GFF-Praxistage gestartet

Mit zirka 150 Teilnehmern haben heute die vierten GFF-Praxistage in Karlruhe-Ettlingen begonnen. Nach der Begrüßung durch GFF-Verleger Alexander Holzmann und LIM Jürgen Sieber stand zunächst das Thema Barrierefreiheit auf der Tagesordnung. Sandra Heinrichsberger vom ift Rosenheim erläuterte, warum sich das Kriterium der Überrollbarkeit zur Beurteilung von Schwellen besser eigne als die reine Schwellenhöhe. Das Ziel sollte immer sein, niveaugleiche Übergänge zu schaffen, insbesondere in der Sanierung könne dies jedoch nicht immer realisiert werden. Jan Eiermann, technischer Berater beim GFF BW, ging im Anschluss auf konstruktive Schnittstellen ein und erläuterte Details zur neuen „Putz-Richtline“. Nach der Pause stand die Diskussionsrunde mit BIM Martin Gutmann, GFF BW-Geschäftsführer Waldemar Dörr, Bauunternehmer Stefan Taig, ehem. Wertbau, und Günter Schmitz, ehem. Coplaning, an, die sich mit dem Bauen der Zukunft auseinandersetzte. Ein Top-Thema in der von GFF-Chefredakteur Reinhold Kober Runde: Der Fachkräftemangel. Einhellige Meinung: Es gelte, sich als Handwerksbetrieb attraktiv aufzustellen und die jungen Leute abzuholen. Eine Meinung aus dem Auditorium, begleitet mit Szenenapplaus: Jeder Betrieb sollte sich auf seine Stärken konzentrieren, anstatt zu jammern. Betriebsübergreifende Netzwerke seien eine Möglichkeit, eigene Schwächen auszugleichen. Den Abschluss des ersten Tages bildete der Vortrag von Jürgen Sieber zur Gelbverfärbung von weißen PVC-Profilen. Die Fallzahlen steigen, Sieber erläuterte die Hintergründe. Morgen geht es mit Tag 2 weiter.