SCM-Infotage: Upgrade your CNC

Die SCM Group Deutschland lädt aktuell zu ihren CNC-Tagen ein, die heute und die kommenden zwei Tage am Stammsitz des Unternehmens in Nürtingen stattfinden. Im Mittelpunkt steht u.a. die neue CAD/CAM-Software Xilog Maestro – eine intelligente Lösung, die für hohe Produktivität mit Bedienkomfort ausgelegt sei und eine zuverlässige Sicherheit gegen Fehlbedienung und/oder Beschädigungen biete. Die funktionelle Bedieneroberfläche für CNC-Bearbeitungszentren mit 3D-Modul und Echtzeit-Simulation ermögliche dem Maschinenbediener hohe Kontrolle und Sicherheit.

Welche Anlagen kleinere Fensterbauer einsetzen können und warum es nicht immer CNC sein muss, erklärt Klaus Schön, Experte für Fensteranlagen bei SCM, im Video-Interview mit GFF-Online, das im Laufe des morgigen Tages online geht.

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Bohle unterstützt Ausbildung des GFF BW

Praxisorientierte Lehre steht an der Fachschule für Glas-, Fenster- und Fassadenbau des Fachverbands GFF Baden-Württemberg an erster Stelle. In der Meister- und Lehrlingsausbildung unterstützt der Hersteller von Glasbearbeitungsmaschinen und Zubehör Bohle die Fachschule mit verschiedenen Anlagen, z.B. einem Kantenschleifautomat, einem Bohrtisch und zwei Bandschleifmaschinen für die Glasbearbeitung. „Wir haben mit Bohle eine faire Partnerschaft geschlossen: wir bekommen moderne Maschinen für die Bildung des Glaserhandwerks und Bohle kann unsere Räumlichkeiten für eigene Kundenveranstaltungen nutzen als eine Art Showroom“, sagt Waldemar Dörr, Hauptgeschäftsführer des GFF Baden-Württemberg und Leiter der GFF-Fachschule. Bohle-Anwendungstechniker Dieter Biolik zeigte den Meisterschülern in Theorie und Praxis, auf welche Kniffe sie beim Glasschneiden achten müssen um Reklamationen der Kunden und die Wiederholung teurer Arbeitsschritte zu vermeiden.
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Mehr zur Kooperation der GFF-Fachschule und Bohle sowie zur Meisterausbildung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 11/2015.  



Meisternachwuchs macht sich auf den Weg

18 angehende Meister des Vollzeitkurses 2014/15 der Fachschule für Glas- Fenster- und Fassadenbau Karlsruhe stellten sich mit ihren Meisterstücken dem Urteil der Prüfer. Von Fenstern über Haustüren bis zu Fassaden und Bleiverglasungen zeigten die jungen Experten mit ihren Werkstücken die Bandbreite des Glaser- und Fensterbauerhandwerks. „Die Schüler dieses Kurses haben Wissen von den Dozenten eingefordert. Das freut uns, weil wir sie genau dazu ermuntern“, sagt Schulleiter Waldemar Dörr. Das Ziele der Forbildung an der GFF-Fachschule sei, die Meisterschüler selbst entscheiden zu lassen, mit wie viel Wissen sie ihren Rucksack füllen. „Dieser Kurs hat sogar noch die Seitentaschen voll gemacht“, sagt Dörr. Meisterschüler Benjamin Henke schätzt die Aktualität der Themen in der Weiterbildung: „Die Schule aktualisiert immer wieder die Inhalte und greift aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung auf.“

meisterkurs 2015Weitere Stimmen und details zu den Meisterstücken lesen Sie in der GFF-Ausgabe 11/2015.


Otto-Chemie lebt den Mehrwert

Produkte sind heute vielfach austauschbar. Den wirklichen Unterschied für den Kunden macht die Leistung rund um das Produkt. Das ist der Ansatz der neuen Mehrwert-Kampagne von Otto-Chemie, die das Unternehmen heute an seinem neuen Logistik- und Schulungszentrum in Fridolfing vorstellte: Beratung, Logistik oder Farbvielfalt sind dabei genauso wichtig wie die Werte und die Tradition des Familienunternehmens. Es gehe um Vertrauen und Nähe. Selbstredend müssen bei Otto nichtsdestoweniger die Produkte von hoher Qualität sein. Was wie selbstverständlich klingt, ist laut Otto bei vielen Unternehmen nicht die gelebte Realität. Bei Otto nehme man den Kunden und seine Bedürfnisse dagegen ernst.

Damit das Fachhandwerk den immer höher werdenden Anforderungen gerecht werden kann, setzt Otto auf Know-how. Im Otto-Campus, dem neuen Schulungsraum, schlagen Günther Weinbacher und Marcus Donhauser die Brücke von der Theorie zur Praxis. Im Fokus steht u.a. die Montage von Fenstern, der Anschluss an den Baukörper sowie die Verklebung von Holz-Glas-Verbundelementen.

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Alles zur Mehrwert-Kampagne und dem neuen Schulungszentrum lesen Sie in der GFF-Novemberausgabe.


Homag öffnet Weg in die CNC-Fertigung

Auf dem Homag Treff 2015 stellte der Maschinenbauer seine neuesten Anlagen für die Fensterfertigung vor. Der powerProfiler BMB 800/900 bietet eine neue Greif- und Spanntechnik speziell für schmale Profile in der Bearbeitung. Parallel bearbeitet die modular aufrüstbare Anlage mit zwei CNC-Fräsköpfen mehrere Bauteile gleichzeitig. Mit zwei Beschickungstischen führt die Maschine einen Rohling zu während das bearbeitete Fensterprofil mit dem zweiten Tisch abgestapelt wird. Während die Anlage vollautomatisch fertigt, erledigt der Mitarbeiter manuelle Zusatzarbeitsschritte im Produktionsablauf.

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Mehr zur wirtschaftlichen Entwicklung und der Fensterbearbeitungstechnik von Homag lesen Sie in der GFF-Ausgabe 11/2015.


Jungglaser BW: die legendärste Motorradtour der Branche

17 Jungglaser (inklusive einiger Partnerinnen) und ein Reporter machten sich am Samstag, den 5. September 2015, um 9 Uhr, auf die 320 Kilometer der wunderschönen Strecke durch Bayern, Baden-Württemberg, Tirol und Vorarlberg – bei besch…eidenem Wetter, genau. Um 9 Uhr? Das galt leider nicht für alle.

Wie teuer bei entsprechend straffer Organisation sieben Minuten sind und wie der einheimische Fensterbauer Sebastian Kriegl den säumigen Pressemann wieder ans Feld heranführte (unser Bild zeigt den Blick vom Allgäuer Oberhoch auf Bad Hindelang; Foto: Kober), steht in der nächsten Ausgabe von GFF.

 


Kriegl: aktiv mit Passivhaus-Fenstern

Sebastian Kriegl (unser Bild; Foto: Kober – hier das selbst entwickelte System des Betriebs) ist seit letztem Jahr alleinverantwortlicher Geschäftsführer beim gleichnamigen Fensterbauer mit Sitz in Isny/Allgäu. Das sagt er bewusst, denn „es kann nur einer der Chef sein“. Entscheidungskraft unter Beweis gestellt hat er bereits mit der Anschaffung eines vollautomatischen Bearbeitungszentrums der italienischen Anlagenbauer von Biesse, einem für die Umsatzgröße des 13 Mann-Vollsortimenters (ohne reine Aluminiumfenster) beachtlichen Invest: Darauf fertigt Kriegl mit seiner Mannschaft u.a. SmartWin-Passivhausfenster, die er im Umkreis von 150 Kilometer um den eigenen Standort vertreibt.

Über die Hintergründe dieser unternehmerischen Entscheidung und das Portfolio von Kriegl Fensterbau berichtet GFF in seiner nächsten Ausgabe. 

 


Tischler treffen sich zur Fortbildung

900 Tischler/Schreiner besuchten den Branchentreff im Bochumer RuhrCongress-Zentrum. Zwei Tage pflegen Betriebsinhaber, Mitarbeiter und zum ersten mal Lehrlinge Kontakte und bilden sich in Workshops fort. „Die berufliche Weiterbildung spielt in immer mehr Betrieben eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir unser Angebot ausgeweitet“, sagt Dieter Roxlau, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Tischler NRW. Er zeigte sich mit der Rekordteilnahme zufrieden.  Die wirtschaftliche Situation des Tischlerhandwerks in NRW bezeichnete Roxlau als gut mit hohem Auftragsbestand. Wolfgang Hoffmann, Obermeister der Innung Bochum, nutzt den Kongress für die Fortbildung: „Der Nutzwert der Workshops ist hoch und ich habe mir gezielt wichtige Themen für mein Unternehmen herausgesucht.“

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Mehr zur Veranstaltung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 10/2015.


Soudal: Deutschland größter Markt

Wenn die eigene Vielfalt die größte Herausforderung ist: Wie Harald Lüdtke (unser Bild; Foto: Kober), Geschäftsführer Deutschland, vor Journalisten am Stammsitz von Bauchemiespezialist Soudal im belgischen Turnhout sagte, sei das Unternehmen produktseitig auf vielen Feldern zu Hause: DIY und Profis (allerdings mit klar getrennten Segmenten); Dach, Ausbau/Sanierung und Bauelemente/Fenster; Silikone, Acrylate, PU-Kleber und MS-Polymere. Umso wichtiger sei es, sich mit klarer Strategie in definierten Vertriebswegen aufzustellen, um nicht jedes Profils verlustig zu gehen – wie dies mit dem Fachhandelskonzept auf der Bau in München erstmals explizit kommuniziert wurde. Bei der Positionierung der Marke zwischen Flensburg und Garmisch hilft als Aushängeschild Radprofi André Greipel; das Unternehmen trat bei der diesjährigen Tour de France erstmals als einer von zwei Hauptsponsoren seines Teams Lotto Soudal in Erscheinung. Aktuell ist nach Aussage des Alleingesellschafters und Gründers Vic Baron Swerts der deutsche Markt mit einem Umsatzanteil von zirka 15 Prozent die für die Gruppe wichtigste Absatzregion.

In der Oktoberausgabe von GFF, die am 2.10.15 erscheint, lesen Sie exklusiv das Interview mit dem Inhaber, das wir als einziges Branchenmagazin vor Ort führen konnten; außerdem berichten wir über die Soudal-Strategien für Deutschland und den Fokus auf MS-Polymere – auch im Fensterbau.