Tagung Fassade 15: 230 Teilnehmer informieren sich

Zur zehnten Auflage der Tagung Fassade 15 unter dem Motto „Fassade in Bewegung“ mit begleitender Fachausstellung der Hochschule Augsburg sind 230 Teilnehmer in die HWK für Schwaben gekommen. Prof. Dr.-Ing. Heusler von Schüco forderte in seinem Vortrag „Fassade und Mechatronik – ein Erfolgskonzept?“ die Ingenieure auf, didaktische Fähigkeiten zu entwickeln, um Kunden die immer komplexere Technik in Fassaden verständlich zu machen. Außerdem erforderten solche Gebäudeteile regelmäßige Wartung durch Experten. Mit Blick in die Zukunft forderte Heusler Produktarchitektur mit Funktionsstrukturen zu verbinden. Nur so entstünden funktionierende moderne Gebäudekonstruktionen. „Bei immer komplizierteren Fassaden müssen wir eine gemeinsame Produktplattform aufbauen, die uns Sicherheit beim Bauen gibt“, erklärte der Fassadenexperte und sprach sich für eine Modulbauweise aus.

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Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie in der GFF-Aprilausgabe.


Component Award des PHI: Jury tagt

GFF hat am heutigen Freitag, 13.2., an der Sitzung der zehnköpfigen Jury für die Vergabe des Component Awards auf der Passivhaustagung des PHI im April in Leipzig teilgenommen. Insgesamt bewerteten die Vertreter von Institut, Architektur und Fachmedien in Frankfurt unter der Koordination von Dr.-Ing. Benjamin Krick (li., mit PHI-Kollege Dr. Francesco Nesi – unser Bild; Foto: Kober) 35 eingereichte Beiträge und entschieden nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit (v.a.), Praktikabilität, Innovation und Ästhetik. Die Range der Bewerber reichte von einem bedeutsamen Systemgeber aus dem PVC-Bereich über einen großen Namen aus dem deutschen Fenstermarkt bis hin zu mehreren teils sehr erfolgreichen Handwerker-Kooperationen.

Wir berichten in der Märzaussendung unseres Emailnewsletters GFF Report und mehrseitig in der Printausgabe 5/14 über Jurierung und Vergabe des Component Awards sowie die Tagung in Leipzig.

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Meister-Nachwuchs zeigt sein Können

Elf junge Handwerker haben an der GFF-Fachschule in Karlsruhe ihre Meisterprüfung abgelegt. Kritisch beäugten die Prüfer die aufgebauten Meisterstücke der Kandidaten, die für ihren Meistertitel viel Zeit neben ihrem Beruf investiert haben und in Teilzeit in die Meisterschmiede des Fachverbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg, teilweise mit 200 Kilometer Anreise und mehr, fuhren. „Es freut mich, dass sich die Schüler für so viele unterschiedliche Meisterstücke entschieden haben, die die Vielseitigkeit unseres Handwerks und der Ausbildung an der Fachschule zeigen“, kommentierte Waldemar Dörr, Geschäftsführer des GFF BW und leiter der GFF-Fachschule. Zu sehen waren Fenster, Haustüren, Bleiverglasung, Fassadenelemente und eine Speisekammer mit begehbarem Glasboden.

Mehr zur Meisterprüfung lesen Sie in der GFF-Ausgabe 4/2015.

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