Tapio: Die Digitalisierungszentrale

Tapio hätte gerne die Möglichkeit genutzt, auf der HOLZ-HANDWERK das gleichnamige digitale und offene Ökosystem für die Holzbranche vorzustellen. Nach der Messeabsage gab es die Informationen heute trotzdem: im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz. GFF war mit Volontär Christian Lunkenheimer (unser Foto) live dabei.

Worum geht es bei Tapio? Die Onlineplattform führt z.B. Maschinen-/Werkzeugdaten von kooperierenden Unternehmen zentral zusammen und wandelt sie in nutzbare Informationen um. Das sei zielführender, als wenn jeder Hersteller seine eigene digitale Lösung aufbaue und der Betrieb jeweils eine separate Lösung benötige. Neu vorgestellt hat Tapio die Applikation Industrial Tube. In der App lassen sich nach dem Prinzip von Youtube eigene Videos hinterlegen. Im Sinne eines augereiften Wissensmangements greifen die Produktionsmitarbeiter auf die Tutorials zu und lernen dabei die Schritte zum Ausführen bestimmter Arbeiten, z.B. Werkzeugwechsel. In Zeiten des Fachkräftemangels sieht Tapio in der App eine geeignete Lösung zur Wissenweitergabe. Mit Twinio gibt es nun ferner auch ein Tool zur digitalen Werkzeug- und Materialverwaltung.

Weitere Details erfahren Sie in der GFF-Maiausgabe.


Informationsvorsprung für Metallbauer

Heute ging es bei der 5. Ausgabe von Metallbau direkt im Next Studio in Frankfurt, zu der Next-Partner Wicona und Esco in Kooperation mit GFF geladen haben, darum, Innovationen für ein erfolgreiches neues Jahrzehnt vorzustellen. So präsentierte Wicona im ersten Slot „Erfolg mit System“ drei Neuheiten: Hydro Circal 75R und Reduxa, das neue Versatz-Schiebesystem Wicslide 150 PS sowie das Wicona Oberflächenkonzept 2020.

Besonders spannend war auch der Vortrag von Next Studio-Partner Esco. Das Unternehmen widmete sich dem Thema „multifunktionale und vernetzte Systeme in der Objektarbeit“. Klaus Vorweg (im Bild) von Esco gibt u.a. Seminare zum Thema Elektrik für Fenster und Türen. Heute erklärte er in seinem Vortrag elektrische Grundbegriffe, die aufgrund der wachsenden Zahl von elektrischen Systemen auch im Metallbau immer wichtiger werden. Dabei machte er auch deutlich, welche Tätigkeiten von Metallbauern ausgeführt werden dürfen und welche nicht.

Des Weiteren referierte Cornelia Gärtner vom BVMW u.a. über den Fachkräftemangel und die Digitalisierung und welche Fördermöglichkeiten es auf diesen Gebieten gibt. Zum Abschluss folgte ein interaktiver Vortrag von Rhetorik-Profi Florian Kutzler, Kommunikationstrainer der Rhetorik-Akademie Tübingen. Er besprach mit den Teilnehmern, wie sie Reklammationsgespräche angehen können.

Mehr zu den einzelnen Themen erfahren Sie in der Aprilausgabe von GFF.