Glasverbände in Venedig unter dem Brennglas

Zum mittlerweile dritten Mal findet heute und morgen in Venedig das Treffen internationaler Glasverbände statt. Und wie sich schnell feststellen lässt: Die Gruppe wächst. In diesem Jahr begrüßten Vitrum-Präsident Dino Zandonella-Necca und Gimav-Geschäftsführerin Laura Biason als Gastgeber vier neue Verbände, aus Chile, China, England und den Niederlanden. Auffallend ist grenzübergreifend, dass immer wieder ähnliche Themen die Verbandsarbeit prägen. Das fängt bei der Normung an und hört bei der Aus- und Weiterbildung bzw. dem Fachkräftemangel auf.

Auch interessant: In Chile arbeitet der Verband daran, die Sicherheit von Glas als Bauprodukt zu erhöhen. Erwachsene und Kinder würden demnach immer wieder durch Glasscheiben fallen. Mit seinem Vorstoß sei der Verband allerdings noch nicht erfolgreich gewesen. Immerhin sei Sicherheitsglas mittlerweile bei der Ausführung von Glasgeländern verpflichtend. Einen Schritt weiter ist man in Finnland, dort gibt es mittlerweile eine Richtlinie für den Einsatz von Sicherheitsglas. Im Wohnbau sind Ausnahmen möglich, z.B. bei kleinen Elementen.