BF diskutiert über Branchenthemen

Der Bundesverband Flachglas hat die Fachpresse zu einem Gespräch über aktuelle Branchenthemen ins Kloster Hornbach eingeladen. Geschäftsführer Jochen Grönegräs griff das Thema verpflichtender Einsatz von Sicherheitsglas bei Brüstungshöhen unterhalb von 80 Zentimeter auf. „Ich verstehe die Aufregung aus dem Glaserhandwerk im Bezug auf dieses Thema nicht“, sagte Grönegräs. Gerade Familien mit Kindern würden von mehr Sicherheit profitieren, die Fachbetriebe für eine bessere Marge als Leistung offensiv verkaufen sollten. Zudem hätten Glaser im Schadensfall, speziell bei Verletzungen von Menschen, gute Karten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, falls sie ESG oder VSG eingesetzt haben.

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Mehr zu Themen aus der Glasbranche lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7/8-2016


Zu Besuch bei Gegg Fenster

Vier Monate nach dem Titelgewinn als Fensterbauer des Jahres 2016 in der Kategorie Produktentwicklung und Fertigung, hat  den Glasermeister und Unternehmer Götz Gegg in Haslach besucht und die aktuellen Produktionsanlagen unter die Lupe genommen. Flexibilität ist Trumpf bei Fenster Gegg: ein vor knapp drei Jahren installiertes CNC-Bearbeitungszentrum fräst komplizierte Falzgeometrien und Beschlagauflösungen der Rahmenteile. Eine Winkelanlage bearbeitet die Flügelprofile. Fachkräfte verleimen die Einzelteile, lackieren und verkleben die Verglasungen. Per Tischfräse, Hobelanlage und Kreissäge fertigen Mitarbeiter Bauteile für Sonderelemente. So deckt der Hersteller verschiedenste Ansprüche der Kunden von großen Fassaden und Fensterfronten bis zu historischen Nachbauten ab. „Wir bewegen uns in Richtung Industrialisierung in der Fensterproduktion, ohne jedoch unsere handwerklichen Wurzeln zu verlieren“, erläutet Götz Gegg.
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Mehr zur Fertigung im fensterbauenden Handwerk lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7/8-2016.



Softwarelösungen für Metallbauer im 15-Minuten-Takt

In Ulm fand heute zum dritten Mal die Messe Metallsoftware Süd statt. Metallbauer aus dem südlichen Raum inklusive der Schweiz und Österreich informierten sich dort an den Ständen der Aussteller oder in den 15 Minuten langen Vorträgen der Anbieter.

Ein großes Thema war u.a. die papierlose Fertigung. Orgadata hat dafür laut Produktmanager Henning Wagner seinen Info-Server entwickelt, der in der Werkstatt die Informationen an den einzelnen Arbeitsstationen miteinander vernetze und darüber die Produktionsabläufe steuere. Die Software-Lösung nimmt die Fertigungsinformationen für die Elemente aus der Logikal-Arbeitsvorbereitung auf und stellt sie für vorab definierte Arbeitsbereiche bereit. Dabei kommen die Informationen digital, statt aus dem Drucker.

Auch das Unternehmen Zink hat in seine Komplettlösung MMC ein Modul für die papierlose Fertigung integriert. „Das Ausdrucken und Verteilen der Arbeitspapiere – wenn es aktualisierte Versionen gibt, wiederholt sich das Spiel gern noch mal – erübrigt sich. Unternehmen sparen dadurch Zeit und haben andererseits Prozesssicherheit“, sagt Geschäftsführer Stefan Zink, der sich durch seine Arbeit als Glasermeister bestens mit den Abläufen – und den damit verbundenen Problemen – im Büro und in der Fertigung auskennt. Als Vorteil seiner Lösung sieht er, dass sich auch handschriftliche Notizen oder Skizzen digitalisieren und auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Mit seiner Software-Lösung MMC haben Unternehmen darüber hinaus auch Auftragsabwicklung und Bestellungen digitalisiert auf Ihrem PC, ohne dass sie Informationen erst zusammensuchen müssten.

Des Weiteren haben die Unternehmen CAD-Plan, Orgadata und T.A. Project ihr Zusammenspiel verbessert. Wird z.B. ein Projekt in Orgadatas Kalkulations- und Konstruktions-Software Logikal angelegt, lassen sich diese Daten auch in Zeichnungen verschiedener CAD-Systeme wie Athena oder Hicad einfügen. Gleiches gilt für die kaufmännische Betrachtung in ERP-Systemen wie E-R-Plus von T.A. Project. Jede Änderung an diesem Projekt in einem der beteiligten Programme referenziert betreffende Neuerungen automatisch und unmittelbar auch in den anderen Programmen.

Elumatec hat seine Version 4.0 der Profilbearbeitungssoftware Elucad vorgestellt. Das Modul 3D-Import importiert 3D-Modelle, erkennt Bearbeitungen in 3D-Modellen und programmiert diese automatisch. Für Spezialfälle, die der 3D-Konverter nicht erkennt, bietet die neue Version erweiterte Möglichkeiten zur Nachbearbeitung.

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GFF lädt Siegenia und Partner zur Diskussion

Am Frankfurter Flughafen traf sich GFF mit Siegenia-Vertretern und Fachpartnern zur Diskussion über das Thema Raumkomfort und die Kommunikation der Leistungsfähigkeit von Fenstern und Haustüren an den Endkunden. Guy Muller, Leiter des Geschäftsbereichs Markt – Kunden bei Siegenia, und Katja Schreiber, Leiterin Marketing-Kommunikation bei Siegenia, erläuterten ihre Strategie hinter der Marketingkampagne Raumkomfort. Hinter dem Konzept steht die Idee, dass sich der Endkunde wohl fühlen will in seinen Räumen: dazu zählen Design, gute Raumluft, große Glasflächen für hohen Tageslichteintrag, komfortable Bedienung von Fenstern und Türen sowie Sicherheit. Zu diesem Komfort trägt Siegenia mit seinen Beschlaglösungen bei und will seinen Partnern Argumente an die Hand geben, diese Vorteile und Leistungen in der Beratung optimal zu kommunizieren. Dazu liefert das Unternehmen Flyer, Poster, Downloads, Pressetexte und Videos, die Fensterbauer für ihre Kundenansprache nutzen können. Bisher haben sich 450 Partner für die Kampagne registriert.

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Mehr zur Diskussionsrunde und der Raumkomfort-Kampagne von Siegenia lesen Sie in der GFF-Ausgabe 7-8/2016.