Roger Möhle denkt nicht ans Aufhören

Roger Möhle, der Geschäftsführer der Glaser-Innung Niedersachsen, war heute zu Besuch am Redaktionssitz in Bad Wörishofen. Themen hatte er ausreichend im Gepäck. Erfreut zeigte er sich zum Beispiel darüber, dass Ende August in Hannover ein Meistervorbereitungskurs mit neun Teilnehmern gestartet ist. Es ist der erste derartige Kurs seit dem Jahr 2013/14. Träger des Kurses ist die GI Niedersachsen, ebenfalls beteiligt ist die Handwerkskammer Hannover. Die Schüler mahnt Möhle, die Meisterausbildung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir geben jedem gern den Meisterbrief, die Schüler müssen es sich aber auch verdienen und erarbeiten.“

Mit seinen 74 Jahren, die man ihm keinesfalls ansieht, denkt Möhle (unser Bild; li. mit GFF-Chefredakteur Reinhold Kober) noch lange nicht ans Aufhören. „Das Glaserhandwerk hat mir so viel gegeben und ist mir so ans Herz gewachsen, das ist mit Geld nicht bezahlbar.“ Auf die Unterstützung seiner Mitglieder kann er sich verlassen. Und die Gesundheit spielt auch mit. Nichtsdestoweniger hat der Geschäftsführer die Corona-Pause genutzt, um einen Leitfaden mit den Aufgaben und Abläufen in der Geschäftsstelle zu erstellen, für den Fall der Fälle. „Im Notfall muss die Innung handlungsfähig bleiben.“

Ein Interview mit Roger Möhle lesen Sie in der GFF-Dezemberausgabe. Ein Videointerview finden Sie hier online.