So fertigt der Fensterbauer des Jahres

GFF besuchte den Fensterbauer des Jahres 2016 am Produktionsstandort Medebach. Dort führte Geschäftsführer Markus Becker durch das Unternehmen Becker 360 und verriet, was den Fensterhersteller und Holzbauer auszeichnet. Mit einem CNC-Bearbeitungszentrum als Herzstück fertigt das Unternehmen sehr flexibel Fenster und Fassadenelemente nach individuellem Kundenwunsch Just-In-Time. Zu den Kunden zählen Auftraggeber aus ganz Deutschland, Europa und USA.


Mehr zu Becker 360 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2016. Einen Videofilm über den Besuch sehen Sie auf der GFF-Webseite.


Fensterbauer des Jahres: 2018 in Baden-Württemberg

Fensterbauer des Jahres: Der von TSM GmbH, der EBH AG und Holzmann Medien-Zeitschriftenmarke GFF gemeinsam initiierte Branchenaward bekommt eine immer breitere Basis. Die nächste Verleihung, geplant für Freitag, 9. März 2018, entfaltet dabei sogar eine integrative Wirkung, soll die Preisübergabe für den besten handwerklichen Fensterbauer Deutschlands doch eingebettet sein in eine erstmals gemeinsam vom Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden-Württemberg und vom Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg (GFF BW) organisierte Veranstaltung in Stuttgart; darauf einigten sich Ende Juli Waldemar Dörr vom GFF BW, die Zeitschriftenmacher von GFF (hier Holzmann Medien-PM Manuela Mayer; nicht im Bild Reinhold Kober) sowie die Geschäftsführer der Schreiner- bzw. Tischler-Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, Dr. Klaus Heß und Dieter Roxlau (v.li.n.re.; unser Bild – Foto: Kober).



Neue Strategie für das Handwerk

Die Zukunft für Fensterbauer liegt im Service, nicht mehr in der Produktion: diese Strategie setzt Glasermeister Andreas Armbrust in seinem Betrieb Glas Sand in Karlsruhe schrittweise um. „Mittelfristig wird die Fertigung von Fenstern im Handwerk zu teuer für Endkunden. Im Service und der Reparatur bringen Handwerker ihre Stärke der Flexibilität ein und erzielen einen guten Preis“, sagt Armbrust. In den nächsten 3 bis 5 Jahren sieht der Unternehmer deutliche Veränderungen in der Branche.

Mehr zur Strategie von Glas Sand lesen 

Sie in der GFF-Ausgabe 9/2016.


Feederle: Renaissance des Büros

„Wir erwarten eine Renaissance des Büros“, hat Dipl.-Ing. Corona Feederle (mit ihrem Bruder Klaus-Michael Feederle – unser Bild; Foto: Kober) im Juli vor Vertretern der Fachpresse am Unternehmenssitz im badischen Karlsruhe formuliert. Neue KollegInnen einarbeiten, projektbezogen Ansprechpartner kontaktieren, Meetings integrieren: Das alles spreche für wie immer designte Officestrukturen. Die haben sich geändert, keine Frage – doch das vor Jahren als zukunftsweisend gepriesene Großraumbüro, selbst stylishe Kommunikationszonen weichen immer öfter wieder den Bereichen, die dem Wunsch der Mitarbeiter nach einer Möglichkeit zum konzentrierten Arbeiten Rechnung tragen. „Die Trennwand“, sagt Corona Feederle, „wird also nicht verschwinden.“ In Karlsruhe zeigt feco Feederle sein Büro der Optionen.

GFF hat Corona und Klaus-Michael Feederle vor die Videokamera geholt – in Kürze zu sehen auf www.gff-magazin.de bzw. in unserem Emailnewsletter GFF Report – und berichtet über den Termin in seiner Septemberausgabe.


Höhbauer reagiert auf Branchentrends

Am Firmensitz in Luhe-Wildenau (Oberpfalz/Bayern) hat Fensterhersteller Höhbauer heute seinen traditionellen Partnertag veranstaltet. Eingangs stellte Hans-Günther Höhbauer den Fachpartnern seinen Sohn Christoph als neuen Geschäftsführer vor, seit Anfang 2016 leitet dieser das operative Geschäft. „Ich hoffe, Sie schenken meinem Sohn dasselbe Vertrauen, das Sie mir und meiner Frau entgegengebracht haben“, sagte Hans-Günther Höhbauer, nachdem er sich bei den Partnerbetrieben für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt hatte. Er steht dem Unternehmen weiterhin mit seinem Rat zur Seite.

Christoph Höhbauer stellte anschließend aktuelle Branchentrends vor – und wie das Unternehmen darauf reagiert. Für ein „absolutes Zukunftsthema“ hält er das Thema (dezentrale) Wohnraumlüftung, im Alt- wie im Neubau. Mit dem Fenster Soleo Air, bei dem das Lüftungssystem unsichtbar im Blendrahmen integriert ist, sieht der neue Geschäftsführer das Unternehmen und die Fachpartner bestens dafür aufgestellt. Im Gespräch mit GFF bestätigten die befragten Partner die Bedeutung des Themas und das Potenzial der Lösung.

Ein weiteres Trendthema ist der Einbruchschutz: Mit dem Konzept ProtectHome bietet das Unternehmen Elemente mit Sicherheitsausstattung – und das standardmäßig und ohne Aufpreis. Wer es ganz sicher mag, landet wieder bei Soleo Air. Schließlich lässt sich damit auch geschlossen lüften. „Soleo Air mit ProtectHome ist die sicherste Variante“, sagte Höhbauer. Um die Soft Skills der Fachpartner zu erweitern, erläuterte Kerstin Lotter von der Profine Partnerakademie, wie Monteure beim Kunden auftreten sollten, um ihre Firma für weitere Aufträge zu empfehlen. Das A und O ist demnach die richtige Kommunikation, um dem Kunden Sicherheit zu geben.

Einen ausführlichen Bericht zum Höhbauer Partnertag 2016, lesen Sie in der GFF-Septemberausgabe.


Westag & Getalit zu Gast bei GFF

Heute kamen Thomas Sudhoff (PR und Finanzkommunikation) und Alexander Sasse (Marketingleitung) von Westag & Getalit zu GFF in die Redaktion. Im Gespräch mit Reinhold Kober und Mareike Knewitz ging es um die Produkte des Produzenten von Holzwerkstoff- und Kunststofferzeugnissen sowie aktuelle Marktdaten im Türenbereich.

In der GFF-Septemberausgabe berichten wir ausführlich unter anderem darüber in welchem Bereich Westag & Getalit eine Kooperation mit der Lindner Group eingegangen ist.


Arnold: Neue Märkte im Visier

Es gab eigentlich noch keinen GFF-Vororttermin in Remshalden, zu dem Unternehmer Hans-Joachim Arnold (li., mit Reinhold Kober; unser Selfie – Foto: Hans-Joachim Arnold) nicht mit substanziell Neuem aufgewartet hätte. Diesmal ging es um neue Auslandsmärkte, in denen es möglich ist, „Arbeitsplätze zu schaffen, Zukunft zu gestalten und Wachstum zu generieren“ (Arnold). Schon seit Jahresbeginn am Start ist Arnold Glas in den USA, wo der 53-jährige Inhaber der gleichnamigen Glaswerke weiter gute Chancen sieht, auch mit dem Vogelschutzglas Ornilux und nicht zuletzt dank der positiven Konjunkturdaten im Land. Weitere Themen für den Lizenzgeber der Isolar-Mitglieder sind Entwicklungskooperationen und ein möglicher Trend hin zum digitalisierten Handwerker.

GFF verfolgt das Geschehen in der Glaswerke Arnold-Gruppe aktiv und nennt in Kürze weitere Hintergründe.


Ingrid Meyer-Quel und Lothar Meyer: Warme Kante und mehr

Unter anderem über die Entwicklung der Warmen Kante hat GFF in Böblingen mit den Brancheninsidern Ingrid Meyer-Quel (58; unser Bild – Foto: Kober) vom Beratungsbüro für die wärmetechnisch optimierten Abstandhalter und Lothar Meyer (67; Ex-Ensinger und mit jeder Menge Erfahrung zu Fensterbau und -entwicklung ausgestattet) gesprochen. Dabei ergaben sich während der zweistündigen Diskussion mehrere Leitlinien, entlang der Technik, aber auch Marketing in der Branche während der zurückliegenden Jahre und Jahrzehnte voranschritten; Meyer-Quel erinnerte an eine Formulierung des früheren ift-Leiters Prof. Erich Seifert: Nach diesem Postulat sei zur Bewertung von Produktqualität der Mittelwert für Erzeugnisse einer Serie aussagekräftig, nicht indes die Beschaffenheit eines nur für diesen Zweck gepimpten Prüffensters.

GFF berichtet über die wichtigsten Aussagen aus diesem sehr offen geführten Gespräch exklusiv in 9/16, der Ausgabe zur glasstec.


Prof. Schneider: Sensorik mit viel Potenzial im Glas

Prof. Dr. Jens Schneider, Baustatiker der TU Darmstadt, spricht in der GFF-Messeausgabe unter anderem über die aktuelle Entwicklung rund um die DIN 18008; für Aussagen zu möglichen Hilfsmitteln für mehr Praktikabilität im Handwerk („Ich habe dem Vertreter des Bundesinnungsverbands empfohlen, für die Gläser eine Typenstatik umzusetzen; das sollte das Handwerk bei einem Ingenieur beauftragen – und sobald das DIBt oder die entsprechenden Stellen in den Bundesländern zustimmen, lässt sich das in Tabellenform darstellen, ähnlich der früheren Technischen Richtlinie Nr. 2 für das Glaserhandwerk“), zum Stand der Dinge, auf Betreiben des BF in bestimmten Einbausituationen Sicherheitsglas vorzuschreiben, und zu neuen Bemessungsregeln für Glasflächen von weniger als zwei Quadratmeter ist der 46-jährige Wissenschaftler als stellvertretender Normenausschussvorsitzender und Spezialist für Glasbau prädestiniert. Als GFF den Professor für Baustatik in Darmstadt traf, war Schneider gerade auf dem Sprung zur Konferenz GlassCon Global in Boston, wo er selbst zum wissenschaftlichen Beirat gehört und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack über neue Funktionen im Glas referiert – Schneider: „Ich glaube, dass die Verbindung von Sensorik und Architekturglas viel Potenzial hat; das ist eines der Kernthemen auf der engineered transparency anlässlich der glasstec.“

In der GFF-Messeausgabe spricht Prof. Dr. Jens Schneider u.a. über die neuen Berechnungsregeln für kleinere Glasflächen und stellt sich hinter die BF-Forderung, z.B. in Balkontüren unterhalb der Brüstungshöhe verpflichtend Sicherheitsglas einzusetzen. Mehr dazu finden Sie in unserem exklusiven Videointerview (unser Bild vor der neuen energieeffizienten Modellfabrik auf dem Unicampus in Darmstadt; Foto: Kober) in Kürze auf www.gff-magazin.de sowie in einer der nächsten Ausgaben des Emailnewsletters GFF Report.


Trösch: „Stehen für ehrliche Geschäfte“

Einen wahrlich exklusiven Termin (unser Bild; Foto: Kober) hat GFF in der Schweiz, genauer gesagt in Buochs am Vierwaldstätter See, erlebt: Erich Trösch, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO von Glas Trösch, empfing am Unternehmenssitz der Holding Chefredakteur Reinhold Kober Anfang Juli zu einem 75-minütigen Interview; dabei sagte der 52-Jährige, der die Führung des größten europäischen Glasherstellers in Familienhand von seinem heute 82 Jahre alten Vater Heinz übernommen hatte, über die Werte, die ihm als Unternehmer wichtig seien: „Wir stehen für ehrliche Geschäfte. Den Unterschied machen dabei unsere Mitarbeiter.“

GFF-Leser finden dieses exklusive, mehrseitige Stück in unserem großen Messeheft zur glasstec im September.