Tischler/Schreiner können auch Fensterbau

Elf Schreinerlehrlinge und ein GFF-Redakteur legten in der Holzfachschule Bad Wildungen beim ersten TSM3-Kurs in Deutschland mit dem Schwerpunkt Fensterbau Hand an die Maschinen. Mit Kreissäge, Tischfräse und Werkzeugsätzen für IV78-Konstruktionen fertigten die Teilnehmer ihr eigenes Fenster; sie lernten Theorie und Herstellung von den Grundlagen auf. Schreinermeister und Werkstattleiter Thomas Brand führt die jungen Handwerker eine Woche lang durch die Welt der Fensterproduktion und die Bedienung der passenden Maschinen. Mit dem Kurs will die Holzfachschule den Fachbereich Fensterbau stärken und auch Möbelbauern einen Einblick in die Grundlagen der Bearbeitung und
Herstellung von Bauelementen geben.

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Über den Premierenkurs und die Eindrücke in der Werkstatt berichtet GFF in der Ausgabe 1/2016.


VFF: Uns geht’s wieder gut

„Dem Verband geht es wieder gut“, hat Geschäftsführer Ulrich Tschorn am Rande des alljährlichen Treffens in der Vorweihmachtszeit beim Verband Fenster + Fassade (VFF; unser Bild – Foto: Kober) in Frankfurt gesagt. Der Vertriebsprofi, für viele das Sprachrohr der deutschen Fensterbranche, unterstrich, dass sich die vom Verband angeleierte Plakataktion nicht allein an die 450 Mitgliedsunternehmen von VFF und RAL-Gütegemeinschaft richte: „Das soll etwas für die ganze Branche sein. Gerne wollen wir hier Tischler und Schreiner mitnehmen.“ Wie Verbandsmitarbeiter Philipp Erdmann sagte, der mit Markus Christoffel einen neuen Kollegen für VOB & Recht hat, seien die ersten 50 Plakate bereits gebucht.

GFF berichtet in seiner Januarausgabe des Praxismagazins für Produktion und Montage sowie des Emailnewsletters GFF Report über Tschorns 2015er-Bilanz und wichtige Themen für das nächste Jahr; im Heft geplant ist weiters ein Interview mit Prof. Christian Niemöller, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Franfurter Rechtsanwaltskanzlei SMNG und VFF-Justitiar. 

 



ift: Expertentag Bauphysik

Dieter Schnittker (unser Bild; Foto: Kober), Teilnehmer des ift-Expertentags Bauphysik am 2. und 3. Dezember 2015, hat das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. GFF-Online sagt er vor Ort: „Mein Büro für Baustatik in Delbrück ist 600 Kilometer entfernt, deshalb habe ich die Teilnahme mit einem Urlaub verknüpft.“ Schnittker stellt pro Jahr mehrere Dutzend sog. EnEV-Nachweise aus und begutachtet dazu bei Neubauvorhaben die „wärmehaltende Hülle“; das entsprechende Papier, für das der Bauherr im Fall EFH typischerweise 250 bis 300 Euro berappt – als gelisteter Energieeffizienzexperte beantragt der Ingenieur für ihn auf Wunsch KfW-Fördermittel – gibt Auskunft über Primärenergiebedarf und mittleren Transmissionswärmeverlust. Laut Schnittker, der wegen neuer EnEV-Anforderungen an den Neubau beim ift gebucht hat, ist der H’T „eigentlich nie das Problem. Dagegen ist der Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes aus der Norm mit herkömmlicher Heiztechnik nicht zu erreichen.“

GFF nimmt am Expertentag des ift teil und berichtet in den Januarausgaben des gedruckten Magazins (dort inklusive Interview mit Institutsleiter Prof. Ulrich Sieberath) sowie des Emailnewsletters GFF Report.