Was gibt es Neues aus dem Next Studio in Frankfurt?

Das Next Studio von Wicona feiert im September zweijähriges Bestehen. Heute hat sich Redakteurin Andrea Mateja mit Christian Mettlach, u.a. verantwortlich für das Projektmanagement des Next Studios (im Bild links, Foto: Haberkorn), und Oliver Haberkorn, Leiter der Projektberatung bei Wicona, im Showroom in Frankfurt getroffen, um ein Update zum Showroom zu erhalten. Was hat sich denn seit dem ersten Geburtstag des Studios getan? „Es befindet sich im stetigen Wandel. Das ist auch gut so, schließlich lebt das Studio von Innovationen“, sagt Mettlach. Erst vor Kurzem kam Glassline als Partner hinzu. Der Next Studio-Neuling ist zudem bei der vierten Ausgabe der Veranstaltungsreihe Metallbau direkt von Wicona dabei.

Übrigens: Neu im Showroom ist u.a. die im Bild zu sehende Skulptur aus Infinite Aluminium by Wicona. Dabei handelt es sich um Systemlösungen mit einem Anteil von zirka 75 Prozent wiederverwertbarem End-of-life-Aluminium.

Unsere Leser erwartet in den kommenden GFF-Ausgaben eine Menge Input rund um das Next Studio in Frankfurt. Im September berichten wir beispielsweise über die anstehende vierte Ausgabe von Metallbau direkt und im Oktober haben wir eine Zwischenbilanz zum Showroom für Sie in petto. Darüber hinaus liefern wir im Nachgang zu Events wie dem Next Studio-Sommerfest Beiträge in unserem Newsletter.


Von den GFF-Praxistagen bis zur Nachwuchsgewinnung: Skypen mit Wolfgang Gastel

Im Skype-Redaktionsgespräch mit GFF saß heute Glasermeister Wolfgang Gastel, Zweiter Vorsitzender des Fachverbands GFF Baden-Württemberg. Vor Ort war Redakteurin Andrea Mateja, angereist aus Frankfurt a.M., und über Skype aus Bad Wörishofen zugeschaltet hat sich Redaktionsvolontär Christian Lunkenheimer (links im Bildschirm, Foto: Mateja). Mit den GFF-Redakteuren sprach Gastel über die GFF-Praxistage und hiermit zusammenhängend über das Thema Schwellenfreiheit. „Im Neubau lässt sich eine Barrierefreiheit zumeist relativ gut umsetzen, wenn die Zuständigkeiten geklärt sind“, sagte er. Bei der Sanierung sei die Umsetzung ein größeres Problem, da die Schwellenfreiheit hier vor allem von den technischen Möglichkeiten abhänge. Außerdem gab er einen Einblick, wie Innungen bislang über die vom Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks (BIV) angedachte Beitragskostenerhöhung denken. Ein zentrales Thema des Skype-Gesprächs war auch der Nachwuchs im Handwerk. Hierzu trifft sich Gastel noch heute Abend zu einer Podiumsdiskussion – u.a. mit der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann – um über aktuelle Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung zu sprechen.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserer Septemberausgabe von GFF.



GFF BW: Motorradtour startet bei Striegel

Die zum zweiten Mal stattfindende Motorradtour mit Landesinnungsmeister (LIM) Jürgen Sieber und Hauptgeschäftsführer Waldemar Dörr sowie dessen Frau Kathleen als seine Sozia startete heute Vormittag bei Fensterbaubetrieb Striegel (unser Bild; Foto: Kober) in Bierstetten. Auf Vermittlung des Verbandsvorsitzenden und Obermeisters führten Glasermeister Alexander Wild und Seniorchefin Angelika Schlick durch den Vollsortimenter und Mitgliedsbetrieb der Glaserinnung Bodensee-Oberschwaben, der mit 45 Beschäftigten Elemente in den Rahmenmaterialien Kunststoff (Schüco; Umsatzanteil 55 Prozent), Aluminium (Schüco), Holz und Holz/Alu produziert. Alleine die hochmodern auf zwei Etagen und 400 Quadratmeter Fläche gestaltete Ausstellung – hier findet sich Wilds Meisterstück, die damals auf Platz eins prämierte Ganzglasecke – lohnt den Besuch.

GFF nutzte die Tour auch dieses Jahr, sich einen Überblick über die Situation im Verband und vor allem die angespannte Stimmung in Hinblick auf die vom BIV geforderte Beitragserhöhung (2019: 20 Euro; 2020: zehn Euro; dann drei Prozent per anno) zu verschaffen – die Einzelheiten lesen Sie wie immer in GFF.


GFF: Objektkonferenz, dann Sommerfest

Heute hat am Unternehmenssitz von Holzmann Medien in Bad Wörishofen die Objektkonferenz für die beiden Verlagstitel GFF und sicht+sonnenschutz stattgefunden. Baumedien-Beauftragter Stefan Heinze, Barbara Danielkewitz und Florian Faab (Anzeigenabteilung), Verlagsleiter Jan Peter Kruse, geschäftsführender Verleger Alexander Holzmann, Anzeigen-Verantwortlicher Thomas Pohl und PM Manuela Mayer (v.li.n.re. – unser Bild; Foto: Kober) diskutierten mit Chefredakteur Reinhold Kober Entwicklungen in beiden Branchen und blickten im Gespräch voraus auf den erfolgreichen Kongress am 8. und 9. November 2019 in Karlsruhe-Ettlingen, die GFF-Praxistage. Aber auch bei der Umsetzung neuer journalistischer Formate will das Redaktionsteam mit Kirsten Friedrichs, Regine Krüger, Andrea Mateja und Matthias Metzger, das derzeit Christian Lunkenheimer als Volo verstärkt, weiter die Pace machen und freut sich auf die weiteren Herausforderungen in diesem Jahr. Nach dem OG steht heute Abend bei hochsommerlichen Temperaturen für alle Mitarbeiter das Sommerfest an, das jetzt After Work Party heißt.


GFF-Diskussionsrunde zu Barrierefreiheit

Heute fand am ift Rosenheim unter Federführung von GFF die Diskussionsrunde „Nullschwelle vs. Überrollbarkeit – ein Paradigmenwechsel und seine Hintergründe“ statt. Teilnehmer waren Prof. Ulrich Sieberath, Knut Junge, Sandra Heinrichsberger (alle ift), Claudia Rager-Frey, Geschäftsführerin Alumat, mit ihrem Mann Christian Rager und Ferdinand Schusser von Schusser und Schmid, Alumat-Vertriebspartner für Österreich, die Schweiz und Asien, Schreinermeister Hubert Luidl, Martin Werner, verantwortlich für den Fensterbau bei Huber & Sohn, sowie Architektin Kornelia Grundmann von gabana – Agentur für Barrierefreiheit.

Das ift Rosenheim spricht sich grundsätzlich für sog. Nullschwellen aus. „Wir wollen an den gesetzlichen Vorgaben nicht rütteln. Die Nullschwelle ist an sich die beste Lösung“, sagte Prof. Ulrich Sieberath. Was im Neubau von der Umsetzung her gut klappt, stoße im Bestand aber auf Probleme – technische und wirtschaftliche. Vor diesem Hintergrund hat das ift sein Forschungsprojekt zum Thema Barrierefreiheit gestartet. Mit nunmehr quantifizierbaren Kriterien soll eine differenzierte Planung, Ausschreibung und Umsetzung möglich werden, die insbesondere in der Bestandssanierung nutzbar ist.

Als wesentliche Kenngröße hat sich die Überrollbarkeit herauskristallisiert. Das Kriterium treffe die Intention der barrierefreien Zugänglichkeit besser als eine pauschale Vorgabe der Schwellenhöhe. Die im Forschungsprojekt entwickelte Klassifizierung (von Klasse 6 – ebene Fläche – bis zu Klasse 1 – 20 Millimeter rechtwinkelig) ermögliche einen direkten Vergleich unterschiedlicher Schwellensysteme.

Wie die Praktiker in der Runde und auch Architektin Grundmann sagten, seien es vor allem eine mangelhafte Planung oder bauseitig vorherrschende Gegebenheiten, die die Umsetzung von Nullschwellen erschwere oder unmöglich mache. „Die Planer gilt es für das Thema zu sensibilisieren“, sagte Grundmann. Für alle unlösbaren Fälle in der Sanierung ergeben sich für die ausführenden Unternehmen laut Knut Junge nun differenziertere Optionen zur Umsetzung. Claudia Rager-Frey legte dabei Wert auf die Feststellung, dass die Klassifizierung der Überrollbarkeit alleine noch nichts darüber aussage, ob die Schwelle auch dicht ist oder andere Merkmale erfüllt. Die Alumat-Lösung sei hingegen ein geprüftes Gesamtsystem. „Insbesondere im Neubau lässt sich unsere Lösung problemlos verwenden“, sagte Rager-Frey. Sie ist froh, dass sich das Forschungsprojekt entgegen ihrer Befürchtungen nur auf Renovierungsfälle bezieht. Die Alumat-Lösung als funktionierende Nullschwelle werde so nicht ausgehebelt, was die Verbreitung im Markt betrifft. „Ich bin froh, dass im Neubau Konsens herrscht, dass nur die Nullschwelle wirklich barrierefrei ist.“

Die ausführliche Zusammenfassung der Diskussionsrunde lesen Sie in der GFF-Septemberausgabe. Ein Video folgt in Kürze online.


PHI: Strategietermin in Bad Wörishofen

Führende Vertreter der Passivhaus-Szene, PHC Franz Freundorfer (li., mit Holzmann Medien-Mitarbeiterin Isabella Hebinger), Geschäftsführer von Pro Passivhausfenster und Lizenzgeber des SmartWin-Netzwerks, und PHI-Geschäftsführer Personal Dr. Benjamin Krick (re. – unser Bild; Foto: Kober) besuchten heute die GFF-Redaktion in Bad Wörishofen. Hintergrund sind Veränderungen, nicht zuletzt in der Gesellschaftsform, am Institut; unter anderem kreiste die Diskussion um Möglichkeiten, die Thematik in den Mainstream zu bringen.

Sehen Sie in Kürze unseren Film dazu auf www.gff-magazin.de, Berichte erscheinen in einer der nächsten Ausgaben des Emailnewsletters GFF Report sowie in der September-GFF.


Alumat: Vorbereitungen für Diskussionsrunde laufen

Knapp zwei Wochen sind es noch bis zur von Fachkreisen mit Spannung erwarteten Diskussionsrunde „Nullschwelle vs. Überrollbarkeit – ein Paradigmenwechsel und seine Hintergründe“, die GFF in Zusammenarbeit mit dem ift am 23. Juli ab 9 Uhr in Rosenheim organisiert. Heute fand eine kurze Vorbesprechung bei Alumat in Kaufbeuren statt, wo sich Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey und Christian Rager (unser Bild; Foto: Kober) auf den Termin vorbereiten. Den Stein ins Rollen brachte das ift Ende 2018 mit einem von elf Firmen unterstützten Forschungsvorhaben, an dessen Ende das Resultat steht, das Kriterium für den Nutzerkomfort sei besonders die Überrollbarkeit von Schwellen. Bleibt die Frage, warum überhaupt eine Schwelle eingebaut werden soll, wenn es auch ohne geht – alle elf Financiers konkurrieren mit Alumat im Markt des barrierefreien Bauens.

Außer den GFF-Redakteuren Reinhold Kober und Matthias Metzger und einer Abordnung von Alumat nehmen Prof. Ulrich Sieberath, Knut Junge, Sandra Haut (alle ift), die Architektin Kornelia Grundmann von der Agentur für Barrierefreiheit und Martin Werner vom Fensterbauer Huber&Sohn an der Diskussionsrunde teil, wir werden online, via Bewegtbild und in Print berichten.


Glasverbände in Venedig unter dem Brennglas

Zum mittlerweile dritten Mal findet heute und morgen in Venedig das Treffen internationaler Glasverbände statt. Und wie sich schnell feststellen lässt: Die Gruppe wächst. In diesem Jahr begrüßten Vitrum-Präsident Dino Zandonella-Necca und Gimav-Geschäftsführerin Laura Biason als Gastgeber vier neue Verbände, aus Chile, China, England und den Niederlanden. Auffallend ist grenzübergreifend, dass immer wieder ähnliche Themen die Verbandsarbeit prägen. Das fängt bei der Normung an und hört bei der Aus- und Weiterbildung bzw. dem Fachkräftemangel auf.

Auch interessant: In Chile arbeitet der Verband daran, die Sicherheit von Glas als Bauprodukt zu erhöhen. Erwachsene und Kinder würden demnach immer wieder durch Glasscheiben fallen. Mit seinem Vorstoß sei der Verband allerdings noch nicht erfolgreich gewesen. Immerhin sei Sicherheitsglas mittlerweile bei der Ausführung von Glasgeländern verpflichtend. Einen Schritt weiter ist man in Finnland, dort gibt es mittlerweile eine Richtlinie für den Einsatz von Sicherheitsglas. Im Wohnbau sind Ausnahmen möglich, z.B. bei kleinen Elementen.


TMP: GFF im Gespräch mit Bernhard Helbing

Exklusiv trifft GFF heute im thüringischen Bad Langensalza Fensterunternehmer und Ex-VFF-Chef Bernhard Helbing, der anlässlich des Abschieds seines langjährigen Weggefährten Ulrich Tschorn kürzlich auf der Verbandsbühne in Bad Homburg ein kurzes, so überraschendes wie rhetorisch brillantes Comeback feierte und – wie unser Bild (Foto: Kober) zeigt – in Sachen Elektromobilität vorangeht. Den Termin wollen wir nutzen, um mit dem vielfach in Ehrenämtern engagierten Unternehmer eine Bestandsaufnahme zu wagen, was aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Elementebranche betrifft, und eine Bilanz seines bisherigen Wirkens zu ziehen.

Lesen Sie dazu das ausführliche Interview in der GFF-Septemberausgabe und freuen Sie sich auf den Videotalk vor unserer Kamera, der in Kürze auf www.gff-magazin.de erscheint.


Sollingglas: Dank Spezialisierung in Nischenmärkten erfolgreich

Die Sollingglas Bau und Veredelungs GmbH &Co. KG aus dem niedersächsischen Derental hat sih dank der Spezialisierung eine starke Marktposition in Nischenmärkten aufgebaut. Das Unternehmen vereint traditionelle Handwerkskunst mit modernen Fertigungstechniken. Kerngeschäft sind exklusive Türfüllungen in kreativem Design, z.B. sandgestrahlt oder in Kombination mit Bleiverglasungen, die an Haustürhersteller geliefert werden (s. Foto). „Die Produktion erfolgt ausschließlich endkundenbezogen“, sagt Geschäftsführer Heiko Schanze bei unserem Besuch in Derental. „Wir sprechen hier von Losgröße eins oder zwei.“

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind Restaurationsgläser für Kirchen und historische Bauwerke. Speziell für diese Anwendungen hat Sollingglas ein Verfahren zur thermischen Vorspannung von mundgeblasenen Antikgläsern entwickelt. „Durch die Veredelung erfüllt das Glas höchste Sicherheitsanforderungen“, ergänzt Schanze. Im Rahmen einer Teilsanierung hat das Unternehmen u.a. 950 dreiteilige VSG-Gläser für die Sempergalerie im Dresdner Zwinger gefertigt. „Die Herausforderung bestand darin, die exakten Vorgaben in Bezug auf die Licht- und UV-durchlässigkeit zu erfüllen“, erinnert sich der Firmenchef.

Ein drittes Standbein von Sollingglas sind technische Displaygläser für Monitore in den Bereichen Industrieautomation oder Medizintechnik. „Derzeit arbeiten wir daran, die Gläser als schaltbares Komplettbauteil inklusive Touch-Funktionen anbieten zu können“, verrät Stanze. Eine neue Dimension der Glasgestaltung im Interieur-Segment, z.B für Küchenrückwände, ermöglicht das 3D-LED-Glas Vetroloom. Duch die Einlaminierung eines speziellen Gewebes lässt sich eine verblüffende Tiefenwirkung erzeugen.

Mehr über das Vetroloom Verbundglas lesen Sie im Titelthema „Smart Glazing“ in der Septemberausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs