ift Rosenheim: von Corona gebeutelt

„Corona ist eine Krise für die Dienstleister.“ Das sagte Jochen Peichl, Geschäftsführer und stellv. Institutsleiter des ift Rosenheim (siehe Foto), auf der virtuellen Pressekonferenz, die gestern am Spätnachmittag stattfand. In der Konsequenz bedeutet das, dass der Umsatz des Instituts in diesem Jahr um zehn Prozent zurückgeht. In der Existenz sei das ift aber keinesfalls bedroht. Dass die Krise nicht noch schlimmere Folgen hatte, sind den getroffenen Gegenmaßnahmen zu verdanken. Insbesondere hat das Institut seine digitalen Services ausgebaut (z.B. mit Remote Audits und Online-Fortbildungsveranstaltungen) und auch aus der Not eine Tugend gemacht: In Rekordzeit entstand ein Prüfbereich für Atemschutzmasken. Dieser wird auch in Zukunft fortgeführt und ausgebaut. Die Prüfung und Zertifizierung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) soll in Zukunft ein zweites Standbein darstellen. Bereits in diesem Jahr lag der Umsatz in diesem bereich bei etwas mehr als einer Million Euro. Für das nächste Jahr geht Peichl von einem wieder steigenden Umsatz aus, der aber noch nicht an die schon erreichten Zahlen in Höhe von 22 Millionen Euro anknüpfen wird.

Am späteren Abend fand dann im Happinger Hof in Rosenheim der traditionelle Vorabendtreff des Netzwerks Frey statt. Am nächsten Tag gehen die Gäste normalerweise zu den Rosenheimer Fenstertagen. Da diese in diesem Jahr ausfallen, hat Netzwerk Gründer Oliver Frey sich eine Alternativveranstaltung überlegt: die Netzwerk Fenstertage. GFF wird auch hiervon online und in seinen Printausgaben berichten. Ein Videointerview mit Oliver Frey finden Sie hier.