Roto auf dem Weg zum Systemanbieter

Der Fachpressetag von Roto in Berlin begann mit eine Werksführung bei Deventer. Das Unternehmen hatte Foto zu Jahresanfang übernommen. Deventer gehört mit vier Unternehmen in Deutschland, Polen, Russland und den Niederlanden zu den führenden Spezialisten für Dichtprofile aus TPE (Thermoplastische Elastomere) für Fenster, Türen, Tore, Zargen und Verglasungen. Durch das Investment baut Roto seine fenster- und türtechnologische Kompetenz aus. So kommt bei Fenstern zu den Beschlag- und Verklotzungssystemen jetzt noch die Dichtung und damit ein entscheidendes Element der Schließ- und Dichtfähigkeit hinzu. „Wir wollen aufeinander abgestimmte Systemlösungen bieten“, nannte Roto als seinen Anspruch. So wolle das Unternehmen seine Marktführerschaft ausbauen.

GFF berichtet in der Dezemberausgabe ausführlich über die Strategie von Roto.


Tischler NRW: Geschäftsführer Roxlau verabschiedet

Der nordrhein-westfälische Landesverband der Tischler hat am Freitagabend Dipl.-Oec. Dieter Roxlau (unser Bild; Foto: Kober) in wunderschönem Rahmen als Geschäftsführer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Mehr als 210 geladene Gäste kamen am 11.11. in die Alte Kaue Dortmund-Mengede, eine frühere Steinkohlezeche, die als renoviertes Industriedenkmal für Eventzwecke zur Verfügung steht. Wer vom anstehenden Stabwechsel (auf Dieter Roxlau folgt im Hauptamt Dr. Johann Quatmann) nichts mitbekommen hätte, könnte in Anbetracht der langen Zugehörigkeit des diplomierten Ökonomen zum Verband der Tischler NRW (seit 1982; seit 1993 Geschäftsführer) beim Gedanken an dessen Abschied an einen Karnevalsscherz glauben. Dem Fensterbau verbunden bleibt Roxlau als Mitinitiator des 2016 erstmals mit diesem Medium und der EBH AG vergebenen Ehrenpreises Fensterbauer des Jahres, außerdem führt er bis auf Weiteres die Geschäfte in der TSM GmbH.



Rehau bietet Lüftungslösung

Am 1. Januar 2016 sind weitere Verschärfung der Energiesparverordnung 2014 in Kraft getreten. Manfred Erk (Foto: Knewitz) von der Rehau Akademie verrät, was das für den Fensterbauer bedeutet. Zudem stellt er Lösungen vor, die Rehau zur Lüftung bietet, die für den Fensterbauer interessant sind. Ein kleiner Vorgeschmack: Die Planungssoftware wurde um ein Tool zur Berechnung von Lüftungskonzepten erweitert.

Näheres dazu lesen Sie in der GFF-Dezemberausgabe.


Fensterbauer des Jahres Wessendorf besucht

Bernd Wessendorf gewann für sein Marketingkonzept den Titel als Fensterbauer des Jahres 2016. GFF hat den Tischlermeister in Nordrhein-Westfalen besucht und sich ein Bild vom Schauraum und den Betrieb gemacht. Individuelle Beratung und Fertigung nennt der Geschäftsführer als Schlüssel für den Erfolg von Wessendorf Fenster, Türen und Wintergärten. Auf zirka 320 Quadratmeter präsentiert das Unternehmen seine Produkte zum Anfassen und ausprobieren vom Fenster über die Haustür bis zum Wintergarten, Terrassendach, Faltelement und Rollladen, Raffstores und Screens. Auf Wunsch führt Wessendorf seine Kunden durch die Produktion, um die Kaufentscheidung zu vereinfachen.

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Mehr zum Fensterbauer des Jahres Wessendorf lesen  Sie in der GFF-Ausgabe 12/2016.


Richtig abdichten mit passender Chemie

Mehr als 120 Teilnehmer informierten sich beim dritten Symposium Baudichtstoffe des Verbands Deutsche Bauchemie in Frankfurt über die Planung und praktische Ausführung von Baufugen mit spritzbaren Dichtstoffen. Grosse Bedeutung hat die zum Baustoff und zur Belastung passende Auswahl des Dichtstoffs. Karin Lieb vom ift Rosenheim referierte über wichtige Punkte für die Verklebung von Fenstern und Glasfassaden. 

Mehr zum Einsatz von Dichtstoffen in Baukörperanschlussfugen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2016.


Sanco startet Marketingkampagne Richtung Endkunde

Sanco will seinen Mitgliedern den Marketingzugang zu Endkunden eröffnen und Glasprodukte mit ihrem Mehrwert beim Käufer ins Bewusstsein rufen. Mit der Kampagne Sanco ISO.living will die Kooperation Architekten und Bauherren im Neubau und der Sanierung ansprechen. In verständlicher Sprache soll der Kunde die Vorteile von hochwertigen Glasprodukten und deren Funktion im Alltagseinsatz begreifen. Sanco liefert seinen Mitgliedern Marketingwerkzeuge, mit denen sie den Fensterbauer ansprechen sollen, die die Botschaft wiederum an den Endkunden weiter transportieren sollen.  Das Konzept stellte Sanco beim Mitgliedsbetrieb Smits Bedrijven im niederländischen Gemert vor.

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Mehr zur Marketingstrategie von Sanco lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2016.


Generationswechsel bei Pfänder Fenster

Der schwäbische Fensterbaubetrieb Pfänder Fenster in Beuren ist im Umbruch: Am 1. Januar 2017 steht die Firmenübergabe von Helmut Pfänder an seinen Sohn Christoph an und im Frühjahr ist ein Anbau geplant. Mit insgesamt 16 Mitarbeitern, davon elf in der Produktion, setzt der Betrieb (Foto: Knewitz) auf Qualität. Zuvor hat Pfänder in eine Conturex, sowie eine neue Presse und Hobelmaschine investiert, verrät Helmut Pfänder Chefredakteur Reinhold Kober und Redakteurin Mareike Knewitz. Das Hauptgeschäft des Betriebs liegt in der privaten Sanierung. Helmut Pfänder ist es besonders wichtig, einen Mehrwert zu generieren: „Ein hochwertiges Produkt muss man auch entsprechend verkaufen können.“

Welche steuerlichen Probleme auf den Betrieb durch die Übergabe an den Christoph Pfänder zukommen und wie wichtig Helmut Pfänder das Thema Mehrwert ist, lesen Sie in der GFF-Januarausgabe.


Fensterbauer tagen in Bad Wildungen 

Zirka 120 Teilnehmer informierten sich auf den Bad Wildunger Fenstertagen 2016 über neue Entwicklungen in der Branche. Einen Schwerpunkt setzte Ralf Spiekers, Abteilungsleiter Technik-Normung-Arbeitssicherheit bei Tischler Schreiner Deutschland, mit der Verbandsschrift Systemstatik zur Fensterbefestigung. In Tabellenform findet der Fensterbauer hier Beispiele für die rechnerisch nachgewiesene Befestigung verschiedener Elementtypen für den Standardfall und den Sonderfall 1 aus dem RAL Leitfaden zur Montage. Der Handwerker löst mit dem Tabellenwerk eine große Zahl an Montagesituationen in verschiedenen Untergründen ohne Rechenaufwand.

Mehr zu den Bad Wildunger Fenstertagen und Branchenthemen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2016.


Hessische Glaser tauschen Erfahrungen aus

Auf dem siebten Glasertreff fanden sich Kollegen aus der Landesinnung des Glaserhandwerks Hessen in Dreieich zusammen, um unter Gleichgesinnten über Trends, Probleme und Lösungen zu diskutieren. Als Hauptthema hatten die Unternehmer die Gestaltung und Abrechnung von Angeboten auf dem Programm. Einige Glaserbetriebe berechnen ihren Kunden kein Entgeld für Angebote, andere wiederum verlangen nur bei Beratungsterminen vor Ort oder bei Anfragen von Versicherungen Geld. Einig zeigten sich die Glaser, dass ihre Beratungsleistung sich monetär oder in Form von erteilten Aufträgen niederschlagen sollte. „Bisher hat sicher jeder Betrieb einige Aktenordner voll mit Angeboten, für die kein Auftrag erteilt wurde“, sagte Martin Gutmann, Geschäftsführer der Glaserei Gutmann und Bundesinnungsmeister des Glaserhandwerks. Glaser Matthias Henrich gab den Tipp, frühzeitig im Gespräch mit Kunden das Budget des Kunden abzuklopfen und daraus zu erkennen, ob die Chance auf den Auftrag realistisch scheint.

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Mehr zu den aktuellen Themen, die Glaser beschäftigen, lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2016.