Sieberath: ift ist weltweit einmalig

Im großen GFF-Geburtstagsinterview hat Prof. Ulrich Sieberath (unser Bild; Foto: ift Rosenheim/Tengler) – zwei Monate nach den Feierlichkeiten zum 60. – im Gespräch mit Reinhold Kober auf dreieinhalb Jahrzehnte am Institut für Fenstertechnik zurückgeblickt; 1982 hatte es den Tischlergesellen, der aus einem Betrieb in Essen stammte, im Anschluss an ein Studium der Holztechnik in Rosenheim in die Forschung und damit endgültig nach Oberbayern verschlagen. Das Besondere am Institut, das 2016 bei 195 Vollzeitstellen und 22,5 Millionen Euro Umsatz einen Erlös von 791.000 Euro vor Steuern erwirtschaftete, sieht der Honorarprofessor an seinem umfassenden Anspruch in allen Disziplinen rund um das Fenster: „Die Materialprüfanstalt in Braunschweig ist für den Bereich Brandschutz genommen größer, Fraunhofer in der Bauphysik. Aber in seinem Komplettangebot aller Fachbereiche reicht niemand an das ift heran.“

Im Interview sprach Prof. Ulrich Sieberath (60) über die Notwendigkeit zur Vereinfachung, den Trumpf für Betriebe, regional angebunden zu sein, und neue Strukturen am ift; der Beitrag erscheint in unserer Dezemberausgabe – sowie in Kürze auf www.gff-magazin.de wie gewohnt in einer verfilmten Kurzversion.


Elmer setzt auf Homag Bearbeitungszentrum

Die oberösterreichische Familienfirma Elmer hat sich auf hochwertige Bauprodukte spezialisiert: Wohnraumerweiterungen wie Wintergärten, Fensterelemente, Hebeschiebe-Türen, Pfosten-Riegel-Fassaden, Holzriegelbau. Der Vielfalt gerecht wird das Bearbeitungszentrum der Serie BMB 800 von Homag, das die Firma seit Januar dieses Jahres in Betrieb hat. Junior-Chef Jan Elmer hebt insbesondere die Steuerungssoftware hervor. Die komme bisweilen in der Bewertung zu kurz, sei aber entscheidend, dass am Ende die Qualität aller Produkte stimmt. 

GFF hat sich die Maschine vor Ort angesehen und berichtet in der Dezemberausgabe.



Finstral eröffnet Studio für Süddeutschland 

Finstral hat heute in Friedberg bei Augsburg sein neues Partner Studio eröffnet, einen Showroom auf insgesamt 2.500 Quadratmeter Fläche mit weiteren Räumen für Montageschulungen, Vorträge und mehr. Fünf Millionen Euro hat das Unternehmen dafür investiert. Als Zielgruppe benennt Geschäftsführer Joachim Oberrauch Fachpartner, Bauherren und Architekten aus einem Einzugsgebiet von bis zu anderthalb Stunden Fahrzeit. Das Ziel ist klar formuliert: In einem gesättigten Markt wolle man dem Wettbewerb voraus sein, gelingen soll das u.a. mit hochwertigen Produkten mit Mehrwert, die Finstral im neuen Studio ausstellt.

Einen ausführlichen Bericht zur Eröffnung lesen Sie in der GFF-Dezemberausgabe inkl. Drei-Fragen-Interview mit Joachim Oberrauch. 


Rosenheimer Fenstertage: Digitalisierung wird wichtig

„Wer sich jetzt nicht mit der Digitalisierung beschäftigt, wird sich in fünf Jahren die Frage stellen, womit er sein Geld verdienen will.“ Mit diesen drastischen Worten wies ift-Leiter Prof. Ulrich Sieberath auf den Rosenheimer Fenstertagen auf die Bedeutung der Digitalisierung hin, mit der sich die Branche, aber auch das Prüfinstitut auseinandersetzen muss. Bei der Digitalisierung gehe es um Fragen der interaktiven Beratung, der effizienten Fertigung sowie um das digitalisierte Endprodukt, das sich ins SmartHome einbinden lasse.

Weitere Einzelheiten von den Fenstertagen lesen Sie in den kommenden Ausgaben der GFF.


Vitrum: 237 Aussteller und viel Industrie 4.0

237 Aussteller (davon 110 aus dem Ausland) auf einer verkauften Fläche von 13.500 Quadratmeter hat die Messeleitung um Präsident Dr.-Ing. Dino Zandonella Necca als ermutigende Zahlen für die Vitrum 2017 (unser Bild; Foto: Kober) bezeichnet. Der Unternehmer von Diamantwerkzeug-Spezialist ADI nannte vor Vertretern der Presse zu Beginn der noch bis Freitag in der Fiera Rho angesetzten Show neu eingefädelte Partnerschaften, namentlich mit dem Ministerium für Industrie und der Unternehmerorganisation Confidustria, als wichtigste Assets der neuen Strukturen und Organisation für die Messe. „Wir öffnen jedem die Tür“, sagte der Vitrum-Verantwortliche – und bezog sich damit auf die Zusammenarbeit mit Verbänden und Forschungsstellen, zum Teil auch im Ausland. In Italien unterstützt die Regierung Entwicklungen von Unternehmen, die Industrie 4.0-taugliche Lösungen auf den Markt bringen, mit Fördergeldern.

GFF verbrachte einen Tag auf der Messe und traf u.a. Nancy Mammaro (Mappi), Nicola Lattuada (Adelio Lattuada) und Alessandro Fenzi (Fenzi Group); lesen Sie mehr über die neue, alte Vitrum in unserer Novemberausgabe – und ein Exklusivinterview mit Franco Angelotti, Commercial Director bei Intermac/Biesse.


Advanced Building Skins mit innovativen Ansätzen

Auf der diesjährigen Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft (Conference on Advanced Building Skins), die seit gestern in Bern stattfindet, referieren u.a. zwölf der innovativsten amerikanischen Architektur- bzw. Ingenieurbüros. In 38 Sessions sprechen insgesamt mehr als 220 Branchenexperten. Ihre Themen reichen von der Entwicklung adaptiver Fassadensysteme für eine bessere Energieeffizienz über die Vorteile, Projektbeteiligte wie Fassadenbauer möglichst frühzeitig in die Planung einzubeziehen, bis hin zum Nutzen vorgefertigter Bauelemete für eine höhere Qualität bei gleichzeitig niedrigeren Kosten.

Dr. Marc Natusch, Geschäftsführer von Geiger Antriebssysteme, nimmt zum ersten Mal an der Veranstaltung Teil und ist von den teils innovativen Ansätzen begeistert. Die Baubranche steht vor einer Transformation und die wird schon bald kommen, nicht in ferner Zukunft.“ In Deutschland müsse man aufpassen, im Vergleich zu anderen Ländern nicht abgehängt zu werden.

GFF berichtet ausführlich in seiner Novemberausgabe.