EGE lädt zu den Fachhändlertagen ein

Im nordrhein-westfälischen Verl hat EGE am Vormittag rund 100 Gäste zu den zweitägigen Fachhändlertagen begrüßt. Auf dem Programm stehen spannende Vorträge zu Themen wie Produkttrends bei den Haustüren, die relauchte Fachhändlersoftware PrefWeb und das wirksame Abnahmegespräch.

Zum Auftakt der Veranstaltung präsentiere Dr. Markus Pauli, Geschäftsführer von EGE, die aktuellen Marktzahlen. „Derzeit herrschen viele Unsicherheiten am Markt und in der Politik“, betonte er. Für den Bauelemente-Hersteller sei das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich verlaufen, der Handel sei gewachsen. Laut des Informationsdienstleisters Heinze bewege sich die Baukonjunktur auf anhaltend hohem Niveau mit leicht rückläufiger Tendenz. Auffällig seien allerdings die pessimistischen Zukunftserwartungen, u.a auch im Fenstermarkt. „Es gibt keine harten Fakten, die diese Tendenzen untermauern“, sagte Pauli. Die wirtschaftliche Lage sei gut, die Kapazitätsauslastung hoch. Probleme bereiteten Engpässe und Preiserhöhungen bei den Vorlieferanten, zudem mache sich der Fachmangel in der Branche bemerkbar.

Mehr über die Fachhändlertage bei EGE lesen Sie in der April-Ausgabe von GFF.


12. Fenster- und Türenkolloquium in Dresden

Am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) findet heute das 12. Fenster- und Türenkolloquium statt. 57 Teilnehmer sind anwesend und informieren sich auf dem regionalen Branchentreff über diverse Themen. Zu Beginn sprach ö.b.u.v. Sachverständiger Frank Wilkening über die Montage von Fenstern und häufige Fehler, die ihm bei seiner Arbeit als Gutachter begegnen. Oft werde beispielsweise bei der inneren Abdichtung die Hinterfüllschnur vergessen. Sein Fazit: Als Monteur muss man heute schon fachkundig sein, sonst sind Schadensfälle vorprogrammiert. Für die Sanierung verweist er auf das neue Regelwerk „Handwerkliche Montage von Fenstern und Außentüren im Gebäudebestand“, das Tischler Schreiner Deutschland als Ergänzung zum neubaulastigen RAL-Leitfaden erarbeitet hat.

Dr. Jan Ebert von der TU Dresden sprach über absturzsichernde Verglasungen nach DIN 18008-4: Welche Nachweise sind erforderlich und welche Möglichkeiten gibt es, diese beizubringen? U.a. gibt es den experimentellen Nachweis, also die praktische Prüfung im Labor, wie sie auch die TU Dresden anbietet. Ebert stellte vor, was die Verglasungen beim Test aushalten müssen. Bestehen Aufbauten den Test nicht, liege das meist daran, dass das Glas beim Pendelschlag komplett aus der Auflagerkonstruktion herausfalle. Die Befestigung sei hier das Problem. Verglasungen, die vor dem Jahr 2000 eingebaut wurden, sieht er mangels damals vorhandener Anforderungen als gefährlich an.

Die ausführliche Zusammenfassung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.



Fassade 20: Wo Aussehen mehr als Energieeffizienz zählt

Wenn es um Energieeffizienz in der Gebäudehülle geht, ist Europa sehr gut unterwegs. Das zumindest legte Bernhard Rudolf, Head of Engineering bei Fassadenbauer Josef Gartner, in seinem Vortrag auf der Tagung Fassade 20 heute in Augsburg nahe. Er stellte verschiedene aktuelle Gartner Projekte, verteilt über den Globus, vor und bewertete diese hinsichtlich der Energieeffizienz, die bei diesen Prestigebauten meist gar nicht im Fokus stehe. Sein Fazit: Zum Beispiel in den USA ist die Architektur wichtiger als die Energieeffizienz. Deutschland schneide dagegen sehr gut ab, ebenso wie die vorgestellten Projekte in Russland und Großbritannien. Generell bescheinigt Rudolf aber, dass das Thema Energieeffizienz weltweit an Bedeutung gewinne.

Das Thema der Fassadentagung ist in diesem Jahr, welchen Einfluss die Fassade auf den Energieverbrauch bzw. den Klimaschutz hat und welche Anforderungen sie in Zukunft meistern muss. Schließlich ist der Gebäuesektor für einen Großteil des Energieverbrauchs verantwortlich.

Die Zusammenfassung der Vorträge lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.


Aldra: Smarte Lösungen, nachhaltiger Erfolg

Smarte Lösungen, nachhaltiger Erfolg – unter diesem Motto finden heute und morgen die Innovationstage 2020 von Aldra statt. Die beiden Geschäftsführer, Jan-Peter Albers und Hanjo Junkelmann, begrüßten rund 300 Fachhandelspartner auf dem Marktplatz des Fenster- und Türenherstellers am Firmenstandort im schleswig-holsteinischen Meldorf. Zum Auftakt referierte Keynote-Speaker Michael Buck, Geschäftsführer von Convidera, über die digitale Transformation. Auch das Handwerk solle die Digitalisierung nicht verschlafen. Der größte Innovationskiller sei das Tagesgeschäft, so der CEO. Sein Appell an die Fachbetriebe: „Schaffen Sie Freiräume, um kreative Ideen für die Digitalisierung Ihres Unternehmens zu entwickeln.“ Laut Buck hat die Branche noch etwa fünf bis zehn Jahre Zeit, um auf den Zug der Digitalisierung aufzuspringen.

Am Nachmittag stehen Powerworkshops zu Themen wie „Sechs Tipps für die Gestaltung Ihrer Webseite“, „Online-Marketing“ und „Multitalent Holz“ statt. Darüber hinaus können sich die Kunden auf der begleitenden Hausmesse über Innovationen von Schüco, Siegenia und Co. informieren.

Mehr über die die Innovationstage von Aldra lesen Sie in der April-Ausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs

180 Teilnehmer bei Netzwerk Frey

Um die 180 Teilnehmer sind gestern und heute nach Heidenheim (unser Bild zeigt das Congress Centrum; Foto: Kober) an der A7 zur siebenten Auflage des Partnertags von Netzwerk Frey gereist. Die Veranstaltung zeigt einen Querschnitt der Branche, von fensterproduzierenden Unternehmen über die Zulieferindustrie bis hin zu Vertretern der Sonnenschutztechnik. Wie der Name sagt, geht es um die Networkinggelegenheit, im Programm ermöglichen der Input einer Wohnungsbaugesellschaft und diverse Motivationsvorträge den Blick über den Tellerrand.

GFF berichtet in der Printausgabe zur FENSTERBAU FRONTALE im März und hat Oliver Frey für ein kurzes Interview vor die Videokamera geholt; den Film finden Sie nur auf www.gff-magazin.de bzw. in einer der nächsten Ausgaben des Emailnewsletters GFF Report.