Bau-Nachklapp: „Der Verarbeiter wird wichtig“

Unter dieser Zeile veröffentlicht GFF in seiner Märzausgabe den mehrseitigen, zentralen Messenachbericht zur Bau 2015. Wichtigstes Thema ist die weit fortgeschrittene Kundenorientierung vieler Aussteller auf der Münchner Rekordmesse mit erstmals mehr als einer viertel Million Besucher, und zwar nicht allein in Hinblick auf den Endgebraucher: Vielmehr bieten zahlreiche Anbieter aus der Industrie den Verarbeiterbetrieben eine ganze Reihe an Serviceleistungen an, die von Fortbildungsterminen über Premiumlabels zur Marketingunterstützung bis hin zu inhaltlich-technischem Support reichen; unser Bild (Foto: Kober) zeigt den Geschäftsführer von Iso-Chemie, Dr. Martin J. Deiß, der beim Standbesuch den in Kooperation mit dem ift entstandenen Montagepass erklärte.

Unser Märzheft mit allen wichtigen Messethemen, einer breit angelegten Besucherumfrage und einem brandaktuellen Technikspezial erscheint am 5.3.

IMG_0227_bau_nachklapp


Bewerben Sie sich als Fensterbauer des Jahres

Die Tischler in Nordrhein-Westfalen, der EBH als die Nummer eins im europäischen Baubeschlaghandel und die Zeitschrift GFF suchen herausragende Unternehmerpersönlichkeiten und kreative Handwerker und vergeben fortan gemeinsam den Preis als Fensterbauer des Jahres; bewerben können sich alle Mitgliedsbetriebe von Tischler Schreiner Deutschland (TSD) und dem Fachverband GFF Baden-Württemberg sowie sämtliche fensterbauenden Handwerker in Deutschland; vor den 180 Teilnehmern der Fensterfachtagung von Tischler NRW (im Bild Geschäftsführer Dieter Roxlau; Foto: Kober) Ende Januar in Lünen stellten Holzmann-Vertriebsleiterin Corinna Friehe und GFF-Chefredakteur Reinhold Kober das Konzept für den Preis vor.

Hier geht es zu den Bewerbungsunterlagen (pdf).
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

GFF berichtet in seiner Märzausgabe über die Veranstaltung und nennt erste Details rund um den Preis für den Fensterbauer des Jahres.

IMG_0245_fensterbauer_des_jahres



Groß, größer, riesig = Sedak

1,1 x 14 Meter, drei Scheiben und 1,2 Tonnen Gewicht mit Beschichtung: dieses Monster einer Isolierglascheibe präsentierte Sedak an seinem Stand auf der Bau 2015 in München. Das Isolierglas besteht aus vier acht Millimeter starken ESG-Scheiben, von denen Seadk zwei Scheiben zu einem Laminat verbunden hat. „Wir sehen eine Nachfrage für extrem große Isoliergläser, gerade für außergewöhnliche Objektbauten, und haben deshalb in eine neue Isolierglaslinie investiert, die Anfang 2015 mit der Fertigung startet“, erläuterte Marketing Manager Tatjana Vinkovic auf der Messe. Bisher fertigte Sedak solche ISO-Lösungen mit viel Handarbeit. Mit der neuen Anlage produziert das Unternehmen großformatige Isoliergläser bis zu 3,2 x 15 Meter automatisiert, damit wirtschaftlicher und für Kunden erschwinglicher. Die maximale Paketstärke liegt bei 104 Millimeter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Bau: Neuer PIV-Leiter stellt sich vor

Das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV), angedockt an den Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB), bekommt zum 1. Mai 2015 eine neue Leitung: An die Stelle von Rainer Ehle tritt dann der bisherige Vize Oliver Troska (39; auf unserem Bild – Foto: Kober – re., mit FVSB-GF Stephan Schmidt), der zudem als ehemaliger Mitarbeiter eines Systemgebers aus dem Kunststoffbereich über Industrieerfahrung verfügt. Im Messetalk mit GFF-Online benannte der diplomierte Ingenieur (FH) Einbruchhemmung und Mechatronik als künftig zentrale Prüfthemen; die entsprechenden Dienstleistungen stellt der Verband Mitgliedern und Kunden zur Verfügung und hat zu diesem Behufe die personelle Ausstattung des Instituts von acht auf zehn Leute aufgestockt.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich von den wichtigsten Neuigkeiten rund um die Bau in München.

IMG_0230-0.JPG


Internorm spürt Druck in Deutschland

Auf der Pressekonferenz von Internorm während der Bau 2015 konstatierte Hermann Haller, Geschäftsführer Internorm Deutschland, einen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent für 2014. Das zweite Halbjahr endete mit einem Plus von 9,8 Prozent. „Die Entwicklung hat uns gezeigt, daß Unternehmen in Deutschland optimal aufgestellt sein müssen. Sonst werden sie brutal vom Markt bestraft.“ 2015 will das Unternehmen in Deutschland mit neuen Schauräumen, u.a. in Berlin, den Norden stärker bearbeiten und die Beratung vor Ort intensivieren. Als Trend will Internorm den Wandel von der Sanierung hin zum Neubau als Absatzschwerpunkt mit hochwertigen Bauelementen bedienen.

wpid-20150120_132855_006.jpg


Bau: barrierefrei, die Zweite

Grundsätzlich lässt sich sagen: Auch wenn mit Blick auf die Norm bisweilen noch immer versucht wird, die Ausnahme zur Regel zu machen (siehe Bericht von Matthias Metzger in der Januar-GFF), so hat sich die Nullschwelle als vom Verordnungsgeber gewünschte und für den gehandicapten Menschen schlicht beste Lösung in den vergangenen Jahren doch mehr und mehr durchgesetzt; da gibt es die Doppelmagnetkonstruktion des Kaufbeurer Vorreiters Alumat, da zeigt aber auch Heroal (unser Bild; Foto: Kober) eine saubere Lösung mit Entwässerung außen. Eines fällt schon jetzt überdeutlich auf: Die „Subventionitis“, wie es Roto-Marketingleiter Udo Pauly formuliert – er bezieht sich auf das vor wenigen Jahren monothematisch verfolgte Konzept der Dämmwertoptimierung vor dem Hintergrund staatlicher Förderung – scheint überwunden; das ist gut, denn es gibt so viel mehr zu entdecken rund um Glas, Fenster und Fassade – und zu verkaufen.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich von den wichtigsten Neuheiten auf der Bau.

IMG_0221-0.JPG


ISO-Chemie weitet Vorwandmontage aus

Der Abdichtungsspezialist ISO-Chemie hat auf der Bau 2015 eine Erweiterung seines Vorwandmontagesystems ISO-TOP Winframer mit drei unterschiedlichen Dimensionen 80, 140 und 200 Millimeter Breite für die Installation von Fenstern in Wärmedämmverbundsysteme vorgestellt. Neue Systemplatten in der Länge von 1.200 Millimeter setzt der Verarbeiter für die teilvorgesetzte Montage ein. Der ISO-TOP Flexkleber WF ermöglicht die Verklebung auf mineralischen Untergründen. Der PUR-Schaum Elastiflex ist bis zu dreimal flexibler als normaler Schaum und senkt die Gefahr eines Abrisses zwischen Baukörper und Schaum. Wärme- und Schalldämmung bleiben langfristig erhalten.

wpid-20150119_160428_001.jpg


Bau: barrierefrei, die Erste

Welche Themen lassen sich nach dem ersten Messetag in München resümieren? Insgesamt, das lässt sich festhalten, setzt sich der Trend fort, Themen verständlicher zu kommunizieren. Das fängt bei sprechenden Produktnamen an (Otto-Chemie, die fünf Freunde zum Kleben) und reicht bis zum spektakulären Whitepaper von Siegenia, in dem fünf Weltklasse-Architekten – der bekannteste ist Hadi Teherani („Raum ist der größte Luxus, den wir haben“) – formulieren, was sie mit dem Begriff „Raumkomfort“ verbinden; jenseits von Produkt und Technik. Ein Begriff hat ebenfalls Karriere gemacht: Aussteller aus den Segmenten Profiltechnik (Heroal), Türabdichtungen (Athmer) und Beschläge beschäftigen sich mit nutzerorientierten Lösungen zum barrierefreien Bauen – unser Bild zeigt anschaulich ein Motiv am Stand von Stepless by Guldmann.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich von den wichtigsten Neuheiten auf der Bau.

IMG_0215.JPG


Teckentrup zeigt Megator

Der Hersteller Teckentrup stellte auf der Bau 2015 sein Doppel-Rolltor mit einer Maximalbreite von 36 Metern vor. XXL-Durchfahrten ermöglicht die verfahrbare Mittelstütze. Neue Antriebe für Garagentore versprechen einen leiseren und verschleissarmen Lauf. Eine zweiflügelige Ganzglastür kombiniert Brandschutz mit edlem Design für hohe architektonische Ansprüche.


Bau: Meko setzt auf Farbe und Komfort

36 neue Farben mit den entsprechenden Oberflächenvarianten, die das Unternehmen in einer aufwändigen Erhebung unter Architekten ermittelt hat, und die mit einem vollständig verdeckt liegenden Antrieb gesteuerte Schiebetür Drive sind die zentralen Messethemen der Ernst-Schweizer-Holz/Metall-Tochter Meko bei der am 19. Jänner eröffneten Messe Bau in München; im Filminterview mit GFF-Online, das Sie ab 20.1. auf www.gff-magazin.de und im Emailnewsletter GFF Report finden, nimmt Werner Spohn im Gespräch mit GFF-Chefredakteur Reinhold Kober Stellung zu den Rückgängen bei der schweizerischen Muttergesellschaft: „Diese haben vor allem mit unserer Sonnenenergie-Sparte zu tun. In den Bereichen Holz/Metall-Systeme für Fenster und Fassaden gibt es keine großen Rückgänge“, lässt sich der Verkaufsleiter Deutschland Meko vernehmen. Doch werde Schweizer seine PV-Aktivitäten beibehalten und habe dazu einige Strukturen neu ausgerichtet.

GFF-Online berichtet mehrmals täglich über die wichtigsten Neuheiten von der Bau in München.

IMG_0203-0.JPG