Zukunftsforum Schreiner

Heute und morgen veranstaltet der Fachverband Schreinerhandwerk Bayern das Zukunftsforum Schreiner in Fürstenfeldbruck.

Bis morgen Nachmittag sprechen zahlreiche Referenten zu Themen, von weibliche Kommunikationsstärken nutzen bis zur optimalen Nutzung von Unternehmenskennzahlen.

In den Pausen haben die rund 700 Teilnehmer Zeit, sich mit Vertretern etlicher Firmen und Kollegen auszutauschen.

Ab 17 Uhr können die Besucher dann bei Kabarett, Lifemusik, Lasershow und Feuerwerk entspannen, bevor es morgen dann um 8.30 Uhr mit weiteren spannenden Vorträgen rund um das Schreinerhandwerk weitergeht.

 

 

 


Finnen-Ticker: Plötzlich dreht sich alles um Anisotropien

Der Redner von Saint-Gobain Building Glass Europe, Francis Serruys („Controlling Anisotropy“), von Glaston-Marketingleiter Miika Äppelqvist als GPD-Urgestein angeteasert, benennt die Faktoren für diese Prozessspuren, die lange Zeit keinen Mangel rechtfertigten und nun die halbe Industrie zu beschäftigen scheinen: Tempering-Parameter und das Design des Ofens (namentlich, ob es sich um einen Rollenofen handelt), den Anteil polarisierten Lichts und den Glasauf- bzw. Einbau. Die Konvektion sei ein komplexer Vorgang, bei dem Aufheiz- und Kühlprozesse nicht deckungsgleiche Ergebnisse lieferten, wenn Glas in Kontakt mit den Rollen sei. Ein paar Meter weiter in der neuen GPD-Heimat TähtiAreena erklärt am Stand von Viprotron Rainer Feuster (unser Bild; Foto: Kober) ein Onlinescanverfahren mit der Detektionstechnik des Herstellers, das dem Veredler die Möglichkeit gibt, „Anisotropien prozessbegleitend zeitnah zu messen und zu visualisieren und (…) ihren Ofen zu optimieren“.

Wegen der plötzlichen Aktualität des Themas erweitert GFF die Konferenznachberichterstattung um einen Fachbeitrag von Viprotron, den Sie ebenfalls in unserer Septembernummer finden.



Wicona zeigt Flagge mit neuer Ausstellung

Eigene Produktenwicklungen und Lösungen der Partnerunternehmen hochwertig präsentieren: diesen Vorsatz hat Wicona mit der Eröffnung seines neuen Schauraums in Frankfurt am Main in die Tat umgesetzt. „Der Schauraum soll nicht uns in erster Linie nützen sondern unseren Kunden: Architekten, Planer, Investren, Ingenieure und Metallbauer“, sagte Wicona Geschäftsführer Henri Gomez bei der Eröffnung. Gemeinsam mit seinen Partnern Air-Lux, Esco, Geiger, Hafi, HD Wahl, Movis Design, OnlyGlass und Stebler zeigt der Systemanbieter Lösungen für die architektonisch anspruchsvolle und technisch ausgereifte Gestaltung von Aluminiumfassaden: von Closed-Cavity-Fassade über Kastenfenster bis zur Mediafassade und Gebäudeautomation.

Mehr zum Wicona-Showroom lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.


Finnen-Ticker: Mit Glaston die Fabrik in der Tasche

Insight Full Factory nennt Maschinenbauer Glaston seine Lösung, mit mobilen Endgeräten von überall Zugriff auf wichtige Daten für Produktionsstätten in der Glasindustrie zu haben; mehr als die Kontrolle der Temperaturkurven ermöglicht die, dann aber an stationären Rechnern einzusetzende, Pro-Variante: Damit haben Glass Processors ein Monitoring-Instrument an der Hand, das Einstellungen bei laufendem Betrieb ermöglicht; je nach den in den Echtzeitauswertungen identifizierten Verbesserungspotenzialen. GPD-Besucher erlebten außerdem die neue Laminieranlage ProL, die auf unserem Bild (re.; Foto: Kober) Produktmanager Jussi Niemioja in der Anwendung bei dem finnischen Glasverarbeiter Rakla zeigt: Der Benefit für den Veredler liegt im Fall des Konvektionssystems in der Möglichkeit, unterschiedliche Glastypen nebeneinander zu laminieren, und sich so den Aufwand für eine typengenaue Zuordnung zu sparen. Verhältnismäßig geringe Prozesstemperaturen senken die Energiekosten.

GFF berichtet im Finnenticker und in der nächsten Ausgabe des Emailnewsletters GFF Report online sowie in der gedruckten Septemberausgabe auf ca. sechs Seiten über die diesjährige Auflage der Glass Performance Days im finnischen Tampere.


VFF liefert Techniktipps 

Wie geht die sichere Befestigung von Elementen mit Einbruchhemmender und Absturzsichernder Funktion? Tipps dazu gab Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim auf der Fachtagung Normung und Technik des Verbands Fenster +Fassade in Frankfurt. Er empfahl in diesen Fälle grundsätzlich den Einsatz eines Statikers für den statischen Nachweis der Befestigung. Zusätzlich sollten sich Monteure unbedingt an die Vorgaben des Prüfzeugnisses der verbauten Elemente zu halten, insbesondere mit Blick auf die geprüften Befestigungsmittel und Montagesituationen. Dazu zählt der passende Untergrund, der ausreichend Tragfähig sein muss.

Mehr zur Fachtagung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.


Finnen-Ticker: wieder mehr Besucher bei GPD-Jubiläum

Brown Onduso (unser Bild; Foto: Kober) sieht die weltweite Krise in der Glasindustrie überwunden – und darin den wichtigsten Grund, dass die Teilnehmerzahl in Tampere nach 500 Gästen vor zwei Jahren 2017 bei 630 bis 650 Interessierten liege; „die Spielräume sind wieder größer“, sagt der Conference Manager sechs Stunden vor dem offiziellen Start der 25. Auflage der Glass Performance Days exklusiv zu GFF-Online. Die wichtigste Zielgruppe blieben die Glass Processors, gefolgt von Architekten & Designern, Ingenieuren & Technikern sowie Forschern & Wissenschaftlern. Der andere Grund für das gestiegene Interesse sei der Jubiläumsevent.

Aus diesem Anlass erlebt auf den GPD 2017 das Programm Step Change seine Premiere, dessen Ziel es ist, ca. 30 Start-ups und ebensoviele etatmäßige GPD-Aussteller in Kontakt zu bringen, „um die Innovationsgeschwindigkeit im Glassektor zu erhöhen“, wie Brown Onduso sagt. GFF hat mit dem Step Change-Verantwortlichen Victor Jason gesprochen und berichtet an dieser Stelle und auf bis zu sechs Seiten in seiner Ausgabe September 2017.


Finnen-Ticker: Time for Tampere

25 Jahre ist es her, dass sich Glaston entschieden hat, in seiner südfinnischen Heimat einen Ort der Bewegung und Begegnung für die weltweite Glasbranche zu schaffen, die Glass Performance Days (GPD). Seither pilgern Ingenieure, Glass Processors und Universitätsprofessoren aus der ganzen Welt alle zwei Jahre, per Anschlussflug von Helsinki (unser Bild; Foto: Kober), nach Tampere; wo das Veranstaltungsteam um Jorma Vitkala und Brown Onduso 2017 erstmals Tähti Arena zum Schauplatz des internationalen Kongresses erkoren hat.

GFF berichtet in seiner Septemberausgabe auf sechs Seiten über den Jubiläumsevent und meldet sich morgen an gleicher Stelle mit Eindrücken von der traditionellen Factory Tour bei Glaston.


Weru weiht neue Isolierglasfertigung ein

Weru hat heute seine neue Isolierglasfertigung am Standort in Triptis eingeweiht. Gleichzeitig feiert das Unternehmen heute das 25-jährige Bestehen des Standortes mit einem Tag der offenen Tür. CEO Jörg Holzgrefe sagte bei der Veranstaltung, dass es dem Unternehmen am heutigen Tag vor allem darum geht, den Mitarbeitern Danke zu sagen und die Tore der Firma für die Menschen in der Region zu öffnen, damit diese einen Eindruck von Weru bekommen.

Und das taten die Menschen. Eine Vielzahl von Besuchern nutzten die Gelegenheit, sich die Produktion bei einer Führung erläutern zu lassen.

Die neue Isolierglasanlage kostete zirka 4,6 Millionen Euro. Der Zuschnitt der Glasplatten auf Maß erfolgt über zwei neue Zuschnittsanlagen. Durch die dynamische Optimierung werde der Glasverbrauch reduziert. Die neue Fertigung ist zudem doppelt so schnell wie die alte. Die Ausbringungsmenge beträgt 60 Scheiben pro Stunde.


VFF will Energiewende vorantreiben

Klimaschutz ist weiter ein wichtiges Thema für die Fenster- und Fassadenbranche, braucht aber neuen Schwung und eine konkrete Strategie zur Umsetzung: diese Botschaft prägte den Jahreskongress des Verbands Fenster + Fassade ( VFF ) in Potsdam. Dabei will die Interessenvertretung mit ihren Mitgliedern die Menschen mit einer emotionalen Ansprache und finanzieller Förderung abholen und die energetische Sanierung attraktiv im Markt platzieren. Ein Ansprechpartner für Fördermittelservice, Energieberatung, Aufmass und Montage lautet das Ziel. Als weiteres Thema griff VFF-Präsident Detlef Timm die weiter schwierige Erlössituation trotzguter Auftragslage. „Wir müssen Geld verdienen, um die nötigen Investitionen für langfristigen Erfolg zu finanzieren“, sagte Timm.

Mehr zum VFF-Jahreskongress lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.


Neues aus Technik und Normung bei Lisec 

„Legen Sie bis zum 1. Juli 2017 Einspruch beim Deutschen Institut für Bautechnik gegen die Verwaltungsvorschrift MVV TB mit Blick auf die geplante Einsatzbeschränkung von Scheiben nach DIN EN 14179-2 ein, deren Oberkante mehr als vier Meter über Verkehrsflächen liegt. Diese Regelung gefährdet die Existenz der Glasbetriebe“, forderte Referent Klaus Huntebrinker, Geschäftsführer der Isolar Glas Beratung, die Teilnehmer der Lisec Technologietage bei Gastgeber Schollglas auf. Laut dem Entwurf der MVV TB dürfen solche Scheiben nur noch in Mehrscheiben-Isoliergläsern ohne zusätzlich konstruktive Sicherungsmassnahmen  eingesetzt werden. Die Isolar Glas Beratung habe ihren Einspruch abgeschickt.

Lisec Verkaufsleiter Jürgen Wuchter stellte die Vorteile der mannlosen Isolierglasfertigung vor. Als Highlight nannte er die neue Gasfüllpresse mit hohen Glastafelgewichten bis zu 450 Kilogramm pro Laufmeter.

Wie Hersteller 90 Quadratmeter Verbundsicherheitsglas pro Stunde schneiden, zeigte Leopold Dammelhart, Leiter des technischen Supports bei Lisec.

Mehr zu den Technologietagen von Lisec lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2017.