Zeichen stehen auf Aufbruch

Neu, stark, zuversichtlich – unter diesem Motto startete der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e. V. (VDPM) seine erste Mitgliederversammlung in Hamburg. „Die Zeichen stehen auf Aufbruch“, sagte Christoph Dorn, Vorsitzender des VDPM, bei der Begrüßung der rund 180 Teilnehmer. Der Verband ist im Mai 2017 aus der Fusion des Industrieverbands Werkmörtel e. V. (IWM) und dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e. V. (FV WDVS) hervorgegangen. Am 1. Juli 2018 – und damit ein halbes Jahr früher als geplant – wird der VDPM seine neue Geschäftsstelle in Berlin beziehen. In einer Diskussionsrunde stellten sich vier Experten den Fragen rund um das Thema „Wärmedämmung in Politik und Kommunikation – was hilft, was schadet?“ (Foto: Friedrichs).

Den vollständigen Bericht über die Mitgliederversammlung und die aktuellen Entwicklungen des VDPM lesen Sie in der Maiausgabe von GFF.


Neue Chancen und Risiken für Fensterbauer

Das veränderte Datenschutzrecht aufgrund einer EU-Verordnung und die Chancen im Exportgeschäft für das Handwerk standen im Fokus der versammelten Delegierten und Mitglieder des Fachverbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg in Karlsruhe. Hauptgeschäftsführer Waldemar Dörr und der erste Vorsitzende Jürgen Sieber diskutierten mit den Fensterbauern Lösungen für diese Themen in der Praxis. Der Fachverband wird Hilfen für die Umsetzung der Datenschutzrichtlinie erarbeiten und seinen Mitgliedern zur Verfügung stellen: von den wichtigen Sofortmassnahmen bis zu Aspekten, die sich in der täglichen Arbeit ergeben.

Mehr zu den Themen der Mitgliederversammlung und Stimmen der Teilnehmer lesen Sie in der GFF-Ausgabe 6/2018.



Wintergartenbauer treffen sich in Seligenstadt

In Frankfurt-Seligenstadt trafen sich die Mitglieder des Bundesverbands Wintergarten zu den Wintergartentagen 2018. Die Nachfrage nach hochwertigen Anbauten wächst den Teilnehmern zufolge stetig. Um filigranere Tragkonstruktionen umzusetzen, hat Kuraray auf der Tagung eine neue Folie für VSG vorgestellt, die eine höhere Resttragfähigkeit gewährleiste und damit einen dünneren Glasaufbau ermögliche. Peter Ertelt gab den Teilnehmern Tipps im Umgang mit Sachverständigen. Diese seien auch nur Menschen, betonte der Fachmann. Jochen Grönegräs vom Bundesverband Flachglas stellte Verglasungen vor, die dem Nutzer Mehrwert bringen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der GFF 6.


Befestigungsseminar für Metallbauschüler

Für die Metallbauer und Systemplaner an der David-Roentgen-Schule Gewerbe und Technik in Neuwied fand heute ein Expertengespräch zum Thema Befestigungstechnik statt. Dazu hat Berufsschullehrer Michael Höhler Jörg Brings und Doreen Fein von Hilti eingeladen. Nach der theoretischen Einführung, bei der es u.a. um die unterschiedlichen Dübeltypen und deren Eignung für verschiedene Untergründe ging, stand ein kurzer Praxisworkshop auf der Agenda – Open Air.

Wie der Workshop ankam und was die Schüler lernten, lesen Sie in der nächsten Ausgabe der GFF.


Tremco rüstet Produktion in Traunreut auf

Tremco Illbruck hat an seinem Technologiezentrum für Kleb- und Dichtstoffe in Traunreut eine neue Produktionsanlage in betrieb genommen. Mit hohem Automationsgrad wird sie die Produktionsmenge stufenweise verdoppeln, von 4,7 auf insgesamt zirka 9 Millionen Liter pro Jahr. Das Unternehmen verzeichnet nach eigenen Angaben kontinuierliche Absatzzahlen und rechnet mit weiter steigendem Bedarf in der Zukunft. Mit 6,5 Millionen Euro ist die Anlage die bislang größte Einzelinvestition des Klebe- und Dichtstoffspezialisten. Neben Silikonen stellt Tremco in Traunreut Hybride her. Diese vereinen, kurz gesagt, das beste aus Silikonen und Polyurethanen. Zur Herstellung kommen diverse Einzelkomponenten zum Einsatz (siehe unser Foto).

Den Beitrag zum Termin lesen Sei in der GFF-Juniausgabe. Ein verfilmtes Kurzinterview finden Sie demnächst online.


Arbeitswelten 4.0 im Visier

Rund 50 Mitgliedsbetriebe der Glaser-Innung Niedersachsen trafen sich zur Mitgliederversammlung in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover. Nach der Vorschau auf die Glasstec 2018 und die Novellierung des Glaser-Berufsbildes 2030 referierte Welf Schröter vom Talheimer Verlag über das Thema „Industrie 4.0 – was hat das Handwerk zu erwarten?“ Seine – teils beängstigende – Kernaussage: „Das, was wir in Sachen Digitalisierung zurzeit erleben, ist nur die Vorspeise.“ Der Hauptgang seien autonome Softwaresysteme, die in den kommenden drei bis fünf Jahren zu radikalen Veränderungen in den Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette führten. Die Technologien stünden bereits in den Startlöchern. Sein Appell an das Glaserhandwerk: „Befassen Sie sich mit dem Thema, spielen Sie Cloud-Szenarien durch.“ Anschließend ging es um die rechtlichen Grundlagen der Ladungssicherung. Wolfgang Schlobohm (Foto: Friedrichs) machte den Teilnehmenden deutlich, warum gleichmäßige Lastverteilung und Befördrungssicherheit für das Handwerk wichtig sind. Als Gast war ö.b.v. Sachverständiger Jürgen Sieber angereist. Der Landesinnungsmeister vom Fachverband Fenster Fassade BW veranschaulichte das komplette Spektrum an Glasbrüchen.


BF: neue Gesichter, neuer Verein

Bereits am ersten Tag des Glaskongresses des Bundesverbands Flachglas (BF) in Leipzig haben die Vertreter der Institution den anwesenden Mitgliedern einige Neuigkeiten präsentiert. Noch bis 6. Juni 2018 sind Einwendungen gegen den aktuellen Normenentwurf möglich, der laut Markus Broich die vieldiskutierte BF-Position enthält, nach der „frei und ohne Hilfsmittel zugängliche Vertikalverglasungen an der zugänglichen Seite bis mindestens 0,80 Meter über Verkehrsfläche mit Glas mit sicherem Bruchverhalten auszuführen“ sind; es sei durchaus noch nicht klar, ob die gewünschte Passage in der Endfassung erhalten bleibe – Broich nannte Tischler Schreiner Deutschland (TSD) als wahrscheinlichen Einwender. Ebenfalls in der DIN 18008 enthalten ist das Thema monolithisches ESG/ESG-H über vier Meter in der Fassade; nach einem entsprechenden EuGH-Urteil, das nationale Bauregelungen aufgehoben hat, benannte der BF in Leipzig die Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) in Gütegemeinschaft Flachglas (GGF) um, weil es nun auch ein Gütezeichen heißgelagertes ESG mit vorgeschalteter Fremdüberwachung durch verschiedene Institute gibt. Durch das Ausscheiden des langjährigen geschäftsführenden Vorstands Jürgen Halbmeyer (Ex-Glas Trösch) kommen dazu einige Personalien: An seine Stelle rückt Flachglas MarkenKreis-Geschäftsführer Thomas Stukenkemper, in den Reihen der weiteren Vorstandsmitglieder gibt es mit Till Reine (re., mit BF-HGF Jochen Grönegräs; unser Bild – Foto: Kober), Velux, und Florian Lindlbauer, Glas Trösch, zwei Neuzugänge. Vor einem Jahr war Michael Dobbe aus dem Gremium ausgeschieden, das nun wieder aus fünf Personen besteht.

GFF berichtet in der Maiausgabe auf drei Seiten über den Glaskongress des Bundesverbands Flachglas und hat exklusiv mit Thomas Stukenkemper, jetzt Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, über die Auseinandersetzung um die DIN 18008 gesprochen.


„Was nicht vorgeschrieben ist, beauftragt der Investor nicht.“

Dem Argument zur Normenverschärfung, nach dem gut beratenden Glaser- und Fensterbaubetrieben durch den vorgeschriebenen Einsatz von Sicherheitsglas in Balkontüren ab Brüstungshöhe ein Differenzierungsmerkmal verlorengehe, hat Bundesverband Flachglas-Vorstandsmitglied Thomas Stukenkemper (unser Bild; Foto: Kober) im Exklusivinterview mit diesem Medium entgegengehalten, institutionelle, wirtschaftliche Investoren, wie sie im Geschäft mit vermieteten Wohneinheiten typisch sind, seien außer durch Vorschriften nicht zum Einsatz des höherwertigen Produkts zu bewegen. Im Gespräch am Rand des Glaskongresses in Leipzig, das Sie komplett noch in unserer Maiausgabe lesen, ging es u.a. aber auch um die zu erwartende Preisentwicklung bei Produkten, die auf Grundlage der DIN 18008-Verschärfung künftig für die beschriebene Anwendung Standard sein sollen.


Schmaus: Mehrwert statt Mehrkosten durch Sicherheit

Sicherheitsexperte Sven Lippert (im Bild rechts, mit Firmenchef Günter Schmaus; Foto: Kober) hat sich nicht grundlos am ift in Rosenheim für höhere Weihen in Sachen Beratung, Montage und Systemprüfungen rund um die Einbruchhemmung mit Fenstern qualifiziert. Der Mittelständler in Bad Wurzach-Hauerz (50 Mitarbeiter, zehn Millionen Euro) baut Kunststofffenster mit den Systempartnern Aluplast und Siegenia und ist 2018 mit dem erstmals initiierten Schmaus Sicherheitsupdate gestartet. Was die 80 Teilnehmer (Fachpartner, Bauträger etc.) davon haben und warum RC2 nicht die einzige Option ist, seine Elemente signifikant resilienter für Einbruchversuche zu machen, lesen Sie im Mai in der GFF; den Film mit Sven Lippert finden Sie in Kürze auf www.gff-magazin.de sowie in der nächsten Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report.