Finnen-Ticker: Plötzlich dreht sich alles um Anisotropien

Der Redner von Saint-Gobain Building Glass Europe, Francis Serruys („Controlling Anisotropy“), von Glaston-Marketingleiter Miika Äppelqvist als GPD-Urgestein angeteasert, benennt die Faktoren für diese Prozessspuren, die lange Zeit keinen Mangel rechtfertigten und nun die halbe Industrie zu beschäftigen scheinen: Tempering-Parameter und das Design des Ofens (namentlich, ob es sich um einen Rollenofen handelt), den Anteil polarisierten Lichts und den Glasauf- bzw. Einbau. Die Konvektion sei ein komplexer Vorgang, bei dem Aufheiz- und Kühlprozesse nicht deckungsgleiche Ergebnisse lieferten, wenn Glas in Kontakt mit den Rollen sei. Ein paar Meter weiter in der neuen GPD-Heimat TähtiAreena erklärt am Stand von Viprotron Rainer Feuster (unser Bild; Foto: Kober) ein Onlinescanverfahren mit der Detektionstechnik des Herstellers, das dem Veredler die Möglichkeit gibt, „Anisotropien prozessbegleitend zeitnah zu messen und zu visualisieren und (…) ihren Ofen zu optimieren“.

Wegen der plötzlichen Aktualität des Themas erweitert GFF die Konferenznachberichterstattung um einen Fachbeitrag von Viprotron, den Sie ebenfalls in unserer Septembernummer finden.