Roto: Hilfe vom Markt bleibt 2015 aus

Nicht ohne Genugtuung hat Roto-Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill bei der jährlichen Presseveranstaltung des Beschlag-Leaders in Venedig daran erinnert, dass er vor Jahresfrist von der Branche und ihren Institutionen für seine Marktprognose „einer Seitwärtsbewegung“ als Schwarzseher gescholten worden sei; dabei, so stellte er fest, sei man statt zu pessimistisch eher zu zuversichtlich gewesen. So werde „der inländische Herstellermarkt“ bis Jahresende um sechs bis acht Prozent gesunken sein. Vor diesem Hintergrund auch in Märkten wie China nach unten korrigierter Prognosen sei der erwartbar auf dem 2013er-Rekordniveau stabile Umsatz von 658 Millionen als „positive Firmenkonjunktur“ zu bewerten, fand auch Finanzvorstand Michael Stangier. Laut Keill wiederholt sich das Spiel 2015, schon jetzt kritisierte er den vom Verband prognostizierten Mengenanstieg bei Fenstern um drei Prozent für Deutschland als „eindeutig zu hoch“ – es gelte zwischen inländisch montierten und produzierten Elementen zu differenzieren; Roto erwartet für 2015 über alle Märkte abermals einen Rückgang um fünf bis sieben Prozent und will sich weiter vom Negativtrend abkoppeln.

In unserer anstehenden Printausgabe 12/14 erwarten Sie im Kontext eine ausführliche Zusammenfassung der Roto-Präsentationen, ein Interview mit Südeuropa-Chef Francesc Gimeno (siehe auch den am 12. November erscheinenden Emailnewsletter GFF Report) und einen Leitartikel zur von Marketingchef Udo Pauly vorgestellten Einbruchschutz-Kampagne.

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