TU Darmstadt setzt auf Funktionen im Glas

GFF hat die ETA-Modellfabrik der TU Darmstadt zur Erforschung von Energieeffizienzpotenzialen in industriellen Produktionsprozessen besucht. Eine wichtige Rolle im Konzept spielt die Gebäudehülle, in der die Wissschaftler verschiedene innovative Bauteile eingesetzt haben. Dipl.-Ing. Andreas Maier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Darmstadt im Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, erläuterte die Besonderheiten der Fassadenkostruktion mit Funktionsisoliergläsern von Okalux. „In der Südfassade haben wir eine Isolierverglasung mit feststehenden Lamellen im Scheibenzwischenraum installiert, um eine Aufheizung der Halle zu vermeiden und trotzdem Tageslicht zu nutzen.“ Die Elementfassade im Parametric Design von Schüco ist nach dem Zenitsonnenstand in der Sommerperiode des Jahres ausgerichtet und reduziert so den Energie- und Wärmeeintrag in das Gebäude, um die Funktionsfähigkeit der Produktionsanlagen nicht durch zu hohe Temperaturen zu beeinträchtigen.

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Mehr zum ETA-Projekt und der Konzeption von Fassade und Funktionsgläsern lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2016.