Sektors. Klar ist freilich, dass Aussteller-Rückgänge dies über die Jahre notwendig machten – und sich dadurch derzeit nicht komplett kompensieren lassen. „Interessiert sich jemand ernsthaft für den Kauf einer eine Million Euro teuren Anlage, dann fliegt ihn der Hersteller heute bereitwillig an den Unternehmenssitz ein und versorgt ihn mit allen Informationen und Annehmlichkeiten. Für solche Deals ist keine Maschinenmesse mehr nötig“, analysierte Davide Bianchi, Sales Manager Dow Corning Italia.
In GFF 11/15 erfahren Sie auf mehreren Seiten alles über Vitrum 2015 (u.a. mit Hegla, Glaston, Biesse), dazu erscheint ein Exklusivinterview mit Firmenchef Alessandro Fenzi.