FENSTERBAU-Sonderschau: SmartHome mit Fenstern und Türen

Die Digitalisierung zieht in jeden Lebensbereich ein. Auch für Bauelemente wollen Bauherren und Investoren verstärkt Komfort und Sicherheit dieser Technologien haben. Damit Verarbeiter diesen Trend nicht verpassen, zeigt die ift-Sonderschau den Einsatz von smarten Komponenten für Fenster, Fassaden, Türen, Sonnenschutz und Glas. Jürgen Benitz-Wildenburg, Leiter PR und Kommunikation beim ift, ist mit dem Zuspruch der Messebesucher zufrieden. Viele Verarbeiter kommen demnach, weil sie vom Thema bisher nur gehört hätten und sich jetzt eingehender damit befassen möchten. Benitz empfiehlt, dass Unternehmen kleine Schritte machen sollten, um sich langsam an das Thema heranzutasten. Insbesondere Plug and play-Komponenten können die Verarbeitung deutlich vereinfachen.


FENSTERBAU FRONTALE: MeisterAward verliehen

Beim vom Fachverband GFF Baden-Württemberg verliehenen MeisterAward hat Fabian Heim den ersten Preis für sein Meisterstück erhalten. Der 33-Jährige ist seit März Geschäftsführer des elterlichen Betriebs und hat den Meisterkurs auch aus diesem Grund in Teilzeit absolviert. Die Meisterprüfung hatte Anfang des Jahres stattgefunden.

Nach der Verleihung stand Heim unserer Zeitschrift für die Rubrik Skype-Konferenz für ein Gespräch zur Verfügung (unser Bild). Auf der Gegenseite führte Redakteurin Kirsten Friedrichs das Gespräch.



FENSTERBAU FRONTALE: Veka mit intelligentem Chip im Rahmen

Industrie 4.0 bei Veka. Der Systemgeber zeigte an einigen Exponaten das digitale Produktgedächtnis IPS in Aktion. Über drahtlosen Datenaustausch lassen sich sämtliche relevanten Daten direkt am Produkt über einen im Rahmen integrierten Chip via Cloud-Anbindung ablegen und bei Bedarf per Smartphone auslesen. Fensterbauer legen etwa Details zur Montage ab. Endkunden wiederum rufen per App Details zum Fenster und zum Fensterhersteller ab und beauftragen z.B. Reparaturen direkt aus dem Tool heraus. Das passende Bildmaterial zu Schäden liefert er gleich mit.


FENSTERBAU FRONTALE: 110.000 Besucher erwartet

Die FENSTERBAU FRONTALE wird, wenn sie morgen zu Ende ist, auch 2018 eine sehr erfolgreiche Messe gewesen sein. Tatsächlich zeigt das Bild (Foto: Kober), dass es mancherorts – wie hier vor Halle 4 – kaum ein Reinkommen gab; nach aktuellen Hochrechnungen des Veranstalters bewegt sich das Gesamtbesucherergebnis auf dem Rekordniveau von 2016 mit 110.000 Fenster-Fans und Fachleuten. Bester Tag mit 38.800 Besuchern war der 22. März 2018, laut Rolf Keller (NürnbergMesse) bedeutete das einschließlich des Ausstellerpersonals an diesem Tag 50.000 Menschen auf dem Gelände. Themen: automatisiert bedienbare Elemente und vernetzte Elementefertigung mit Softwarearchitekturen für die ganze Lieferkette, Lead-Management, das Fallen der nächsten Hürden bei Maximalabmessungen (auch im Dekorbereich bei Kunststoff), Nullschwelle und, und, und.

GFF bringt in seiner Maiausgabe einen 360 Grad-Blick mit Technikthemen, Trendanalyse, Interviews und Profi-Einschätzungen.


FENSTERBAU FRONTALE: Oknoplast nimmt Kurs auf 30 Mio.-Marke

Die Zielsetzung bei der Oknoplast-Gruppe („Wir sind der Premiumanbieter unter den polnischen Fensterherstellern“) im deutschen Markt ist die Umsatzmarke von 30 Millionen Euro. Ob die 2017 geknackt wurde, haben Deutschland-Chef Jens Eberhard (unser Bild li.; Foto: Kober) und Jan-Hendrik Wittenberg vom Marketing im exklusiven GFF-Messeinterview nicht rausgelassen, die offiziellen Zahlen sind für das Messenachheft avisiert. Der letzte Stand aus dem Jahr 2016 sind 25 Millionen Euro, den Beitrag der Aluhaus-Eingangstüren sowie der Objektmarke WnD (Kunststofffenster) beziffert das Unternehmen auf jeweils anderthalb Millionen Euro. Wie geht es weiter: Unter dem Motto „Transparente Qualität“ haben die Vermarktungsexperten das sog. Oknoplast Lab als Internettool aufgelegt, um mit witzigen YouTube-Clips eines Wissenschaftlers und seines bemitleidenswerten Assistenten für Endkunden den Begriffsdschungel in der Fenstertechnik zu lichten.

Wie die 450 deutschen Marktpartner davon profitieren sollen, haben Eberhard und Wittenberg ebenfalls in dem Interview erläutert, das Sie in Heft 5 lesen.


FENSTERBAU FRONTALE: Michael Leopold GFF-Praktiker

„Wenn ich mit der GFF unterwegs bin, rührt sich immer was“, sagt Michael Leopold, der Chef des gleichnamigen baden-württembergischen Fensterbaubetriebs. Im Hintergrund fährt am Stand von Maco ein Roboterarm ein vollautomatisch betriebenes Fensterelement, das abwechselnd kipplüftet und den Flügel wieder schließt, eine kreisrunde Glasabsperrung entlang, an der sich Besucher von überallher die Nasen plattdrücken. Zuvor hatten PM Christian Schuhbaum und Michaela Hasslacher (Marketing) eine Serie weiterentwickelter Haustürstudien von der FENSTERBAU FRONTALE 2016 präsentiert, die ohne sichtbare Bedien- und Schließelemente in allen Rahmenmaterialien und bis hin zu fünfeckigen Freiformen Exklusivität unter den diesjährigen Messeexponaten beanspruchen dürfen – aber auch Fragen nach der Gewerkeschnittstelle zwischen Fensterbauer und (Gebäude-)Elektroniker aufwerfen. Bis zur Messe in zwei Jahren, heißt es bei den Österreichern, sind Sie marktreif. Zuvor war es bei Otto-Chemie und Remmers (unser Bild v.li. technischer Leiter Martin Wiesmann, Vertriebsleiter Martin Stöger, GFF-Praktiker Michael Leopold; Foto: Kober) um eine von beiden Firmen gemeinsam mit Dichtband-Spezialist Lohmann vorgelegte und vom ift zertifizierte Prüfung nach der Richtlinie VE-08/3 Beurteilungsgrundlage für geklebte Verglasungssysteme gegangen; Holzfensterhersteller wie Leopold versetzt die Produktekombi in die Lage, prozesssicher lackierte Elemente zu kleben.

Der GFF-Praktikercheck ist wieder einer der redaktionellen Schwerpunkte in unserer Messenachberichterstattung – und nur dort.


FENSTERBAU-PK: 2018 stabiles Wachstum für Fensterbranche erwartet

Der Fensterabsatz in Deutschland wird 2018 – gemessen an der Anzahl der tatsächlich eingebauten Fenster – mit +2,8 Prozent abermals zulegen. Dies besagt die aktuelle Studie der vier führenden Branchenverbände VFF, BF, FVSB und pro-K. Bis Ende des Jahres können demnach zirka 14,6 Millionen Fenstereinheiten vermarktet werden. Die jüngst erneut angehobenen gesamtwirtschaftlichen Prognosen sowie der anhaltend hohe Bedarf im Wohnbau aufgrund der Zuwanderung unterstützten diese Entwicklung.


Tesa wächst zweistellig

Die Tesa SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück: Der Hersteller von technischen Klebebändern konnte seinen Umsatz im Vergleich zu 2016 um 10,6 Prozent auf rund 1,26 Milliarden Euro steigern. „Ein zweistelliges Wachstum habe ich bisher erst einmal erlebt“, sagte Finanzvorstand Jan Christoph Teetz bei der heutigen Bilanzpressekonferenz am Headquarter in Norderstedt bei Hamburg. „Und ich bin seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen.“

Das betriebliche Ergebnis (EBIT) erreichte 207,5 Millionen Euro, was einer Umsatzrendite von 16,5 Prozent entspricht. Wachstumsmärkte im Geschäftsbereich Direct Industries, auf den mehr als 57 Prozent des Umsatzes entfielen, sind die Branchen Automotive und Electronics. Aber auch in der Bauindustrie will tesa mit neuartigen Lösungen wie der viskoelastischen Klebebandserie ACXPlus Fortschritte erzielen.

Auch im Geschäft mit Produkten für Konsumenten und professionelle Handwerker, Consumer & Craftsmen, hat der Anbieter seine Marktposition ausgebaut. Die im März 2017 akquirierte nie wieder bohren AG mit Sitz in Hanau wurde erfolgreich integriert. Die Technologie zur Befestigung von Badaccessoires als Alternative zu herkömmlichen Lösungen sei führend in Deutschland.

2018 will sich Tesa verstärkt um den Ausbau der Online-Aktivitäten kümmern. Denn: „Der Markt im stationären Handel schrumpft“, so die Prognose von Dr. Robert Gerecke, Vorstandsvorsitzender von tesa. (Bild: Friedrichs)


FENSTERBAU FRONTALE: Internorm legt zu

Internorm hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 331 Millionen Euro gesteigert. Die Exportquote beträgt 55 Prozent, wobei Deutschland hier das wichtigste Land ist mit einem Umsatz von 70 Millionen Euro (+ sechs Prozent). Das teilte Geschäftsführer Johann Pichler (re.) auf einer Pressekonferenz im Rahmen der FENSTERBAU FRONTALE mit. Das Unternehmen wolle bewusst das Premiumsegment bedienen, entsprechende Flagship-Stores der Fachpartner sollen den Vertrieb unterstützen.

In Zukunft will Internorm für seine Fachpartner die digitalen Vorteile wie Augmented Reality oder BIM noch besser nutzbar machen. Darüber hinaus stellte das Unternehmen Produktneuheiten vor wie das KF 310 mit einer schmalen Rahmenbautiefe von 71 Millimeter.


FENSTERBAU FRONTALE: Die Bilder des Lebens sind bewegt

An Tag eins der FENSTERBAU FRONTALE hat die GFF-Redaktion wieder Persönlichkeiten aus der Branche vor die Filmkamera geholt: Bei Profine berichtete geschäftsführender Gesellschafter Dr. Peter Mrosik (li., mit Chefredakteur Reinhold Kober – Kamera für den Messefilm ab Montag auf www.gff-magazin.de, unser Bild: Metzger) von zehn Prozent Wachstum im Jahr 2017. Inhaltlich habe der Profilgeber mit der Einführung des vorzugsweise Auslandsmärkte adressierenden 70 Millimeter-Systems sein Sortiment abgerundet; während beim ersten Drehtermin Schüt-Duis-Geschäftsführer Hermann Frerichs über das innovative Klimafenster und den konsequent eingeschlagenen Weg des Herstellers in den SmartHome-Markt berichtete, erklärte bei Edgetech Europa-Chef Joachim Stoß, warum die elastische Warme Kante Super Spacer Anforderungen an eine vernetzte Fertigung so gut gerecht wird.

GFF veröffentlicht seinen Messefilm am 26. März auf der Webseite und in der aktuellen Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report.