Grönegräs: BF und Glasbranche stabil

Die immer mal wieder heraufbeschworene Marktbereinigung in der Glasbranche sieht BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs (unser Bild; Foto: Kober) aktuell nicht am Horizont dräuen. Wie der früher in der Glasindustrie als Produktmanager tätige Verbandsexperte im Exklusivinterview mit GFF sagte, gebe es aktuell zwischen 160 und 180 Isolierglasproduzenten zwischen Garmisch und Flensburg; trotz der Absatzrückgänge bei Iso im deutschen Markt von zuletzt jeweils knapp zwei Prozent erwarte er, Grönegräs, bei dieser Zahl nächstens keine signifikante Änderung. Ähnlich verhalte es sich mit dem Bundesverband Flachglas, der nach Geschäftsführerangaben aktuell um die 100 ordentlichen Mitglieder zählt.

Das komplette Interview, das in den Räumen des Bundesarbeitgeberverbands (BAGV) Glas und Solar im Münchner Stadtteil Maxvorstadt stattfand, lesen Sie nur in GFF. 

 


Messeticker: Die besten Meister geehrt

Der Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg hat aussergewöhnliche Leistungen seiner jungen Handwerker im  Meisterkurs 24 gewürdigt. Die jeweils drei besten in Theorie und Meisterstück zeichnete der Verband mit einer Urkunde und Geldpreisen der Werner Stober-Stiftung aus. Waldemar Dörr, Hauptgeschäftsführer des GFF BW und der GFF-Fachschule, lobte das Engagement der Glasermeister in der Fortbildung: „Die Schüler haben ihren Rucksack mit Fachwissen gefüllt. Einige haben sogar noch die Seitentaschen vollgepackt.“ Die Meister profitierten während ihrer Zeit an der Schule von der neuen Lehrausstattung, u.a. Technik für das UV-Kleben von Glas.

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Mehr zum Auftritt des GFF BW auf der FENSTERBAU FRONTALE 2016 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 5/2016.



FENSTERBAU FRONTALE: FC Bayern meldet Neuzugang

Mehr als 100.000 Besucher und Millionenumsätze für die Aussteller: Die heute zu Ende gehende Fachmesse FENSTERBAU FRONTALE war nicht nur wie alle zwei Jahre die erfolgreichste aller Zeiten, mit Themen wie dem sich selbst konfigurierenden Glashebegerät mit Vakuumtank im Greifarm bei Uplifter zeigte die Branche auch einmal mehr ihre Innovationskraft. Allerdings diktierte am Ende wieder einmal der deutsche Rekordmeister in der beliebten Ballsportart Fußball die Schlagzeilen: Offenbar vom Stand in Halle 4A weg verpflichtete der FC Bayern München den 49 (!)-jährigen Andreas Böck (im Bild li., mit Pressevertreter Reinhold Kober; Foto: Heiler); auf die aufgeregten Nachfragen der Münchner Journaille sagte der erfolgreiche Nachwuchstrainer Hermann „Tiger“ Gerland: „Andreas fiel mir bereits in den frühen 90er-Jahren das erste Mal auf. Schon bei seinem bisherigen Arbeitgeber überzeugte er mit seinem Antrieb als Aggressive Leader mit Spielmacherqualitäten, jetzt müssen wir ihn nur noch etwas in Form bringen.“ Spaß beiseite, gut in Form präsentierte sich am Stand von Selve – wie immer – der Humor von Geschäftsführer Andreas Böck: Wie aus gut informierten Kreisen zu vernehmen war, hatte der Produktionsexperte im Vorfeld der FENSTERBAU FRONTALE eine Wette verloren und streifte sich darob unter Zeugen das blutrote Sportgewand des sympathischen Vereins aus dem Herzen Münchens über.

GFF wird das Bild exklusiv in seiner nächsten Ausgabe drucken. 

 


Messeticker: Turbo für die Beschlagmontage

Praxis steht im Zentrum des Messeauftritts von Winkhaus auf der FENSTERBAU FRONTALE 2016: in Livevorführungen zeigen Mitarbeiter u.a. die Nachrüstung von Fenstern mit RC 2 – geeigneten Beschlägen in wenigen Minuten. Ein Höhepunkt ist die Demonstration des Anschlags des Dreh- und Dreh-Kipp-Beschlagsystems aluPilot bei Aluminium-Fenstern. Mit dem Klicksystem beschleunigt sich die Montage für den Fensterbauer bei reduzierter Lagerhaltung und weniger Renigungsaufwand der Werkstatt. Die Arbeitsschritte Messen, Abläufen und Stanzen entfallen komplett. Durch den Einsatz von weniger Beschlagteilen nutzt der Verarbeiter zusätzliche Vorteile.

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Mehr zu den Höhepunkten von Winkhaus auf der FENSTERBAU FRONTALE 2016 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 5/2016.


Messeticker: Absturzsicherung integriert

Einmal hin, alles drin: genau das bietet Günthner auf der FENSTERBAU FRONTALE 2016 mit dem System tosafe als Kombination aus Absturzsicherung in den Führungsschienen in Verbindung mit Rollladen, Raffstores und Insektenschutz. Das vom ift Rosenheim geprüfte System mit Allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung liefert Günthner inklusive Befestigungsmittel. Der Verarbeiter spart sich Arbeiten an der Fassade und dem WDVS-System. Die Verschraubung wird durch die zweiteilige Führungsschiene abgedeckt.

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Mehr zum tosafe-System lesen Sie in der Ausgabe 5/2016.


Glasbau-Tagung in Dresden – Tag 2

Zuerst ein Nachtrag vom ersten Tag, an dessen Ende Walter Haase ein interessantes Forschungsprojekt vorstellte. Mit der Flüssigkristallverglasung, die der Wissenschaftler vom ILEK Stuttgart erforscht, lassen sich kleine, einzeln ansteuerbare Bereiche individuell verdunkeln. Die Blendschutzfunktion ist somit vom Tageslichteintrag entkoppelt.

Den zweiten Tag eröffnete Dipl.-Ing. Wolfgang Priedemann von Priedemann Fassadenberatung mit dem Vortrag „Ganzglasfassade – eine Vision wird Realität“. Anhand des Festo-Hochhauses in Esslingen erläuterte er die Herausforderung bei der Planung. „Die ganzheitliche Planung spielt eine Rolle, die Gewerke müssen ineinandergreifen.“ Realisiert wurde eine Abluftfassade mit elektrochromem Glas und ZIP-Screen.

Dr. Hans Schober von Schlaich Bergermann und Partner erläuterte, wie sich Tragwerk und Gebäudehülle über Softwareprogramme geometrisch optimiert planen lassen.

GFF berichtet in der Maiausgabe ausführlich über die Tagung in Dresden.

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FRONTALE: Familienausflug nach Nürnberg

Die Rolladen Braun OHG in Weiding (Lkrs. Cham) ist ein familiengeführter Fensterbau-Betrieb im Bayerischen Wald, bei dem sich vier Brüder die Geschäftsführung teilen; drei von ihnen (v.li. Wolfgang, Georg und Thomas Braun; Foto: Kober) traf GFF-Online am zweiten Messetag am Stand des Braun-Lieferanten SIP. Schön, wenn man sich immer mal wieder Zeit für die Familie nimmt … 

 


FRONTALE: neuer Aluplast-GF im O-Ton

Stefen Walter (51; unser Bild – Foto: Kober) ist neuer technischer Geschäftsführer bei Profilextrudeur Aluplast. Seine Verantwortung auf der neu geschaffenen Position ist die Verbesserung von Prozessen in Produktion und Logistik. Wörtlich sagte der studierte Maschinenbauer im Exklusivinterview mit GFF-Online: „Der Prozess der Internationalisierung will und soll weitergehen für Aluplast. Meine Aufgabe ist es, das Unternehmen bei den internen Prozessen bestmöglich dafür aufzustellen.“ Dabei gehe es nicht um Stellenabbau als Mittel der Kostenreduzierung: „Das ist nicht der Auftrag. Wir wollen mit den bestehenden Mitarbeitern die Abläufe verbessern und so die Voraussetzungen für weiteres, qualitatives Wachstum schaffen.“ Das komplette Interview mit Stefen Walter lesen Sie nur in GFF 5. 

 


FRONTALE: Oknoplast bringt Deutschland-Fenster

Ein Fenster für Deutschland, so hatte es der polnische Hersteller Oknoplast (im Bild Marketingleiter Jan-Hendrik Mons li., Deutschland-Chef und Gesamtvertriebsleiter Dominik Mryczko; Foto: Kober) für seine Neuentwicklung Grande Classic angekündigt. Laut Mryczko standen dabei die Aspekte mehr Licht, minimalistisches Design, Wärmedämmung, niedriges Gewicht bei hoher Stabilität, Kostenoptimierung, Exklusivität im Sinne von Alleinstellungsmerkmalen im Vordergrund; als der Deutschland-Geschäftsführer das Element auf der Messe enthüllte, bekamen die Besucher Grande Classic zu sehen. Es soll dazu beitragen, die beeindruckende Vorwärtsentwicklung des Unternehmens zwischen Garmisch und Flensburg fortzusetzen – laut Mryczko wuchs Oknoplast allein 2015 in Deutschland um 20 Prozent. 

 


Messeticker: Finstral zeigt viel Glas im Flügel

Glas und schmale Rahmenansichten sowie eine neuer Markenauftritt prägen den Stand von Finstral auf der FENSTERBAU FRONTALE 2016. Ästhetisch anspruchsvolle Designlösungen bei Fenstern, Schiebeelementen und Fassaden präsentiert der Südtiroler Hersteller in Nürnberg. Die Linie Cristal zeigt Flügelüberdeckende Ganzglasoptik, bei der die Grenzen zwischen typischen Fenstermaterialien verschwimmen und emaillierte Scheiben den Designanspruch des Unternehmens betonen. Aus der Kombination von Kunststoff im Kern und Holz oder Alu auf der Aussen- oder Innenseite stellt sich der Kunde sein Fenster selbst zusammen.

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Mehr zu Finstral und der FENSTERBAU FRONTALE 2016 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 5/2016.