Meisterbriefe überreicht

Der Glaserinnungsverband Nordrhein-Westfalen hat heute neun Jungmeister im Haus der Volksbank in Bonn freigesprochen. Weitere fünf Absolventen nahmen ihre Prüfungszeugnisse für das erfolgreiche Bestehen der Meisterprüfung Teil I und II entgegen. Gemäß der traditionellen Zeremonie mussten die frisch gebackenen Meister einen kräftigen Schluck des bitteren Getränks aus dem Glaspokal nehmen. Zudem erhielten sie einen Schlag auf den Rücken, um symbolisch nach vorne zu kommen. „Im Zuge der neuen Prüfungsordnung sind die Anforderungen an angehende Glasermeister deutlich gestiegen“, sagte Manfred Klaes, Leiter der Vorbereitungskurse an der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach, in seiner Laudatio. So sei die Prüfung keine reine Wissensabfrage mehr, sondern durch die Projektausrichtung viel anspruchsvoller und komplexer geworden. Im Rahmen des Prüfungsprojektes mussten die Meister eine Glaskonstruktion, eine Kunstverglasung oder eine Ganzglasanlage für das Hotel Schloss Steinhöfel in Brandenburg bei Berlin planen und umsetzen.

Wie die Meister diese Aufgabe gelöst haben, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs