Bei Adler ist der Lack noch lange nicht ab

Adler hat heute an seinem Firmensitz in Schwaz die nach Unternehmensangaben „modernste Wasserlackfabrik Europas“ sowie ein neues Logistikzentrum eingeweiht (im Bild: Bürgermeister Hans Lintner (v.li.), Österreichs Wirschaftsministerin Margarete Schramböck, Seniorchef Günther Berghofer mit seinen Töchtern Claudia und Andrea, sowie Tirols Landeshauptmann Günther Platter). 60 Millionen Euro hat der Lackhersteller insgesamt investiert. „Wir rüsten uns damit für die Herausforderungen von Digitalisierung und Automatisierung“, sagte Geschäftsführerin Andrea Berghofer. Für sie ist das nun abgeschlossene Projekt ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Familienunternehmens.

In der neuen Wasserlackfabrik stellt Adler bis zu 30.000 Tonnen umweltfreundliche Wasserlacke pro Jahr her – und zwar in einem neuartigen modularen Produktionsverfahren. Eine Hightech-Prozesssteuerung und modernste Anlagentechnik mit mehr als 70 Edelstahltanks sorgen für Flexibilität, Effizienz und hohe Qualität. Täglich produziert das Adler-Team zehn bis 15 Produktionschargen mit Wasserlacken und Wandfarben, die in der Abfüllanlage in die Verkaufsgebinde abgefüllt und über ein vollautomatisches Fördersystem in das neue Hochregallager transportiert werden. Die Fabrikhalle ist in moderner Holzbauweise errichtet und an der Außenfassade mit der Vorvergrauungslasur Pullex Silverwood von Adler beschichtet.

GFF berichtet in der Juniausgabe ausführlich über die neue Wasserlackfabrik.


Metallbauschüler befassen sich mit Befestigungstechnik

Berufsschullehrer Michael Höhler organisierte für die Fachklassen der Metallbauer und Systemplaner der David-Roentgen-Schule in Neuwied ein Expertengespräch mit dem Würth-Fachmann Benjamin Maus. Ziel war es, den Schülern einen vertiefenden Einblick in die fachgerechte Dübelmontage im Metallbau zu geben.

Zunächst führte Maus die Schüler theoretisch an die Dübelmontage heran. Die 19 Schüler lernten u.a., auf welche Faktoren es bei der Auswahl der Befestigung ankommt und welche verschiedenen Montagemöglichkeiten es gibt. Im Anschluss testen sie unter Führung von Maus ihr erlerntes Wissen: Die Schüler setzten beispielsweise eine Schraube in Beton ein und überprüften, was passiert, wenn sie das Bohrloch vorher nicht vom Bohrstaub befreien. Das Ergebnis: Das Element lässt sich nicht vollständig einsetzen, weil die Befestigung den Staub unten einpresst.

Was die Schüler noch im Expertengespräch lernten, lesen Sie in der Juniausgabe von GFF.



GFF BW: Mitglieder mit eigenem Verband zufrieden

Heute hat die Frühjahrsmitgliederversammlung 2019 des Glaserhandwerks Baden-Württemberg stattgefunden. Erster Vorsitzender Jürgen Sieber und Hauptgeschäftsführer Waldemar Dörr führten die zirka 40 Teilnehmer durch die Veranstaltung. Die Mitglieder zeigten sich allesamt zufrieden mit der Leistung von Vorstand und Geschäftsführung.

Einer der Punkte auf der Tagesordnung war die Ehrung von sechs Jungmeistern für ihre guten Leistungen und die Vergabe eines Stipendiums für einen Anwärter. Aktuell bildet die Gewerbliche Akademie für Glas Fenster Fassade in Karlsruhe 274 Lehrling aus – und die Fachschule 19 Meisterschüler.

Außerdem interessant: Jan Eiermann berichtete von seiner Arbeit in der technisches Beratungsstelle; im Jahr 2018 fielen mehr als 1.000 Beratungsstunden an. Zum Abschluss gab es einen Vortrag von Glasermeister Thomas Wagner über Asbest und Asbestvorkommen. „Ich glaube, dieses Thema wird für uns schneller wichtig, als wir gerade noch denken“, sagt Sieber im Anschluss. Er empfiehlt den Mitgliedern vorbereitet zu sein.

Mehr zur Mitgliederversammlung des GFF BW lesen Sie in der Juniausgabe von GFF.

Foto: Mateja


Sika, Deceuninck und GU haben den Plan B

Heute und morgen finden die ersten Partnertage der Firmen Deceuninck (Inoutic), Sika und Gretsch-Unitas statt. Unter dem Motto Plan B geht es u.a. um neue Technologien als mögliche Alternativen zur Standard-Fensterfertigung. Die Vorträge des ersten Tages befassten sich insbesondere mit den Themen Fenstertechnik, Lüftung, Barrierefreiheit, Klebetechnik und Einbruchhemmung. Oliver Sattelmaier von Deceuninck zeigte auf, dass auch PVC-Fenster – namentlich das System Elegante – den Designansprüchen von Architekten gerecht werden. Raphael Altemeier von Gretsch-Unitas stellte die Nullmillimeter-Lösung des Unternehmens vor, die sich ohne großen Mehraufwand verarbeiten lasse. Rolf Haffelder von Sika stellte dar, wie die Klebetechnik im Fensterbau von Erkenntnissen aus anderen Bereichen, wie dem Automobilbau, profitiert.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der GFF-Maiausgabe. Am Montag finden Sie außerdem ein Videointerview mit Andreas Dirksen (Sika), Jörn Schütte (Deceuninck) und Andre Heidusch (GU) online.


BF – mehr als 180 Teilnehmer bei Glaskongress

Nach GFF-Informationen liegen wenige Minuten vor Veranstaltungsbeginn für den Großen Glaskongress des Bundesverbands Flachglas (BF) im Mövenpick Hotel Airport Stuttgart (unser Bild; Foto: Kober) exakt 183 Anmeldungen vor. Thematisch sind die Beiträge von Dr. Andreas Kasper (SGG, R&D Centre), der sich mit Spontanbrüchen bei ESG („Der HST ist besser als gedacht“) beschäftigt, und David O’Sullivan (kaufmännische Leitung Wiko Metalltechnik) über „Digitalisierung in der Praxis“ erwähnenswert. Beim Eintreffen am Hotel allerdings bot sich das übliche Bild des Zusammenkommens der Glas-Familie, die dem Austausch untereinander entgegenfiebert; die Themen in den Gesprächen gleichen sich: Überkapazitäten, kaputte Preise, volle Auftragsbücher.

GFF berichtet ausführlich in seiner Maiausgabe.