FENSTERBAU FRONTALE: Michael Leopold GFF-Praktiker

„Wenn ich mit der GFF unterwegs bin, rührt sich immer was“, sagt Michael Leopold, der Chef des gleichnamigen baden-württembergischen Fensterbaubetriebs. Im Hintergrund fährt am Stand von Maco ein Roboterarm ein vollautomatisch betriebenes Fensterelement, das abwechselnd kipplüftet und den Flügel wieder schließt, eine kreisrunde Glasabsperrung entlang, an der sich Besucher von überallher die Nasen plattdrücken. Zuvor hatten PM Christian Schuhbaum und Michaela Hasslacher (Marketing) eine Serie weiterentwickelter Haustürstudien von der FENSTERBAU FRONTALE 2016 präsentiert, die ohne sichtbare Bedien- und Schließelemente in allen Rahmenmaterialien und bis hin zu fünfeckigen Freiformen Exklusivität unter den diesjährigen Messeexponaten beanspruchen dürfen – aber auch Fragen nach der Gewerkeschnittstelle zwischen Fensterbauer und (Gebäude-)Elektroniker aufwerfen. Bis zur Messe in zwei Jahren, heißt es bei den Österreichern, sind Sie marktreif. Zuvor war es bei Otto-Chemie und Remmers (unser Bild v.li. technischer Leiter Martin Wiesmann, Vertriebsleiter Martin Stöger, GFF-Praktiker Michael Leopold; Foto: Kober) um eine von beiden Firmen gemeinsam mit Dichtband-Spezialist Lohmann vorgelegte und vom ift zertifizierte Prüfung nach der Richtlinie VE-08/3 Beurteilungsgrundlage für geklebte Verglasungssysteme gegangen; Holzfensterhersteller wie Leopold versetzt die Produktekombi in die Lage, prozesssicher lackierte Elemente zu kleben.

Der GFF-Praktikercheck ist wieder einer der redaktionellen Schwerpunkte in unserer Messenachberichterstattung – und nur dort.