Rüdiger Müller zu Normung: „Zu viel des Guten“

Rüdiger Müller, Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter des Prüfinstituts für Bauelemente (PfB; unser Bild – Foto: Kober) in Stephanskirchen, hat im Gespräch mit GFF klar Stellung bezogen, in Sachen „Flut der Richtlinien“, was den Einbau besonders dichter Elemente angeht: „Das Handwerk müsste sagen, es ist einfach zu viel des Guten.“ Die immer weiter gesteigerte Dichtigkeit der Gebäude in Verbindung mit fehlender Lüftung („Warum nicht mal ein Fenster öffnen, auch in der Übergangszeit Herbst und Frühjahr“) sei der Grund für Tauwasserbefall und Schimmel, nicht in erster Linie eine falsche Montage. Der Ingenieur (FH), Jahrgang 1944, hat über Jahrzehnte Erfahrung im Prüfwesen und in der Normungsarbeit gesammelt und setzt in Stephanskirchen mit 16 Beschäftigten p.a. 1,4 Millionen Euro um.

GFF veröffentlicht in seiner Septemberausgabe eine doppelseitige Berichterstattung zum ausführlichen Gespräch in Stephanskirchen.