Layer-Verein: zu Gast bei Wipfler

Mehr als 30 Betriebe sind einer Einladung von Dasholzalufenster e.V. um Initiator Prof. Dr. h.c. Klaus Layer zu einer offenen Mitgliederversammlung bei Wipfler Fenster+Fassaden in Zusmarshausen-Wörleschwang gefolgt. Das ist insofern bemerkenswert, da der 2014 initiierte Verein mit eigenen Zertifizierungsaktivitäten selbst 25 Mitglieder zählt. Vor Ort führte Wipfler-Geschäftsführer Armin Nuffer die Kollegen mit großer Offenheit durch die Produktion, Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Pfuhl (unser Bild; Foto: Kober) referierte über RC3 als Option für Holz/Alu. Günther Weinbacher, der als Otto-Repräsentant ebenfalls präsent war, appellierte an die Anwesenden, bei der Glasverklebung für Sicherheitsfenster auf zweikomponentige Systeme zu setzen und den Klebstoffhersteller beizeiten in die Überlegungen einzubeziehen.

GFF berichtet in seiner Jännerausgabe über den Termin und veröffentlicht vor dem Wochenende auf www.gff-magazin.de ein verfilmtes Interview mit Armin Nuffer und Prof. Dr. Klaus Pfuhl. 

 


Fassadenplaner nehmen Sicherheit ins Visier

225 Besucher informierten sich in Wiesbaden auf dem VFT-Seminar 2015 über Fachthemen der Fassadenkonstruktion und Planung. Schwerpunkt war Sicherheitstechnik für Einbruchhemmung und Durchschusshemmung. Experten zeigten neuralgische Punkte und Lösungen für die Umsetzung. „Sicherheit fragen Bauherren aktuell zunehmend am Markt nach. Deshalb haben auf dem Seminar einen Schwerpunkt dazu gesetzt“, sagte der 1. Vorsitzende des VFT, Hugo Philipp.

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Mehr zum VFT-Seminar und den Fachthemen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 1/2016.



TPS in der Isolierglasproduktion

GFF sprach mit den Isolierglasherstellern Flintermann und Glas Schneider über den Einsatz von thermoplastischen Abstandhaltern in der Fertigung. Wilfried Schreyer,
Prokurist von Flintermann, und Heinz Schneider betonten die Flexibilität von TPS bei der Herstellung von Isolierglaseinheiten mit variierenden Scheibenzwischenräumen. Beide Unternehmen setzen auf das Produkt Butylver TPS von Fenzi.

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Mehr zu TPS, den Vorteilen in der Produktion und Fenzi lesen Sie in der GFF-Ausgabe 1/2016.


Dr. Keill: Einbrüche im doppelten Sinn

Für 2015 hatte Roto keine Marktimpulse erwartet. „Das war eine freundliche Untertreibung“, konstatierte Dr. Eckhard Keill am zweiten Tag des Fachpresse-Meetings in Wien. Wichtige internationale Märkte wie Russland (minus 40 Prozent) oder China seien eingebrochen. Zwar folge Roto nicht überall den nationalen Marktentwicklungen, dennoch werde das Unternehmen 2015 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Für 2016 sieht Keill keine Trendwende, auch wenn er die aktuelle Flüchtlingskrise als Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft sieht.

Marketingleiter Udo Pauly fasste Ergebnisse zur Einbruchsicherheits-Kampagne Roto Quadro Safe zusammen: 714 Fachpartner hätten sich beteiligt. „70 Prozent von diesen haben eine deutliche Steigerung bei der Nachfrage nach Sicherheit Fenstern bemerkt“, gab Pauly an. Die Kampagne soll fortgesetzt werden. Darüber hinaus richtet Roto einen offenen Brief an die EU-Kommission und das EU-Parlament, u.a. mit dem Appell, Mindeststandards am Fenster für den Einbruchschutz einzuführen.

Roto DST-Vorstand Christoph Hugenberg sprach schließlich über das Dachfenster Roto Q, dessen Entwicklung sich an den Wünschen der Verarbeiter orientiert habe, u.a. sei es montagefreundlich und energieeffizient, und das erfolgreich in die europäischen Märkte eingeführt worden sei.

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Eine ausführliche Zusammenfassung des Roto Fachpresse-Tags lesen Sie in der GFF 1/16.


Unternehmensentwicklung: Roto informiert in Wien

Heute startet der 10. Internationale Roto Fachpressetag in Wien. Erstmals präsentieren sich dort beide Divisionen – Fenster- und Türtechnik sowie Dach- und Solartechnologie – gemeinsam. Freuen darf man sich wieder auf klare Analysen vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Eckhard Keill zur Marktentwicklung. Außerdem gibt es Ergebnisse und Erfahrungen der Einbruchschutz-Kampagne Roto Quadro Safe. Zum Thema Sicherheit will das Unternehmen außerdem eine neue Initiative vorstellen. Roto DST-Vorstand Christoph Hugenberg wird auf die neue Dachfenster-Generation Roto Q eingehen. Dem Veranstaltungsort entsprechend steht außerdem die Märkte und die Konzepte für das Geschäftsgebiet Südosteuropa im Fokus. Im nahen Lövö/Ungarn steht eine Führung durch den dortigen Produktionsstandort auf dem Programm.

Viele Punkte also, auf die man in den nächsten beiden Tage gespannt sein darf. GFF-Online hält Sie auf dem Laufenden.

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Fensterbauer tagen in Bad Wildungen

In der Holzfachschule Bad Wildungen trafen sich zirka 70 Fensterbauer für den Austausch von Fachinformationen zu den Bad Wildunger Fenstertagen. Peter Ertelt von Hessen Tischler formulierte eine Frage vor der viele Kollegen Angesichts des wachsenden Imports von günstigen Fenstern aus Osteuropa stehen: Will ich den Preiskampf mitmachen oder konzentriere ich mich als Manufaktur auf hochwertige uns individuelle Fenster für Bauherren und Architekten? Anregungen für hochwertige Elemente und Mehrwert für den Kunden holten sich die Teilnehmer in den Workshops u.a. zu Einbruchhemmenden Holzfenstern nach RC 3. Schon bei der Widerstandsklasse RC 2 kostet ein solches Element zirka 50 Prozent mehr als ein Standardprodukt, inklusive Montage. Bei RC 3 geht der Preis eher in Richtung dem Dreifachen. Da bleibt Raum für Wertschöpfung.

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Mehr zu den Bad-Wildunger Fenstertagen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2015.


EnviroFalk: Glas in der Waschmaschine

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Wasserqualität und der Delamination? Unter anderem dieser Frage gingen die Teilnehmer am EnviroFalk-Expertentreff in der Münchner Allianz Arena nach. Christoph Gilles, Experte für Prozesswasser-Technik, sprach zunächst über die technische und physikalische Seite der Wasseraufbereitung. Durch Umkehr-Osmose und Ionenaustausch bekomme man vollentsalztes Wasser, das eine fleckenfreie Trocknung nach dem Waschvorgang des Glases erlaube.

Und diese Qualität des Waschwassers ist nun auch einer von mehreren Faktoren, der die Haftung der PVB-Folie bei Glaslaminaten beeinflusst. Es kommt aber auch auf die Glasqualität an: „Bei Unebenheiten empfiehlt es sich, eine dickere Folge mit hoher Haftung zu verwenden“, sagt Jochen Regenauer von Folienspezialist Kuraray.

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Über den Expertentreff berichten wir in der Dezemberausgabe der GFF.


Hessische Glaser tauschen Erfahrungen aus

In Hanau trafen sich hessische Glaserfachbetriebe des Landesinnungsverbands um unter Kollegen Herausforderungen für das Glaserhandwerk zu diskutieren. Lösungsansätze ergaben sich aus den Gesprächen mit den anderen Unternehmern. Ein aktuelles Thema beleuchtete Rechtsanwalt Andreas Krempel: neue Regeln für Verbraucherverträge und ihre Auswirkungen auf das Handwerk. Seit dem 13.6.2014 gilt für geschlossene Verbraucherverträge u.a. ein erweiterter Anwendungsbereich. Galt das Widerufsrecht bisher für Geschäfte an der Haustür und im Fernabsatz, hat der Gesetzgeber bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen das Recht zum Widerruf ausgeweitet.

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Mehr zu Verbraucherverträgen und der Einschätzung von Glasern lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2015.


Advanced Building Skins: 480 Teilnehmer 

Das Energy Forum ist unter dem neuen Namen Advanced Building Skins 2015 vom Südtiroler Brixen erstmals ins schweizerische Bern an die Messe gezogen. Wie Andreas Karweger (unser Bild; Foto: Kober), seit zehn Jahren Veranstalter und Chef des mittlerweile ebenfalls in Advanced Building Skins umgetauften sowie von München in die Schweiz umquartierten Economic Forum, am Rande der Veranstaltung im November sagt, ist das ein wesentlicher Grund für die Verdoppelung der Teilnehmer auf 480 Kongressbesucher aus 50 (!) Nationen. Auch thematisch gibt es Änderungen: So sind Building Integrated – oder wie es jetzt vermehrt heißt Building Orientated Photovoltaic Systems – nach wie vor als Session präsent; aber nicht mehr, mit Blick auf den geschrumpften Markt, Teil des Eventnamens. Neu hinzugekommen ist dagegen ein Schwerpunkt zu Materialtrends wie Beton oder Holz/Beton.

GFF berichtet im Dezember mehrseitig über Advanced Building Skins und hat dazu Stimmen von Gartner, der schweizerischen Fachhochschule Biel und eines Ex-Wicona-Mitarbeiters zusammengetragen.