Oknoplast stellt sich globaler auf

„Wir haben das Fenster neu erdacht“, sagt Mikolaj Placek, Präsident der Oknoplast Gruppe, in Danzig vor Fachjournalisten aus halb Europa. Dort hat das Unternehmen gestern Abend seine Vision des Fensters Grande Classic vorgestellt, das Licht, Technologie und Design vereine. Durch die schmalen Profile sei beispielsweise der Lichteinfall um zirka 20 Prozenz höher als bei einem herkömmlichen Standardfenster mit Stulppartie. Umgesetzt wurde das Fenster mit exklusiven Lösungen von Systemgeber Veka und Beschlaghersteller Winkhaus.

„Wir analysieren unsere Märkte genau und prüfen insbesondere, was der Kunde sich wünscht“, sagte Placek zur Entwicklung. In diesem Rahmen kündigte er auch an, dass Oknoplast sich globaler aufstellen will und die Märkte in Skandinavien, Australien und Nordamerika testet. Von GFF auf den deutschen Markt und die Vorbehalte deutscher Fensterbauer angesprochen, sagte Placek, dass es in Zukunft immer weniger wichtig werde, woher ein Fenster komme. Die Vorbehalte sieht er teils auch historisch begründet, in anderen Märkten werde Oknoplast nach seinen Angaben viel stärker als europäisches Unternehmen wahrgenommen. „In Frankreich oder Italien denkt man, Oknoplast ist ein französisches bzw. italienisches Unternehmen.“

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Alle Informationen zur Produktpräsentation, wie auch ein Interview mit Mikolaj Placek, lesen Sie in der GFF-Juniausgabe.