UL eröffnet Brandschutzlabor in Rosenheim

Das Prüf- und Zertifizierungsunternehmen UL hat in Rosenheim sein neues Brandprüflabor eröffnet. Die Einrichtung wird eng mit dem ift Rosenheim zusammenarbeiten und ist auf Prüfungen für Brandverhalten, Feuerwiderstand und Rauchschutz spezailisiert. „Dadurch wird Deutschland das neue europäische Zentrum für die Prüfung und Zertifizierung von Bauprodukten für weltweite Märkte“, betont Ingo Rübenach, VP Central, East and South Europe. Die Tests werden nach europäischen, nordamerikanischen und weiteren internationalen Prüfstandards durchgeführt. Hersteller profitieren davon, dass sie alle Prüfungen aus einer Hand und an einem Standort durchführen lassen können.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.


Tagung in Augsburg: Fassade und Feuer

Der Londoner Grenfell Tower ist zum Inbegriff mangelhaften Brandschutzes und der daraus resultierenden Folgen geworden. Folglich war die Brandkatastrophe auch Ausgangspunkt vieler Referate, die heute in Augsburg auf der Tagung Fassade 18 gehalten wurden. Diese stand unter dem Motto „Fassaden und Feuer“. Die Organisatoren hatten es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zum Verständnis der oft komplexen Problemstellungen zu leisten. Während sich die Referenten am Vormittag zumeist mit den konkreten Normen und Regelungen auseinandersetzten, dürfte Fassadenplaner Prof. Michael Lange am Nachmittag das Dilemma am besten auf den Punkt gebracht haben, dass durch die europäische Harmonisierung der Brandschutznormen entsteht. „Wir werden der Flexibilität beraubt.“

Einen ausführlichen Beitrag zur Tagung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.



Arcon: Arnold-Firma stellt StrainScanner vor

„Es vergeht schon lange kein Tag mehr, an dem wir in der Gruppe nicht mit Reklamationen oder mindestens Diskussionen in Hinblick auf Doppelbrechungsphänomene an eingebautem vorgespanntem Glas konfrontiert sind“, sagt Albert Schweitzer (re., im Interview mit Reinhold Kober; unser Bild – Foto: Spitzmüller/Arnold) vor der GFF-Kamera. In der City of London gibt es nach Aussage des Geschäftsführers der Glaswerke Arnold beispielsweise kaum eine repräsentative Glasfassade, die nicht bei einem bestimmten Lichteinfallswinkel unschöne Anisotropien aufweisen würde. Das Thema sei längst bei verständigen Architekten und ausschreibenden Stellen angekommen, die neuerdings sog. Anisotropiewerte anfragen beziehungsweise deren Einhaltung einfordern würden. Arnold und insbesondere Arcon beschäftigen sich seit Langem mit dem Thema, vertreiben in TopView ein zu mindestens 95 Prozent anisotropiefreies vorgespanntes Glas und stellen nun im StrainScanner eine Anlagentechnik vor, die bestimmte Messwerte online erfasst, um ggf. Korrekturen vornehmen zu können.

GFF berichtet in seiner Messeausgabe zur FENSTERBAU FRONTALE ausführlich vom Termin in Feuchtwangen und veröffentlicht auf www.gff-magazin.de sowie im Emailnewsletter GFF Report das Videointerview mit Albert Schweitzer.


GFF BW: Hier skypt der Vize-LIM mit der GFF

Wolfgang Gastel (unser Bild, mit dem GFF-Skypebeauftragten Matthias Metzger am iPad, Foto: Kober) hat in Aidlingen (Kreis Böblingen) einen gut gehenden Glasereibetrieb und den Vorsatz zum 40-Jährigen, sich ehrenamtlich zu betätigen, als Kreishandwerksmeister sowie Vize-LIM für Baden-Württemberg mehr als erfüllt. In der Skype-Konferenz mit unserer Redaktion sagt er, warum der kleine Asbestschein aus seiner Sicht für die Sanierung ausreicht und wie er die verbandliche Arbeitsteilung zwischen Ländle und dem Bundesinnungsverband des deutschen Glaserhandwerks sieht; der Unternehmer freut sich auf den Besuch der FENSTERBAU FRONTALE und lädt seine Kollegen zur Auszeichnung für den Fensterbauer des Jahres am 9. März im Ludwigsburger Hotel Nestor auf der Fenster- und Haustürentagung von Schreiner BW ein: „Es wird Zeit, dass die Verbände ums Fenster zusammenrücken.“

GFF dokumentiert die wichtigsten Inhalte der Skypekonferenz mit Wolfgang Gastel in einem zweiseitigen Beitrag für unsere große FENSTERBAU Ausgabe im März.