Somfy: Expertentag in Düsseldorf

Mehr als 600 Teilnehmer von 300 Partnerbetrieben in Deutschland sind Ende Februar 2016 zur fünften Auflage des Somfy-Expertentag in Düsseldorf gekommen. Sie informierten sich über neue Bedienlösungen für an die neue, kompaktere Plattform Connexoon angedockte Produkte aus den Welten Terrasse, Fenster, Zugang (unser Bild; Foto: Kober) und lauschten neben den Worten des erstmals auf dem Expertentag als Gastgeber fungierenden Geschäftsführers Jean-Luc Sarter der Antwort von VFF-Boss Ulrich Tschorn auf die Frage, wie automationsfähig das Fenster ist.

GFF berichtet in seiner Aprilausgabe auf mindestens drei Seiten über den Somfy-Expertentag im Maritim-Flughafenhotel und hat einige Handwerker zum Stand der Dinge in Sachen SmartHome befragt. 

 


Fassade 16: opake Flächen im Fokus

„Der Trend geht weg von reinen Glasfassaden hin zu Fassaden mit opaken Flächenanteilen“, begründet Prof. Armin Schwab, Ingenieur, Sachverständiger und Lehrbeauftragter am Institut für Bau und Immobilie der Hochschule Augsburg die Wahl des diesjährigen Tagungsmottos der Fassade 16 in der HWK für Schwaben. Am Vormittag referierte dann auch Prof. Dr. Philip Leister, seit Januar 2016 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik und Experte für Akustik, über „Fassaden und Akustik im urbanen Raum“. Leistner forderte die zirka 200 Teilnehmer auf, sich verstärkt den Themen Akustik und Schalldämmung mit opaken Fassadenflächen anzunehmen. „Akustisch wirksame Fassaden sind ein bislang vernachlässigtes Gestaltungselement. Die technischen Ansätze liegen jedoch vor, so dass es nun auf Investitionen in neue praktikable Fassadentechnologien ankommt.“ Schallschutz sei nicht nur innen ein Thema, sondern

auch für den urbanen Lebensraum.

Einen ausführlichen Bericht über die  Tagung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.

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Weru investiert 39 Millionen Euro

Jörg Holzgrefe, CEO der Weru Gruppe, zeigt sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr einigermaßen zufrieden, wie er heute auf einer Pressekonferenz am Firmensitz in Rudersberg bekanntgab. Trotz der personellen Änderungen an der Konzernspitze – die komplette Führungsmannschaft wurde abgelöst – verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von zwei Prozent. Der Umsatz liegt bei zirka 190 Millionen Euro. Für 2016 peilt er ein Wachstum von acht bis zehn Prozent an. Bis 2020 soll der Umsatz dann bei mehr als 220 Millionen Euro liegen.

Wie Holzgrefe (unser Foto (re.), mit Jürgen Wössner, CFO der Weru Gruppe) weiter ausführte, werde Weru in den kommenden Jahren kräftig investieren: Im Projekt Weru 2020 hat die Unternehmensgruppe 50 Projekte definiert, in die insgesamt 39 Millionen Euro fließen. Zu nennen sind eine neue Holzfertigung für die Marke Unilux sowie eine neue Glasfertigung am Standort Triptis. Der CEO teilte auch mit, dass die Gruppe nicht auf der FENSTERBAU FRONTALE ausstellen werde, stattdessen sollen Inhouse-Partnertage den fachlichen Austausch mit den Kunden fördern.

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Die wichtigsten Details zur Weru-PK lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe. Ab Anfang nächster Woche steht zudem ein Video-Interview mit Jörg Holzgrefe online.


Gartner: Großaufträge aus Hollywood und St. Petersburg

Groß, kompliziert, anspruchsvoll – solche Aufträge hat der Fassadenspezialist Gartner am liebsten. Am Firmensitz in Gundelfingen hat das Unternehmen heute neue Großaufträge vorgestellt: Unter anderem kleidet Gartner das Lakhta Center in St. Petersburg mit einer Alu-Glas-Fassade ein. Mit 460 Meter wird dieses der höchste Wolkenkratzer Europas. Seine komplexe Fassade ist um 0,8 Grad gewunden, das Glas wird kaltverformt.

In Los Angeles wird Gartner eine 36 Meter hohe Glaskuppel mit Glasbrücken für das Academy Museum of Motion Pictures herstellen. Die Akademie verleiht jährlich die Oscars. Entworfen wurde die Glaskuppel mit einer seilunterspannten Stahlkonstruktion von Renzo Piano.

Wie Geschäftsführer Klaus Lother ebenfalls mitteilte, sei der Umsatz des Unternehmens seit 2012 um 20 Prozent auf 350 Millionen Euro gewachsen. Aber auch wenn die spektakulären Großaufträge die Umsatztreiber sind – laut Lother sind die normalen Durchschnittsaufträge ebenso wichtig: „Von diesem Marktsegment wollen wir uns nicht verabschieden. Wir haben auch die Fähigkeit ein normales Gebäude zu verkleiden.“ Fordernder sind allerdings die Großprojekte: „Hier können wir unser Know-how und unsere Erfahrung einbringen und auch neue technologische Lösungen erarbeiten.“

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Einen ausführlichen Bericht zu den Projekten und zur Produktion bei Gartner lesen Sie neben einem Interview mit Klaus Lother in der GFF 4/16, im Titelthema Fassaden.


Wertbau und AFG greifen bei Holz/Alu an

„Die Zusammenarbeit in der neuen Geschäftsführung läuft gut. Die klare Aufgabenverteilung auf vier Mann lässt jedem Mitglied Freiraum für Gestaltung – es ist eine spannende Zeit“, sagt Geschäftsführer Stefan Taig, der bei Wertbau die Produktion verantwortet. Der neue Eigentümer AFG hat viel vor und investiert in Maschinen und Personal. „Wir wollen gerade bei Holz/Alu zur Branchenspitze gehören und haben mehr als 35 neue Mitarbeiter eingestellt“, erzählt Marcel Frei, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Wertbau. Neben der Produktion von Holz/Alu-Fenstern für das Gruppenmitglied Ego Kiefer will Wertbau auch seinen Vertrieb in Süddeutschland ausbauen. „Hier sehen wir noch gutes Wachstumspotenzial“, betont Taig. Am Freitag begrüßt das Unternehmen mehr als 280 Gäste zum Wertbau Partnertag und nutzt die Gelegenheit, Zukunftschancen aufzuzeigen.

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Mehr zu Wertbau und der Veranstaltung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 3/2016.


Selve: die große Fußball-Wette

Dass Andreas Böck (49 – re., mit GFF-Chefredakteur Reinhold Kober; unser Bild, Foto: Dattinger), Geschäftsführer der Firma Selve in Lüdenscheid, ein bekennender Anhänger von Fußball-Zweitligist VfL Bochum ist, verrät er sogar auf der Webseite des Antriebsherstellers. Anlässlich des Besuchs von GFF-Chefredakteur Reinhold Kober kam es nun zu einer exklusiven Fußball-Wette. Böck stimmte zu, bei einer Niederlage der Heimmannschaft mit mehr als zwei Toren Differenz gegen den gastierenden FC Bayern München im Viertelfinale des DFB-Pokals, das beide gemeinsam verfolgen, am Stand von Selve (Halle 4A, Stand 205; Donnerstag, 17. März) auf der FENSTERBAU FRONTALE in Kobers Schweinsteiger-Trikot zu schlüpfen – unter den Augen der Fachöffentlichkeit. Kober dagegen ließe sich im Fall eines Ausscheidens des FCB gegen die Bochumer im VfL-Trikot ablichten.

Übrigens: Das Video zur großen Fußball-Wette finden Sie in Kürze auf dieser Webseite, in unserer Ausgabe zur FENSTERBAU FRONTALE veröffentlichen wir ein Interview über Wachstumsperspektiven, 150 Jahre Selve und mögliche Akquisitionen. 

 


Holzmann: GFF-Praxistage 2017 am 3. und 4. November

Am 3. und 4. November 2017 finden die GFF-Praxistage im Raum Karlsruhe statt; es ist dies bereits die dritte Auflage des Kongresses, der nach der gelungenen Premiere 2013 den Zuspruch bei Teilnehmern und Sponsoren im vergangenen Herbst noch mal deutlich steigerte. Alexander Holzmann (unser Bild; Foto: Kober), geschäftsführender Verleger beim gleichnamigen Medienhaus und Herausgeber von GFF, sagte nach dem Kick off-Termin mit Waldemar Dörr, Geschäftsführer des Fachverbands GFF BW, und Jan Peter Kruse von der Holzmann-Verlagsleitung in Baden-Württemberg: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Verband als ideellem Träger unser erfolgreiches Veranstaltungskonzept im nächsten Jahr fortsetzen und bin sehr gespannt auf die nützlichen Informationen der Referenten und viele interessante Gespräche mit den Teilnehmern.“

In Kürze finden Sie auf dieser Seite eine Videodokumentation der Vereinbarung von Holzmann Medien mit seiner Zeitschriftenmarke GFF und des Fachverbands GFF BW für die Praxistage am 3. und 4. November 2017 im Raum Karlsruhe. 

 


Otto: AbZ für Holz-Glas-Verbund

Die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für das von Petschenig Glastec und Hermann Otto gemeinsam entwickelte Fassadensystem Holz-Glas-Verbund, bei dem eine Koppelleiste mit dem Klebstoff aus Fridolfing auf das Glas geklebt wird, steht im Zentrum des Messeauftritts von Otto auf der FENSTERBAU FRONTALE vom 16. bis zum 19. März in Nürnberg. Der Bauchemie-Spezialist, der unweit von Salzburg am Unternehmenssitz in Oberbayern das eigene Schulungs- und Logistikzentrum mit dem selbst entwickelten System in Kooperation mit dem ift zum Gebäude als Visitenkarte gemacht hat, widmet sich in Halle 6 an Stand 330 außerdem der Fensterverklebung und der ganz aktuellen, durch die neueste Vorschrift nötig gewordenen Substitution des Vernetzers Butanonoxim durch Pentanonoxim in der Glasfalzversiegelung S 110 – und bietet als Alternative das Alkoxy-Fenster-Silikon S 120 an, wie Schulungsleiter Günther Weinbacher (li., unser Bild: Tamara Weinbacher) GFF-Chefredakteur Reinhold Kober sagte.

Das ganze Interview mit Günther Weinbacher, auch zu den Veränderungen bei Otto, lesen Sie in unserer Märzausgabe zur FENSTERBAU FRONTALE – eine Personalitymeldung erscheint in der Februarnummer unseres Emailnewsletters GFF Report. 

  


Velux stellt Neuheiten 2016 vor

Velux präsentierte am Vorabend der Messe Dach+Holz in Stuttgart das erste Dachfenster mit elektrochromer, schaltbarer Verglasung. In vier Stufen stellt der Nutzer seinen Sonnenschutz je nach Sonnenintensität und Vorliebe ein. Die Durchsicht bleibt selbst in der mit einem Verdunkelungsrollo vergleichbaren Stufe erhalten. Bei einem g-Wert von 0,04 beträgt die Lichttransmission noch ein Prozent. Als zweites Highlight bringt der Hersteller ein weiß lackiertes Holzfenster im Standardsortiment auf den Markt.

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Mehr zu den Velux-Neuheiten 2016 lesen Sie in der GFF-Ausgabe 3/2016.