Roto: Keill befürwortet Branchenkampagne für das Fenster

Den Weg, wohnraumspezifische Fenster bzw. die individuelle Beschlagtechnik dafür zu vermarkten, hat die Roto Frank AG schon vor Jahren beschritten. Im GFF-Exklusivinterview auf etwaige, branchenstrukturell bedingte Hemmnisse für eine erfolgreichere Vermarktung des Endprodukts angesprochen, hat Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill (re., unser Foto: Sabine Barbie/Roto) auf seine Erfahrungen in anderer Position mit einer groß angelegten Branchenkampagne, vor Jahren von führenden Sanitärherstellern aufgelegt, verwiesen: „Variantenvielfalt ist ein Thema, das ich mir für das Fenster gut vorstellen könnte. Wer zwischen verschiedenen Ausführungen für ein Produkt wählt, wird sich unweigerlich damit beschäftigen.“ Deshalb begrüße er, Keill, Strömungen wie den zuletzt erkennbar sich entwickelnden Bedarf nach bunten Fenstern; gestalterische Überlegungen werteten die Elemente auf. Aber wo ist so eine Kampagne anzudocken? „Denkbar ist, dass so etwas ein Verband koordiniert. Aber auch eine Handvoll Spieler aus den Segmenten Beschlag, Profil, Glas könnten so etwas ermöglichen.“

GFF-Online hat mit Dr. Eckhard Keill über die Integration des Themas After Sales Service, die jüngst kommunizierte Preiserhöhung und die Vertragslaufzeit des Vorstandsvorsitzenden gesprochen; das Interview erscheint in unserer Jännerausgabe.