Neue und alte GFF BW-Spitze im Interview

In Lindau hat GFF heute die neue Spitze des Fachverbands GFF Baden-Württemberg um Jürgen Sieber und Wolfgang Gastel sowie den langjährigen Landesinnungsmeister Karl Kress zum exklusiven Interview getroffen. „Wir wollen der Bundesverband der Fensterbauer in Deutschland sein“, betonte Sieber den Anspruch des Landesverbands. Er werde dabei auf der technischen Seite agieren, während Gastel als Netzwerker auch die Politik in die Pflicht nimmt. Im Gespräch hoben die drei Akteure auch den wichtigen Austausch zwischen den Fachbetrieben hervor. Innungen seien daher heute wie auch in Zukunft gefragt, betonte Gastel. Der GFF BW ist beim Informationsaustausch schon sehr weit, dort erfolgt die Kommunikation mitunter auch per WhatsApp-Gruppe oder Twitter. Kress wiederum hob hervor, wie wichtig es sei, wissenschaftliche Erkenntnisse für den Handwerker aufbereitet zu vermitteln. Dazu würden auch die GFF-Praxistage ihren Teil beitragen.

Das Interview mit den Verbandsvertretern lesen Sie in der GFF-Juliausgabe. Ein Video-Interview folgt in den nächsten Tagen online.


Soudal: Lüdtke im GFF-Sommerinterview

Harald Lüdtke (49; unser Bild – Foto: Kober), Geschäftsführer von Soudal in Deutschland, nahm sich in München die Zeit für ein gut einstündiges Exklusivinterview mit der GFF-Redaktion – und sprach ganz offen über die erst Ende der Woche offiziell kommunizierte Akquisition des slowenischen Klebstoffherstellers Mitol. Wie schon an anderer Stelle sind solche Entscheidungen beim 700 Millionen Euro schweren belgischen Konzern häufig in weit reichende Strategien eingebettet: „Unser Ursprung ist der Dichtstoff, aber wir sehen in Zukunft Wachstumschancen insbesondere auch bei Klebstoffen“, sagte der studierte Mineraloge. Vor drei Jahren hatte Soudal in Litauen einen innovativen Anbieter von Produkten für den Isolierglasrandverbund übernommen – und nun zu Jahresbeginn eine entsprechende Range, bestehend aus 1 K PU-, 2 K PU- und Polysulfid-Dichtmitteln, im Markt eingeführt.

Wir können Fenster – was sich hinter diesem generalistischen Anspruch sonst noch verbirgt und welche Chancen sich daraus strategisch im deutschen Markt ergeben, lesen Sie exklusiv in der großen GFF-Sommerausgabe.



Heroal gibt Qualitätsversprechen

Einen Meilenstein in der Qualität von Aluminium-Profilen will das Systemhaus Heroal mit seiner neu eingeweihten Qualitätsstrasse setzen. Mit Hochgeschwindigkeitskameras prüft das Unternehmen die Oberfläche jedes fertigen Profils und jeder Leiste. Per Software dokumentiert der Hersteller die Ergebnisse jeder Prüfung, nachprüfbar für Kunden. Nach der Kontrolle schützt Heroal jede Hauptsichtfläche der Bauteile mit einer Folie bis zur Abnahme auf der Baustelle. „Wir garantieren unseren Kunden, dass jede Oberfläche unter der Schutzfolie qualitativ hochwertig ist“, sagte Geschäftsführer Konrad Kaiser.

Mehr zur Qualitätsstraße von Heroal lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7-8/2017.


Branchenmesse: Software sucht Metallbauer

Metallbauer informieren sich heute zum vierten Mal auf der Metallsoftware Süd in Ulm zu Softwarelösungen. „Die Veranstaltung hat sich etabliert“, freut sich Organisator Stefan Elgaß.

Orgadata stellte seine neue Version 11 von Logikal vor. Mit Assistent für Türbeschläge und einer multidirektionalen Anbindung an ERP- und CAD-Lösungen. “ Das Zusammenwirken von Daten aus unterschiedlichen Quellen wird wichtiger“, sagt Matthias Willberg.

Wicona hat mit WicTop 8 eine Version seiner Branchen Software auf den Markt gebracht, mit der Metallbauer auch ohne große Kenntnisse an BIM-Prozessen partizipieren. Die Firma Zink wiederum macht Papierdokumente per Digitalisierung intelligent.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der GFF-Juliausgabe.


BF setzt auf Tageslichtnutzung

Endkunden schätzen die Funktion und den Wert von Glas hoch ein und die Vorteile von Tageslicht durch viel Glas in Gebäuden haben viel Potenzial: diese zwei Erkenntnisse prägten den Fachpresseabend des Bundesverbands Flachglas im pfälzischen Hornbach. Eine Befragung im Auftrag des BF von Menschen in einer Fußgängezone ergab ein Bild, über das sich die meisten Hersteller und Fachbetriebe der Branche wohl nicht bewußt sind: die potenziellen Kunden nannten durchweg positive Gedanken in Verbindung mit Glas, von Tageslicht, Ausblick ins Freie, Qualität des Werkstoffs. Dieses Ergebnis legt ungeahntes und ungenutztes Potenzial für Produzenten, Glaser und Fensterbauer nahe – vorausgesetzt, sie kommunizieren diese Aspekte im Beratungsgespräch mit potenziellen Auftraggebern. Die positiven Auswirkungen von Tageslicht auf das Wohbefinden und die Gesundheit von Menschen hat der Verband als neuen Megatrend für sich auserkoren. Entsprechend arbeiten die Verantwortlichen an einer Kampagne, die Vorteile von Tageslichtnutzung und -lenkung mithilfe von Glas in den Markt zu tragen. Als mögliche Zielgruppe kommen Architekten, Fachplaner, Verarbeiter und auch Endkunden in Frage. Welche Gruppen der BF letztlich ansprechen will, steht noch nicht fest.    

Mehr zu Neuigkeiten aus der Glasbranche lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7/8-2017.