Glasbau-Tagung in Dresden

Zum zwölften Mal findet an der TU Dresden die Glasbau-Tagung statt – zum ersten Mal mit einem zweitägigen Programm. Neben Bemessung und Konstruktion sowie Forschung und Entwicklung spielen Bauten und Projekte eine wichtige Rolle. „Wir bedienen nicht nur die Theorie. Wir zeigen auch, wie diese in der Praxis umgesetzt wird“, erklärte Prof. Bernhard Weller zum heutigen Auftakt der Tagung.

Drei Themen am ersten Tag:

Martin Lutz von Drees & Sommer sprach über den Trend Wohnen im Hochhaus, das ganz spezielle Anforderungen an die Fassadenentwicklung stelle. „Aus den erlaubten 50 Prozent Transparenz muss man das Maximale herausholen.“

Michael Elstner von AGC Interpane sprach über Verglasungsregeln – denn die Verglasung ist ein leidiges Problem: „Die meisten Schäden passieren beim Einbau der Scheibe.“ Die fehlerhafte Klotzung sei eine häufige Ursache für Glasbruch.

Prof. Franz Feldmeier von der Hochschule Rosenheim sprach über das Potenzial von Vierfach-Isolierglas. Sein skeptisches Fazit: „Die Probleme sind die gleichen wie bei Dreifach-Isolierglas, nur größer.“ Neben Kostengründen sieht er das Gewicht und die Klimalasten als Problem. Druckentspannte Gläser oder IGs mit Dünnglas wären Optionen – oder ist doch Vakuumglas die Lösung?

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Einen ausführlichen Bericht über die Glasbau-Tagung in Dresden lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.