VFF: Das neue Jahr bringt neue Zahlen

Beim traditionellen Dezember-Termin des Verbands Fenster+Fassade in Frankfurt hat Geschäftsführer Ulrich Tschorn für 2015 eine Studie zum deutschen Fenstermarkt angekündigt, die dann erstmals tatsächlich in Deutschland vorhandene Produktivitätskapazitäten sowie Mengenanteile ein- bzw. ausgeführter Fensterelemente aufschlüsseln soll. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Kritik an den VFF-Prognosen gegeben, die laut Tschorn auch daher rührte, dass die konstatierte positive Marktentwicklung nicht zur Erlebnisrealität deutscher Produzenten passte, die vermehrt unter den Druck im Nachbarmarkt expandierender polnischer Unternehmen geraten. Der einst schnauzbärtige Geschäftsführer betonte, es gehe dem Verband nicht um „Marktabschottung“, vielmehr setze sich der VFF für fairen Wettbewerb ein. Mit Blick auf die signifikant niedrigere Steuerlast polnischer Hersteller im Unterschied zum Produktionsstandort Deutschland dürften gerade bei PVC hier auf den einen oder anderen schwierige Zeiten zukommen.

GFF berichtet in 1/15 vom Termin in Frankfurt und setzt sich vor allem – auch mit einem Kommentar – mit dem von VFF und BF gefeierten Kabinettsbeschluss zur steuerlichen Abschreibbarkeit privat beauftragter Energieeffizienzmaßnahmen und dessen Folgen für das Handwerk auseinander.

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