Passivhaustagung: 1.200 Teilnehmer

1.200 Teilnehmer aus 60 Nationen sind zur Passivhaustagung Ende April nach Wien gekommen. Prof. Wolfgang Feist (unser Bild; Foto: Kober) sagte in einer sehr internationalen Pressekonferenz, neben den Branchenprodukten Fenster und Iso („Dass Sie heute eine Zweischeiben-Verglasung noch gefördert bekommen würden, obschon Dreifach absoluter Standard ist, macht energiepolitisch nun wirklich keinen Sinn“) seien heute energetisch optimierte Abstandhalter, das CI-System Lichtband B (Lamilux) und das Dichtband Iso-Bloco One (Iso-Chemie) als Passivhauskomponenten durch das PHI zertifiziert. Wie schon bei der Innsbrucker Tagung vor Jahren fiel nun auch in Wien auf, dass öffentliche Bauvorhaben österreichische Kommunen in großem Stil im Passivhausstandard realisieren – und als bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen; zwar klang in der Diskussion an, dass in der politischen Gemengelage in Anbetracht von Zuwanderung und Wohnungsnot andere Themen stärker priorisiert würden, doch besteht laut Dipl. Ing. Michael Paula vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik, einem der Vordenker der Passivhausbewegung in der Alpenrepublik, der häufig zitierte, vorgebliche, Widerspruch zwischen einem hohen Maß an Energieeffizienz und der Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, realiter gar nicht.

GFF berichtet in seiner Juniausgabe auf bis zu vier Seiten von der diesjährigen Passivhaustagung und stellt besonders die Kooperation Pro Passivhausfenster und deren neuesten Coup Smartshell zur Lösung der Anschlusssituation inklusive Lüftung vor; Pro Passivhausfenster-Geschäftsführer und Fensterentwickler Franz Freundorfer sowie als Headliner Prof. Wolfgang Feist persönlich erleben exklusiv die Teilnehmer der GFF-Praxistage am 3. und 4. November in Ettlingen-Karlsruhe; alle Infos dazu auf www.gff-praxistage.de – wir sehen uns.