Guardian: glasstec-Preview in London

Mehr als 150 Wolkenkratzer entstehen in den nächsten Jahren alleine in London, sagt Guus Boekhoudt, der als Vice President Guardian Glass für das Europa Business eines der größten Glashersteller weltweit verantwortlich ist. Mit Projekten wie Blackfriars hat das Unternehmen, das derzeit in Polen, Ungarn und auf der iberischen Halbinsel investiert, an der Themse reichlich Spuren hinterlassen. Auch sonst wirkt der architektonische Hotspot weidlich unbeeindruckt von dem, was kontinentale Beobachter an negativen Brexit-Folgen weissagen. Derweil spricht Boekhoudts Boss, Guardian CEO Kevin Baird (unser Bild; Foto: Kober) aus den USA, über ein eine Million Euro teures Projekt in der Wüste Spaniens: ein Haus komplett aus Glas, Temperaturen zwischen minus fünf und plus 40 Grad Celsius ausgesetzt. Guardian zeichnet dort ein Jahr lang sämtliche Gebäudedaten auf, nach dem derzeit eingebauten Solar Control Glass sind – so hört man – weitere Anwendungen geplant.

GFF berichtet in seiner großen Sommerausgabe Juli-August über die Informationen zur Unternehmensentwicklung und plant zur glasstec eine weitere Veröffentlichung über die technischen Themen von Guardian auf der Messe.