Qualität steht bei Oknoplast im Fokus

Am zweiten Tag der Reise nach Polen führte Oknoplast durch seine Fertigung in Ochmanow bei Krakau. Mit modernen Maschinen und Fachkräften produziert das Unternehmen dort aktuell fast eine Million Fenster und Haustüren pro Jahr. 700 Mitarbeiter verrichten dort in zwei Schichten viele manuelle Arbeitsschritte, z.B. ziehen sie Dichtungen von Hand ein und montieren Beschläge. In der eigenen Glasproduktion stellt Oknoplast 95 Prozent seines Isolierglases selbst her. Mit Prämien für Leistung und der ständigen digitalen Dokumentation der Qualität will der Hersteller die Güte seiner Produkte sichern. Insgesamt haben 1.200 Mitarbeiter 2014 einen Umsatz von zirka 117 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Mehr zum Besuch von GFF bei Oknoplast lesen Sie in der Ausgabe 6/2015.


Oknoplast präsentiert neues Konzept

Oknoplast will mehr Tageslicht in Räume bringen und hat sein neues Fenstersystem nach diesem Vorsatz entwickelt. In Krakau stellte das Unternehmen das ab sofort in Polen erhältliche Modell mit 22 Prozent mehr Tageslichteintrag vor. Sie Markteinführung in Deutschland ist für Sommer 2015 geplant. Design und die Nutzung des natürlichen Tageslichts sieht Oknoplast als Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben und sich von der Konzentration auf die Energieeffizienz zu lösen.

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Mehr zum Besuch von GFF bei Oknoplast lesen Sie in der Ausgabe 6/2015.



Glaskongress: 170 Teilnehmer in Braunschweig

170 Teilnehmer sind zum Glaskongress am 23. und 24. April 2015 ins niedersächsische Braunschweig gereist. Wie Jochen Grönegräs (unser Bild; Foto: Kober – das ganze Interview finden Sie exklusiv  ab 27.4. als Film auf www.gff-magazin.de), Geschäftsführer des Veranstalters Bundesverband Flachglas (BF), vor der GFF-Online-Kamera erläutert, spannt das Programm einen Bogen von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung über Branchendaten, diesmal eher aus dem Bereich des Fensters, bis hin zu glasspezifischen Themen („Innovationen in der Flachglasindustrie“, „Forschungsvorhaben am ift für den BF); in Anbetracht günstiger Prognosen 2015 für das BIP (plus 2,1 Prozent) und das Marktvolumen in Fenstereinheiten, kurz: FE (plus 2,2 Prozent auf 13,7 Mio.; Dr. Christian Kaiser, Heinze), entfallen die Rahmenbedingungen als Alibi.

GFF berichtet in seiner Juniausgabe über den Kongress und informiert auf www.gff-magazin.de ab 27.4. mit dem Grönegräs-Interview bzw. Mitte Mai in der nächsten Ausgabe seines Emailnewsletters GFF Report; viel Spaß bei der Lektüre oder beim Zusehen. 

 


Warema lehrt Kompetenz

In seinem Trainingszentrum in Marktheidenfeld unterrichtet Warema jährlich zirka 2.500 Fachpartner. Heute nahm sicht+sonnenschutz im Schulungsraum Platz und bestritt gemeinsam mit zwölf Fachhändlern das Seminar zum Steuerungssystem WMS. Die Trainer Andreas Schiwek und Jochen Baumann stellten das System bis ins Detail vor. “Nur wer das System genau kennt, kann den Kunden ideal beraten”, sagte Schiwek.

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Interessante Details zu WMS und Stimmen der Teilnehmer lesen Sie in der nächsten Ausgabe von sicht+sonnenschutz.


Feist: Sanierungsrate nicht entscheidend

Maßgeblich für den Erfolg der Energiewende ist nicht die derzeit signifikant hinter den Erwartungen zurückbleibende Sanierungsrate, sondern im Fall von energetischen Verbesserungen deren Konsequenz, also Qualität – das sagte Prof. Dr. Wolfgang Feist (unser Bild li.; Foto: Kober) zum Auftakt der 19. Internationalen Passivhaustagung in Leipzig; wörtlich: „Es kann nicht sein, dass heute noch vom Bund Geld hinterhergeworfen bekommt, wer keine wirklich guten Fenster einbaut.“ Zwar berichtete Dr. Frank Heidrich (Bildmitte, neben Philippe Moseley von der EU-Agentur EASME) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von einer um 15 bis 20 Prozent gestiegenen Nachfrage nach KfW-Zuschüssen und Zuwächsen im einstelligen Prozentbereich, was zinslose Darlehen betrifft; allein, die Sanierungsrate dümpelt weiter bei höchstens einem anstelle der erwarteten zwei Prozent. Heidrich meldete auf Nachfrage von GFF-Online Zweifel an der kolportierten Zahl an und ließ durchblicken, dass womöglich empirisch erhobenes Datenmaterial fehlt. Von der Qualität der verfügbaren vom Passivhaus Institut zertifizierten Komponenten jedenfalls überzeugten sich Mitte April in Leipzig mehr als 1.000 Besucher – gut  

 70 waren alleine aus China angereist; 100 Firmen stellten aus.

GFF berichtet noch in seiner aktuellen Maiausgabe auf insgesamt drei Seiten von der Passivhaustagung und der Verleihung des Component Awards für passivhauszertifizierte Fenster.


Döpfner präsentiert Produktneuheiten

Frank Döpfner (vorne) präsentierte gemeinsam mit seinem Bruder Mario am Sitz des Familienunternehmens in Gerolzhofen mehrere Neuheiten in Sachen Fenster, Haustüren und Maschinen. Wie Frank Döpfner im Gespräch mit GFF-Online verriet, will der Betrieb, der sich dem Slogan „Natürlich anders“ verschrieben hat und bei der Produktion auf heimische Hölzer setzt, in der Zukunft auch vermehrt Glasfassaden mit großflächigen Hebe-Schiebeelementen mit anspruchsvollen privaten Bauherren umsetzen.

Einen ausführlichen Bericht über die vorgestellten Produktneuheiten lesen Sie in der GFF-Maiausgabe, die am 8. Mai 2015 erscheint.


Sanco nimmt Innenausbau ins Visier

Glas im Innenausbau stand im Zentrum der Vorstellung von Sanco seiner neuen Marke Sanco living beim Mitglied Glas Porschen in Merzenich. Spa living, home living, outdoor living und style living prägen den neuen Markenkern von Sanco mit dem Partner Glas im Innenausbau stärker im Bewusstsein der Kunden verankern und ihren Umsatz in der finanziell attraktiven Sparte steigern sollen. Eine speziell auf die Endkunden- und Architektenansprache zugeschnittene Produktpräsentation in den Marketingunterlagen und Produktkatalogen stellt Sanco seinen Mitgliedern zur Verfügung. Wie Glashersteller und Verarbeiter Glas im Innenausbau emotional und hochwertig in Szene setzen, zeigte Tom Porschen, Geschäftsführer von Glas Porschen, im neu eröffneten Schauraum: sandgestrahlte Innentüren, kratzfeste Küchenverkleidungen und komplette Badlandschaften mit Dusche, Wanddeko, Spiegel und passendem Bodenbelag.

Glas Porschen

Mehr zum Sanco living-Konzept und Glas Porschen lesen Sie in der GFF-Ausgabe 6/2015.


Hermann-Blösch: Holz punktet bei Spezialitäten

„Für mich ist es wichtig, etwas Nachhaltiges zu produzieren“, sagt Franziska Hermann. Die 28-Jährige, mit ihrem Mann Harald Bürzle-Hermann, Vater Bruno und Onkel Josef Hermann in der Geschäftsführung von Hermann-Blösch in Weißenhorn, meint die Rahmenmaterialien Holz bzw. Holz/Alu, die das Unternehmen für seine Sonderfenster- bzw. Hebeschiebeproduktion einsetzt. Doch das Ökothema ist nicht der einzige Vorzug, mit dem der natürliche Werkstoff punktet. Wie Bürzle-Hermann beim Vororttermin ausführt, lassen sich PVC und Metall nicht in solch engen bzw. kleinen Radien biegen, wie sie im Sonderfensterbau gefragt sind; dazu kommt die Tragfähigkeit von Holz, die bei den immer beliebteren Hebeschiebe-Anlagen Elementgrößen zulässt, bei denen längst die weiße Fahne hisst oder dies dringend erwägen sollte, wer im Kunststoff unterwegs ist. Dabei geht es in Weißenhorn, wo die Firma sieben Millionen Euro umsetzt, nicht darum, kleinere Betriebe vom Markt zu drängen; im Gegenteil, sagt Franziska Hermann: „Wir wollen die Fensterbauer entlasten, indem wir ihnen die Fertigung der Elemente abnehmen, die für sie kaum kalkulierbar und schwierig in den durchgetakteten Produktionsablauf einzugliedern sind.“

GFF hat sich das Konzept von Hermann-Blösch erklären lassen und berichtet ausführlich im Holzfenster-Spezial seiner Maiausgabe. 

 


FVSB: Beschlagverband im Zentrum des Geschehens

Wer Velbert in Nordrhein-Westfalen besucht, sollte sich die Gewerbegebiete am Ort und im benachbarten Heiligenhaus nicht entgehen lassen. Aus Branchensicht jedenfalls. Fährt Stephan Schmidt (unser Bild; Foto: Kober), Geschäftsführer des Fachverbands Schloss und Beschlag (FVSB) und der entsprechenden Gütegemeinschaft, hier durch, blickt er einem Großteil seiner 70 Mitgliedsunternehmen in die Fertigung. Das Cluster hat eine reiche Geschichte, nachweislich entstanden in Velbert die ersten Schlösser vor 400 (!) Jahren – damals aus Eisen – in bäuerlicher Heimarbeit, 1950 zählte der Verband noch 400, damals im Mittel wesentlich kleinere, Mitglieder.

GFF sprach in Velbert mit Oliver Troska, ernannt zum neuen Geschäftsführer des der Gütegemeinschaft angeschlossenen Prüfinstituts Velbert (PIV) für Schlösser und Beschläge. Das Interview erscheint Anfang Mai.