Skypen mit LIM Sieber: Warum Glaser Umweltschützer sind

Jürgen Sieber, Landesinnungsmeister von Baden-Württemberg, hatte heute im Skype-Gespräch mit der GFF-Redaktion viel zu erzählen. Natürlich war die Auslegung der DIN 18008 in Bezug auf Sicherheitsglas auch wieder Thema. Sieber bleibt bei seinem Standpunkt, dass der Bereich des Privaten ausgenommen ist, Rückendeckung erhält er dabei nach eigenen Angaben von renommierten Brancheninstitutionen.

Wenig ergiebig war indes der 4. Nationale Asbestdialog, der Ende September in Berlin stattgefunden hat. Man habe sich auf nächstes Frühjahr vertagt. Solange auf politischer Ebene keine Klarheit herrsche und die Politik nicht das Heft des Handelns in die Hand nehme, wie bei der Arbeit mit asbestbelastetem Material vorzugehen ist, fürchtet Sieber, dass das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands im Jahr 2050 nicht zu erreichen ist. Der Fenstertausch gerate dann ins Stocken. Dass Fenster richtige Energiesparer sind, rechnete der Fachmann sogleich vor: 60 Kilogramm an CO₂ pro Quadratmeter und Heizperiode lassen sich demnach sparen, wenn eine Scheibe mit einem U-Wert von 3,3 W/m²K gegen ein Dreifach-Iso mit Ug = 0,5 W/m²K getauscht wird. Jeder kann sich selbst ausrechnen, wie viel Gutes ein Fensterbauer dem Klima tut, wenn dieser täglich zehn Fenster montiert – und das an 220 Tagen im Jahr. Vor diesem Hintergrund – und dem des Fachkräftemangels – ergeht Siebers Ratschlag an die jungen Klima-Demonstranten: Werdet Glaser und tut etwas für die Umwelt!

Den ausführlichen Text lesen Sie in unserer GFF-Novemberausgabe.