Seminar FeuerTrutz im Dialog

Lösungen für Brandschutzkonzepte bieten Experten beim Seminar FeuerTrutz im Dialog in Meitingen bei Augsburg. Hierbei geht es um Richtlinien und Normen bezüglich Brandschutz im Hinblick auf Fenster, Türen und Tore mit Feuer- und Rauchschutz. Dipl.-Ing. Hans-Paul Mink vom Ingenieurbüro Mink referiert über die Änderungen der DIN EN 16034. Durch den Seminartag führt Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka von FeuerTrutz Networks (Foto: Knewitz). Über die Änderungen der DIN EN 16034 im Einzelnen und weitere Themen des Seminars lesen Sie in der GFF-Januarausgabe.


Edgetech: großes Stoß-Interview exklusiv zur Bau

Joachim Stoß (li., mit Marketingchef Johannes von Wenserski; unser Bild – Foto: Kober) hat am Unternehmenssitz von Edgetech Europe in Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) mit GFF über die Situation im deutschen Fenstermarkt und die Entwicklung beim Superspacer-Produzenten gesprochen; der Managing Director, der sich mit seinem Team im Jänner auf die Bau freut, bewertete das ablaufende Jahr als gut und gewährte Einblick u.a. in den Absatzmarkt Lebensmittel-Discounter, wo der elastische Abstandhalter aus der Familie des US-amerikanischen Quanex-Konzerns an Kühltheken zum Einsatz kommt („Für uns der am schnellsten wachsende Markt“). In Heinsberg beschäftigt Edgetech 70 Mitarbeiter in der Produktion.

GFF veröffentlicht das ganze Interview in seiner Ausgabe zur Megamesse in München, das Heft erscheint am 11. Jänner.



Geiger: Antriebshersteller holt Lean-Spezialist

Die Firma Geiger Antriebstechnik mit Sitz in Bietigheim-Bissingen produziert High Quality-Komponenten für die Sonnenschutzbranche; in einem Wettbewerbsumfeld, in dem Stückkosten über wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit entscheiden und längst Antriebsteile aus Niedriglohnländern in Endprodukten mit Made in Germany-Labels verbaut sind, an einem solchen Fertigungsstandort eine stetige Herausforderung. Mit Roland Kraus, Automotive-erfahrener Fachmann für Lean Production und für den ausgeschiedenen Hans-Michael Dangel als technischer Geschäftsführer gekommen, und Dr. Marc Natusch (unser Bild, li.; Foto: Kober) haben wir über Konsequenzen der angestrebten Prozessverbesserung für den Sitz des Unternehmens gesprochen.

Das Interview erscheint in den Ausgaben von GFF und sicht+sonnenschutz zur Bau in München, folgen Sie auch unseren Emailnewslettern GFF Report und sicht+sonnenschutz aktuell sowie Glas Fenster Fassade auf Facebook.


Glaserei Kunder: Ohne Innovationen geht es nicht

Josef „Jupp“ Kunder (67) hat nie in Werbung investiert: „Ich habe immer auf Empfehlungen gesetzt. Darauf, dass die Leute, die zu mir kommen, mir eine Leistung zutrauen.“ Diese Haltung und handwerkliche Fachkompetenz haben den Inhaber der in der dritten Generation mit vier Mitarbeitern als Familienbetrieb geführten, an der Bad Wörishofer (Landkreis Unterallgäu) Hauptstraße in einem Hinterhof gelegenen (unser Bild; Foto: Kober) Glaserei weit gebracht: Mehrere Wochen hatte er voriges Jahr bei Bukarest in einer riesenhaften Therme mit dem Einbau der von ihm entwickelten Spiegel im Wasser zugebracht – das Verfahren kam zuvor an mehreren Thermenstandorten in Süddeutschland zum Einsatz, der Betreiber war auf ihn zugekommen.

Im Gespräch mit GFF-Online nennt Josef „Jupp“ Kunder moderne Glasbearbeitungsverfahren wie den Digitaldruck „einen Segen, auch wenn das für uns Handwerker eine Herausforderung bedeutet“. Mehr lesen Sie im Titelthema „Interior Design“, GFF 2/17.


VFT informiert die Fassadenbranche 

Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden VHF standen im Zentrum der Fachvorträge beim VFT-Seminar 2016 des Verbands für Fassadentechnik (VFT) in Wiesbaden-Niedernhausen. 290 Teilnehmer hatten sich auf den Weg nach Hessen gemacht und informierten sich zum Stand der Technik. Oskar Anders von Anders Metallbau besucht das Seminar seit Jahren: „Ich nehme von dieser Veranstaltung immer wichtige Infos und Ideen mit. Dieses Jahr finde ich zum Beispiel die Anregung interessant, eine Vakuum-Isolierverglasung mit dritter, vorgesetzter Scheibe für weitere Funktionen zur Gewichtsreduktion einzusetzen.“ 

Mehr zum VFT-Seminar 2016 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 1/2017.


Tag 2: Türenverklebung leicht gemacht

Am zweiten Tag des ift-Expertentags ging Wolfgang Jehl zunächst auf die Grundlagen des Baukörperanschlusses ein. Sein Fazit: Der Anschluss erfordert eine detaillierte Planung, und die eingesetzten Materialien und Anschlusssysteme sind auf die konkrete Situation abzustimmen. Matthias Dick von Sika ging anschließend auf die Systemlösungen und Prozessmaterialien des Unternehmens für flügelüberdeckende Eingangstüren ein. Im anschließenden Praxisteil zeigten die Sika-Experten, wie einfach und schnell insbesondere kleine Handwerksbetriebe mit dem System des Unternehmens Türen verkleben.


ift und Sika: Praxistipps zum Kleben und Dichten

Das ift Rosenheim hat gemeinsam mit Sika Deutschland in deren Technologiezentrum in Stuttgart einen Expertentag zum Thema Kleben und Dichten veranstaltet. Die Referenten des ift Rosenheim, Karin Lieb und Wolfgang Jehl, sprachen bei dem zweitägigen Seminar über die baurechtlichen Anforderungen sowie über die Vor- und Nachteile von Klebeverbindungen in der Gebäudehülle. Einen Erfahrungsbericht aus der Praxis lieferte u.a. Engelbert König, Leiter Produktentwicklung bei Internorm; das Unternehmen vertraut seit Jahren auf den Einsatz der Klebetechnik im Fensterbau. Insbesondere seien dadurch innovative konstruktive Lösungen realisierbar. Auch bei der Einbruchhemmung oder bei der Optimierung der Fertigungsprozesse bringe die Verklebung Vorteile.

Des Weiteren präsentierten Sika-Experten die Kleb- und Dichtstoffe des Unternehmens sowie deren Anwendungsbereiche. Mehrere praktische Workshops rundeten das Programm ab. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die neuesten Technologien selbst anzuwenden.


GFF berichtet in der Januarausgabe ausführlich über das Seminar; einen kurzen Film über die Veranstaltung finden Sie in den kommenden Tagen online.


Diskussion zur Baukörperanschlussfuge

Was ist für den Fensterbauer und Sachverständigen bei der Baukörperanschlussfuge zu beachten? Dieser Frage gingen heute Teilnehmer eines Seminars von Dow/ClearoPAG in Karlsruhe nach. Sachverständiger Dipl-Ing. Eberhard Achenbach gab den Anwesenden Tipps, an welche Anforderungen sie sich halten sollen und ging auf grundsätzliche Probleme der Rechtsunsicherheit ein. Dipl-HTL-Ing. Klaus Peter Schober von der Holzforschung Austria zeigte, wie hierbei die ÖNORM in Österreich Abhilfe schafft. Hiernach gab es noch eine Produktpräsentation seitens des Unternehmens Dow zur neuen Generation eines Volumenklebstoffs.

Näheres hierzu lesen Sie in der kommenden GFF-Ausgabe. 


Tag 2: Roto setzt Hoffnungen auf 2017

Am zweiten Tag des Roto-Fachpressetags stellten Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill und Finanzvorstand Michael Stangier die Zahlen des Unternehmens vor. 2016 erwartet Roto ein leichtes Umsatzplus. Verantwortlich für das Plus seien vor allem die Akquisitionen von Deventer und Peder Nielsen, um diese bereinigt würde das Unternehmen nach dem dritten Quartal prozentual ein einstelliges Minus verzeichnen. Dr. Keill beklagte insbesondere die aktuellen Unsicherheiten in der Weltpolitik, die Wachstum bremsten, allen voran die Russland-Krise, den Brexit, und wohlmöglich auch Donald Trump als zukünftigen US-Präsidenten. Nichtsdestoweniger sei in vielen problematischen Märkten die Talsohle erreicht. Für 2017 erwartet Roto ein Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent. Auch eine weitere Akquisition kündigte Keill für die kommenden Monate an.


équip’baie: Comebacks und Premieren aus Deutschland 

Auf der Messe équip’baie Mitte November in Paris ist insbesondere im GFF-Markt der Input von jenseits des Rheins subjektiv empfunden größer geworden. Christine Schapmann (unser Bild; Foto: Kober) von Beschlaghersteller und Zutrittsorganisationsspezialist Winkhaus bearbeitet mit fünf Vertrieblern von Telgte aus den französischen Fenstermarkt und stellt passend zur landesüblichen Technik ohne Stulpgetriebe bei der Messepremiere die Umsetzung des Systems activPilot Concept für ein zweiflügeliges Element mit Automatikkantenriegel für mehr Sicherheit und Dichtigkeit sowie höheren Bedienkomfort ohne manuelles Einriegeln vor. A+W ist laut Director Global Key Accounts Alfred Cortisse nach „acht bis zehn Jahren“ an die Porte de Versailles zurückgekehrt – auch aus psychologischen Gründen: „Wir haben in Algerien Mediterranean Float Glass ausgestattet und streben in der gleichen Gruppe eine Zusammenarbeit mit dem französischen Fensterhersteller Oxxo an, der auf der équip’baie ausstellt. Daher schien uns der Zeitpunkt günstig, hier für die Sichtbarkeit unserer beiden Sparten A+W Clarity sowie A+W Cantor zu sorgen.“ Während A+W in Frankreich zweieinhalb Millionen Euro umsetzt, gibt man den Marktanteil Fensterbeschläge bei Winkhaus mit knapp fünf Prozent an.

GFF berichtet in der Jännerausgabe zur Bau 2017 in München über die équip’baie.