GFF-Praxistage erfolgreich zu Ende gegangen

Am zweiten Tag der GFF-Praxistage standen u.a. die Workshops auf dem Programm: Günter Schmitz von Coplaning und Carsten Taig von Wertbau erläuterten im lebhaften Dialog, wie Fensterbauer im aktuellen Wettbewerb bestehen, ihre Mitarbeiter motivieren und für zufriedene Kunden sorgen. Die Erfolgsformel lautet für Schmitz: E=mc² – Erfolg = motivierte Mitarbeiter x begeisterte customer (Kunden)².

Martin Langen von B+L Marktdaten präsentierte zum Abschluss der Tagung aktuelle Zahlen zur Fensterbranche. Das Fazit: Fensterbauer können auf eine zeitnahe positive Entwicklung des Wohnungsbaumarktes hoffen. Bei der Renovierung sollten sie insbesondere auf die Empty Nest-Kunden abzielen – das sind z.B. Eltern, deren Kinder gerade ausgezogen sind. Viele ältere Fenster würden außerdem durch ihren Verschleißzyklus in naher Zukunft ausgetauscht werden müssen.

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GFF freut sich schon heute auf die Praxistage 2017 in Karlsruhe. Und die Teilnehmer ebenfalls, das macht das Feedback auf die jetzige Veranstaltung deutlich. Auf GFF-Online finden Sie eine Bildergalerie und zeitnah einen zusammenfassenden Film von den Praxistagen 2015.


Gelungener Auftakt zu den zweiten GFF-Praxistagen

Hochinformativ, kommunikativ und ordentlich unterhaltsam – so fällt das Fazit am ersten Tag unserer GFF-Praxistage in der Karlsruher Stadthalle aus. Alexander Holzmann, geschäftsführender Verleger von Holzmann Medien und Herausgeber unserer Fachmagazine GFF und sicht+sonnenschutz, konnte unter den 160 Teilnehmern sowohl alte Bekannte wie auch Premierengäste begrüßen.

Die Teilnehmer aus Fensterbau und Industrie nutzten nicht nur die Diskussionsrunde zum Thema Normung zum regen Gedankenaustausch im gesamten Plenum, sondern honorierten auch die drei Fachvorträge mit interessierten Nachfragen und kräftigem Applaus.

Der zweite Tag unserer Veranstaltung steht am morgigen Samstag im Zeichen praxisnaher Workshops. Jetzt freuen sich das GFF-Team und seine Gäste auf einen geselligen Abend.

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Fensterbauer des Jahres stößt auf Interesse

Der von Tischler NRW (im Bild Geschäftsführer Dipl.-Oec. Dieter Roxlau; Foto: Kober), der EURO Beschlag GmbH und Holzmann Medien gemeinsam aufgesetzte Preis Fensterbauer des Jahres kommt richtig in Fahrt. Bereits zur Premiere – die erste Verleihung findet statt auf der Fensterfachtagung von Tischler NRW am 27. Jänner 2016 im Ringhotel Lünen – bewarben sich 20 Betriebe in 30 Kategorien; die Gewinner kürten heute in der Geschäftsstelle von Tischler NRW in Dortmund Jens Schlaeger, Vorstandsvorsitzender von EURO Beschlag GmbH, Erwin Eismann von der Tischlerei Nähring & Eismann in Hörstel-Riesenbeck, Rainer Prante, Geschäftsführer von Meesenburg Großhandel, Franz-Josef Wiegers, technischer Unternehmensberater der NRW-Tischler, und GFF-Chefredakteur Reinhold Kober in den Kategorien Produktion & Technik, Marketing, Personalmanagement – und den Fensterbauer des Jahres 2016.

GFF hat die Ausschreibung mit initiiert, berichtet in seiner Dezembernummer und via Videointerview mit Dieter Roxlau ab morgen auf www.gff-magazin.de. 

 


Hier lernen Metallbaulehrlinge Schließtechnik

Schloss- und Schließtechnik-Experte Jochem Mülhausen von Assa Abloy zeigte den angehenden Metallbauern an der David-Röntgen-Schule in Neuwied Technik und Ausführungsdetails zu modernen Lösungen an Türen. Er zeigte auf Einladung von Berufsschulleher Michael Höhler auch Grundlagen der Konstruktion und Sicherheitsaspekte für die Kundenberatung und die Planung von Schließanlagen: von automatischer Verriegelung bis zur Ausstattung von Paniktüren.

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Mehr zum Expertengespräch von Michael Höhler und dem Thema Schließtechnik lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2015.


Hilzinger will dem Sturm trotzen

„Der Wind weht der Branche stark ins Gesicht. Wir spüren den steigenden Wettbewerbsdruck aus Osteuropa“, sagte Hilzinger Geschäftsführer Helmut Hilzinger bei einer Pressekonferenz am Stammsitz des Fensterherstellers in Willstätt. Den Umsatz von 178,5 Millionen Euro von 2014 wird die Gruppe 2015 nur durch den Zukauf von Anders Metallbau steigern, ein organisches Wachstum ist in diesem Jahr voraussichtlich nicht drin. Den schwierigen Bedingungen will Hilzinger in der Zukunft mit einem Auge für Details, weiterer Optimierung der Fertigung und Leistungen aus einer Hand, die sonst nur wenige bieten, trotzen. Einen Schritt in diese Richtung hat das Unternehmen mit dem Kauf von Anders Metallbau getan. Mit der Sparte Metallfassaden will Hilzinger Objekte mit PVC und Alu-Elementen aus einer Hand abwickeln und Kunden einen Mehrwert bieten.

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Mehr zu Hilzinger und der Strategie für die Zukunft lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2015.


Zöllner Fenstival liefert Fachinfos auf Topniveau

Der Holz/Alu-Fensterhersteller Zöllner hat für seine Kunden das Fenstival 2015 veranstaltet und mit verschiedenen Vorträgen Fachinformationen von Gebäuden der Zukunft über aktuelle Schadensfälle bis zu Potenzialen der sinnvollen Energieeffizienz geboten. Geschäftsführer Peter Stein zeigte in seinem Vortrag die Langlebigkeit des Holz/Alu-Fensters anhand von Modellen des Unternehmens aus den 1970er Jahren, die Zöllner mit modernen Isolierglaseinheiten und Dichtungen energetisch auf einen neuen Stand gebracht hat. Die Holzoberfläche ist bei diesen Fenstern noch tadellos intakt. „Ein solches Fenster hält nochmal 30 Jahre“, sagte Stein.

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Mehr zu Zöllner Fenster und dem Holz/Alu-Fenster lesen Sie in der GFF-Ausgabe 11/2015.


2,9 Prozent im deutschen Fenstermarkt erwartet

Anlässlich der Rosenheimer Fenstertage hat Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade (VFF), aktuelle Fertigungs- und Marktzahlen für Fenster und Haustüren in Deutschland bekanntgegeben.

Demnach geht der Verband derzeit für das Jahr 2016 im deutschen Fenstermarkt von einem Wachstum von 2,9 Prozent aus und zirka 14 Millionen verkauften Fenstereinheiten (2015: 13,6 Mio FE). „Für die Hersteller wird das anders aussehen“, betonte Tschorn. Der Haustürenmarkt (Gesamtwachstum: 3,3 Prozent) lege vor allem im Neubaubereich zu, von 1,7 Prozent in diesem Jahr auf  4,1 Prozent 2016.

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Lisec: Glaswerk als Live-Showroom

Am Unternehmenssitz in Hausmening hat Lisec heute sein neu gestaltetes Glaswerk offiziell eingeweiht. Das Glass Forum genannte Kompetenzzentrum beherbergt die neuesten Lisec-Technologien für jeden Schritt der Glasverarbeitung, von Glaszuschnitt und Kantenbearbeitung über ein Logistiksystem bis hin zur Isolierglas und VSG-Fertigung inkl. Vorspannen – alles unter realen Produktionsbedingungen.

„Wir zeigen hier unser Betreiber-Know-how“, betont Lisec-CEO Othmar Sailer im Gespräch mit GFF. Das Unternehmen arbeite mit den neuesten Anlagen, sammle Betreiberwissen und biete seinen Kunden zugleich die Möglichkeit, die eigenen Anlagen live zu erleben. Unter anderem die Automation spielt im neu gestalteten Werk, in das Lisec zirka fünf Millionen Euro investiert hat, eine wesentliche Rolle.

Die eigene Glasverarbeitung ist für Lisec nichtsdestoweniger mehr als ein Testbetrieb. 70 Mann erwirtschaften dort zehn Prozent des Gruppenumsatzes. Die Glasverarbeitung laufe als selbständiges Unternehmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten – ohne allerdings den eigenen Kunden Konkurrenz machen zu wollen.

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Mehr zum neu gestalteten Werk und zur Rolle der eigenen Glasverarbeitung für den Maschinenhersteller lesen Sie in der GFF-Novemberausgabe.


Vitrum: „Es ist ein weiter Weg.“

Im Vorfeld der 2015er-Ausgabe von Vitrum Milano verbreitete die neue Führungsriege um Unternehmer Dr.-Ing. Dino Zandonella Necca Aufbruchsstimmung für die Heim-Messe der italienischen Maschinenbauer für die Glasbranche. Nach dem Live-Eindruck von der Fiera Rho (unser Bild; Foto: Kober) muss man dem Chef des Diamantwerkzeug-Herstellers und Präsidenten von Vitrum wie seinen Mitstreitern um Gimav-Vorsitzende Cinzia Schiatti – auch sie trägt im gleichnamigen Unternehmen Verantwortung – Mut attestieren, sich für die Revitalisierung der weiter schwächelnden Veranstaltung zu engagieren: Aller Anfang ist schwierig – oder wie Zandonella Necca bei einer Auftaktveranstaltung für Medienvertreter GFF sagte: „Es ist ein weiter Weg.“ Neu in der Fokussierung der Reformer ist ein integrativer Ansatz, der sich in der Einbindung eines Kongresses italienischer Glastechniker (A.T.I.V.) ebenso zeigt wie durch Kunsthandwerk aus dem transparenten Werkstoff oder mit einer stärkeren Akzentuierung des Hohlglas-Sektors. Klar ist freilich, dass Aussteller-Rückgänge dies über die Jahre notwendig machten – und sich dadurch derzeit nicht komplett kompensieren lassen. „Interessiert sich jemand ernsthaft für den Kauf einer eine Million Euro teuren Anlage, dann fliegt ihn der Hersteller heute bereitwillig an den Unternehmenssitz ein und versorgt ihn mit allen Informationen und Annehmlichkeiten. Für solche Deals ist keine Maschinenmesse mehr nötig“, analysierte Davide Bianchi, Sales Manager Dow Corning Italia.
In GFF 11/15 erfahren Sie auf mehreren Seiten alles über Vitrum 2015 (u.a. mit Hegla, Glaston, Biesse), dazu erscheint ein Exklusivinterview mit Firmenchef Alessandro Fenzi. 

 


Rosenheimer Fenstertage 2015 eröffnet

Unter dem Motto „Qualität und Sicherheit“ und dem Blick auf strategische Aspekte und Konsequenzen für erfolgreiche Geschäfte in der Zukunft hat ift-Institutsleiter Prof. Ulrich Sieberath heute Vormittag vor zirka 850 Teilnehmern die 43. Rosenheimer Fenstertage eröffnet.

Dabei betonte der Gastgeber: „Qualität zeigt sich nicht nur in den Prüfzertifikaten des ift, sondern zum Beispiel auch in den richtigen Verkaufsstrategien und Qualifikationsentscheidungen.“ Sicherheit habe nicht nur etwas mit einbruchhemmenden Fenstern zu tun, sondern sollte stets Bestandteil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzepts sein.

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Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie in der GFF-NOVEMBERAUSGABE.