Jubiläum und Einweihung: Orgadata feiert im Doppelpack

Für Orgadata gab es heute doppelten Grund zum Feiern: Der Entwickler von Software für die Fenster- und Fassadenbaubranche blickt auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. Gegründet im Jahr 1999 als Fünf-Mann-Betrieb, beschäftigt das Unternehmen mittlerweile mehr als 400 Mitarbeiter weltweit. Um der rasanten Entwicklung Rechnung zu tragen, hat Orgadata am Hauptsitz im niedersächsischen Leer ein neues Firmengebäude errichtet. Kosten: rund elf Millionen Euro. Die 220 Mitarbeiter kommen dort in den Genuss von Benefits wie moderne Open-Space-Arbeitsplätze, firmeneigene Kinderkrippe und Vertrauensarbeitszeiten. „Uns war es wichtig, offene Räume für kreative Köpfe zu schaffen“, betonte Firmengründer Bernd Hillbrands in seiner Begrüßung. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (s. Bild) ließ es sich nicht nehmen, seine persönlichen Glückwünsche zu überbringen. „Es muss noch mehr Orgadatas geben“, sagte er in seiner Laudatio. In den kommenden Jahren will das Land rund eine Milliarde Euro in die digitale Transformation investieren. „Je besser es uns gelingt, die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Infrastruktur zu schaffen, desto mehr profitiert auch der ländliche Raum davon“, ergänzte Weil. Der Masterplan sehe u.a. vor, bis 2025 alle Gebäude mit gigabitfähigen Anschlüssen auszustatten.

Den vollständigen Bericht über das Jubiläum von Orgadata lesen Sie in der Juniausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs


GFF BW und GI Nds. – Nord/Süd-Dialog funktioniert

Zu einem inoffiziellen Nord/Süd-Austausch haben sich heute die hauptamtlichen Spitzen von Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg (GFF BW), Waldemar Dörr (re., unser Bild – Foto: GFF BW/Eiermann), und Glaser-Innung Niedersachsen, Roger Möhle (li.), in Karlsruhe getroffen. Themen des Gesprächs waren unter anderem das Werben um Nachwuchskräfte, die Strukturen in beiden Organisationen und der bundesdeutschen Verbandslandschaft und die GFF als verbindendes Element, deren Chefredakteur Reinhold Kober die Brancheninsider zum Videotalk vor die Kamera bat. Tatsächlich, das unterstrich Glasermeister Möhle, gibt es seit Jahrzehnten enge Verbindungen, er selbst hatte sich in Karlsruhe für die fenstertechnischen Aspekte seiner Aufgabe qualifiziert. Dörr pflichtete der Werthaltigkeit solcher Gesprächsmöglichkeiten bei, um Impulse für die eigene Tätigkeit zu bekommen – beide Verbände pflegen Transparenz im Umgang mit dem hausinternen Zahlenwerk und ein offenes Verhältnis zur Presse.

GFF freut sich, in seiner Juniausgabe über die Bestandsaufnahme der beiden Verbandsprofis für ihre Häuser zu berichten – und über die Perspektiven für das verbandlich organisierte deutsche Glaserhandwerk. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich den Film mit Waldemar Dörr und Roger Möhle, der in Kürze auf www.gff-magazin.de erscheint.