GU-Seminar: Barrierefreiheit = Komfort für alle

Angesichts umfassender normativer Anforderungen müssen Architekten und Planer das Thema Barrierefreiheit genau betrachten – egal ob im Neubau oder im Bestand. Gretsch-Unitas, Anbieter von Fenstertechnik, veranstaltet daher regelmäßig Seminare zum Barrierefreien Bauen. Heute fand die Weiterbildungsveranstaltung im Ägyptischen Museum in München statt, selbst ein herausragendes Beispiel barrierefreier Baukunst. Eingangs hob Marcus Sauer von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik hervor, dass Barrierefreiheit nicht nur den zehn Prozent an Menschen zugute komme, für welche diese Maßnahmen tatsächlich erforderlich sind. „Für alle Menschen bedeutet Barrierefreies Bauen Komfort.“ Sauer ging des Weiteren auf die Normen ein und betonte, dass ein schwellenloser Übergang zum Balkon oder zur Terrasse nicht mit den Anforderungen der DIN 18195 oder der Flachdachrichtlinie kollidiere. „Als Sonderlösung müssen für den schwellenfreien Übergang allerdings zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Dichtigkeit zu gewährleisten“, sagte der Experte. GU-Objektberater Johannes Rebmann stellte im Anschluss die Lösungen des Beschlaganbieters vor und mahnte die Architekten, als „Manager am Bau“ das Thema Barrierefreiheit aktiv anzugehen.

Details zur Veranstaltung lesen Sie in der GFF 9/16.