Frankreich kämpft mit geringer Bautätigkeit

Die gute Nachricht für alle deutschen Exporteure lautet: Die équip’baie lebt, ja mehr noch; neben der Bâtimat, ebenfalls an der Seine verortet, und – ein französisches Phänomen – boomenden Regionalveranstaltungen zwischen Bretagne und Provence bleibt die weiter in Pavillon 1, Porte de Versailles, beheimatete Veranstaltung in Paris die Fachmesse im Land für Metall- und Fensterbaubetriebe. Dazu tragen trotz lahmender Baukonjunktur weiter in nicht unbeträchtlichem Maß Aussteller des östlichen Nachbarlands bei. So ist Frankreich etwa für Dichtband-Spezialist Iso-Chemie historisch gesehen und mit eigener Gesellschaft mit Sitz in Lyon bis heute der Exportmarkt Nummer eins, in dem anhaltend Zuwächse erarbeitet werden. Wie Länderchef Frank Müller GFF-Online auf der Messe sagte, habe dort mit der Reglémentation Thermique (RT) ebenfalls die Dämmung außen Einzug gehalten. Dabei werde das Profil „überlappend eingepackt“, so dass die Fenstermontage in der Dämmebene erfolgt; die ca. 1.000 Kunden Müllers profitieren von der Erfahrung des Lieferanten aus Baden-Württemberg, von dem bekannt ist, dass er zum Jahresstart sein Portfolio um eine Dichtstoff-Range mit Produkten für die dauerhafte Bewegungsaufnahme erweitert. Als Hemmnis für die französische Wirtschaft identifiziert hat Stefan Barbaric vom gleichnamigen österreichischen Unternehmen die völlige Überregulierung des Arbeitsmarkts: „Selbst wenn Firmenchefs das Potenzial unserer Rationalisierungslösungen erkennen, verstreichen viele Chancen, weil sie Leute auf möglicherweise einzusparenden Stellen vom Gesetzgeber aus weiter beschäftigen müssen.“ Barbaric hat sich mit seinen Entwicklungen für das Glas- und Fensterhandling wie dem Gecko eine gute Position erarbeitet und wächst jedes Jahr.
Equipbaie

GFF berichtet in seiner Jännerausgabe über die branchenrelevanten Aussteller auf der équip’baie.